Amazon Online Kaufhaus - das günstige Shoppingmall

Online Shopping Mall

Rubriken
Buchshop
Dvdshop
Gameshop
Heimwerkershop
Softwareshop
Computershop
Elektronikshop
Gesundheitsshop
Musikshop
Outdoorshop
Kategorien
Alter
Bis 2 Jahre
Ab 2 Jahren
Ab 3 Jahren
Ab 4 Jahren
Ab 6 Jahren
Ab 8 Jahren
Ab 10 Jahren
Ab 12 Jahren
Ab 14 Jahren
Condition
Neu
Gebraucht
online-shopping-24.com
Einkaufszentrum
Shoppen Online
Kredit Darlehen
Gewinnspiele Kostenlos
Downloads im Usenet
Günstig Versichern
Wetten Online
Impressum

Unser Jahrhundert: Ein Gespräch

Unser Jahrhundert: Ein Gespräch

 

Ihr gewähltes Produkt

Autoren: Helmut Schmidt, Fritz Stern
Urheber: Helmut Schmidt, Fritz Stern
Verleger: C.H. Beck

Kaufen Gebraucht: EUR 15,00
Stand 31.7.2010 16:26 CEST Einzelheiten

Profiwin.de - Ihr professioneller Gewinnspiel-Service.

Um dieses Produkt Ihrem Einkaufswagen hinzuzufügen, klicken Sie bitte auf den Button "In den Einkaufswagen".



Neu (68) Gebraucht (17) ab EUR 15,00

Verkäufer: celtic79
Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 27 Rezensionen

Medium: Gebundene Ausgabe
Ausgabe: 1
Seiten: 288
Versandgewicht: 1.1
Maße (innen): 8.7 x 5.8 x 1

ISBN: 3406601324
EAN: 9783406601323
ASIN: 3406601324

Publikation: Februar 15, 2010
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

NEU - Das niedrigste Einzelgebot erhält den Zuschlag

Sofort Bargeld

Auch erhältlich in:

  • Hörbuch-Download - Unser Jahrhundert
  • Audio CD - Unser Jahrhundert-Ein Gespräch
  • Audio CD - Unser Jahrhundert: Ein Gespräch

Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 27



5 von 5 Sternen ein tiefgreifendes, nahe gehendes, berührendes Gesprächsereignis   Februar 21, 2010
Detlef Rüsch (Freising, Bayern)
124 aus 128 fanden die folgende Rezension hilfreich

Dieses Buch ist vom Konzept und Inhalt her ein sehr kluges Werk, das in brillanter Weise versteht, einen besonderen Dialog zwischen zwei Persönlichkeiten darzustellen.
Jenseits von belanglosem "Talk", ausschweifenden "Diskussionsforen" und vermeintlichen Club-Gesprächen schafft es "Unser Jahrhundert" tatsächlich, ein tiefgreifendes, nahe gehendes, berührendes Gesprächserreignis zu sein.
Der Altkanzler und ZEIT-Herausgeber Helmut Schmidt taucht mit dem Historiker und Autor Fritz Stern in die unterschiedlichen Themenfelder des Jahrhunderts ein, ohne zu sehr an der Oberfläche zu bleiben oder einen ausufernden Tiefgang zu machen. Vielmehr berühren sie ausreichend die diversen politischen, historischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Themenbereiche, welche in den vergangenen Jahrzehnten von hoher Bedeutung gewesen sind. Dabei ist es besonders auffällig, dass Helmut Schmidt und Fritz Stern trotz ihres hohen Alters noch sehr präsent sind, das tagespolitische, gesellschaftliche Leben aufgreifen und viele zukunftsbezogene Aspekte ins Gespräch einbringen.
Das Gespräch fand innerhalb von drei Tagen im hause Schmidt in Hamburg statt und ist in sechs Abschnitte eingeteilt, denen jeweils die Themenbereiche stichwortartig zusammenfassend vorangestellt sind.
Wer nun vielleicht vermutet, dass hier zwei Persönlichkeiten ihre Stellungnahmen kritiklos vorbringen, wird sich über das respektvolle Miteinanderstreiten und -ringen wundern. Tatsächlich schaffen es Helmut Schmidt und Fritz Stern unterschiedliche Wahrnehmungen, Meinungen und Urteile mit Achtung vorzubringen. Man spürt förmlich auch das achtungsvolle Nachfragen und gewinnt den Eindruck, dass hier erfahrene Menschen, die teilweise in recht unterschiedlichen Kulturkreisen ihr Leben verbracht haben, voneinander lernen wollen, Erfahrungen austauschen möchten und gegenseitig ihre Wahrnehmungen mitteilen.
Dabei kommt auch immer wieder eine gehörige Portion Humor ins Spiel, so z.B. wenn Helmut Schmidt um ein langsameres Sprechtempo bittet und Fritz Stern erwidert:"Bei mir ist es so, dass ich schnell spreche, denn wenn ich langsam spreche, habe ich schon wieder vergessen, was ich am Anfang sagen wollte."(S. 52)
Neben den vielen Stellungnahmen, Einschätzungen und Informationen bleiben trotzdem noch Unsicherheiten und Fragen, welche sich die beiden Herren eingestehen; so z.B. Helmut Schmidt, wenn er erklärt "Für mich ist nach wie vor nicht zu erklären, was dieses Volk, dem ich angehöre, unter Hitler an Verbrechen zustande gebracht hat" (S. 73).
Man ist bei der Lektüre immer wieder erstaunt, wie präzise und disziplinübergreifend das Wissen von Helmut Schmidt und Fritz Stern reicht.
Dabei ist es von großem Belang, dass die beiden Gesprächspartner immer wieder weite Bögen spannen und sich nicht zu tagespolitischen Schnellurteilen verleiten lassen. So schätzt beispielsweise Schmidt die mögliche Aufnahme der Türkei in die EU so ein, dass dies "der Anfang vom Ende der Europäischen Union werden" (S. 269) könne und gibt hierfür plausible Gründe an.
Bei der Lektüre selbst bleibt man gefesselt und ist über die kurzweilige und doch gründliche Diskussion der beiden Mitstreitenden sehr erfreut. Ein zehnspaltiges Namensregister gibt noch einmal Aufschluss darüber, wo im Buch welche Personen zur Sprache gekommen sind.
"Unser Jahrhundert" ist ein grandioses Vermächtnis für alle Bürgerinnen und Bürger, sich in die politischen Auseinandersetzungen und Gestaltungsräume einzubringen, sich gründlich zu bilden, weitreichend zu informieren und über alle kurzfristigen Lösungsvorschlägen hinaus immer die längerandauernden Auswirkungen im Blick zu halten.
Eine weise Schatzkiste, die man jedem gesellschaftlich und politisch interessierten Menschen in Deutschland zu öffnen wünscht.



5 von 5 Sternen Gelungenes Experiment   Februar 23, 2010
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz)
50 aus 53 fanden die folgende Rezension hilfreich

Zwei starke Persönlichkeiten in hohem Alter über Themen sprechen zu lassen, die ihnen am Herzen liegen, kommt vielfach nicht gut heraus. Denn groß ist die Versuchung, eigene Erfahrungen als allgemein gültige Lebensweisheiten zu betrachten und Bruchstücke von Erinnerungen in stimmige Bilder zu zwängen. Altkanzler Helmut Schmidt und der bekannte Historiker Fritz Stern haben es glücklicherweise trotzdem gewagt. Wohl auch deshalb, weil sie sich seit ihrem ersten Treffen im April 1976 immer wieder austauschten und im Laufe der Jahre zu Freunden wurden. Den Anlass zu diesem Buch gab dann ein Gespräch, das die beiden in kleiner Runde nach der Vorstellung von Fritz Sterns Erinnerungsbuch "Fünf Deutschland und ein Leben" in Hamburg. Die dabei anwesende Nina Grunenberg fand es so bedauerlich, die interessanten Dialoge nicht aufgezeichnet zu haben, dass sie das Gespräch im folgenden Sommer fortsetzen wollte. Diesmal mit Tonband. Die Abschrift ermunterte schließlich zu einem dreitägigen Treffen, aus dem dieses Buch hervorging. Beibehalten wurde die Einteilung in drei Vormittage und drei Nachmittage, so dass der bereinigte, manchmal zu größeren Themenblöcken zusammengefasste und durch Stichworte ergänzte Text dem tatsächlichen Verlauf des Gesprächs nahekommt.

Ein Geschichtsbuch im üblichen Sinn sollte "Unser Jahrhundert" nicht werden, was auch deshalb gelang, weil unterschiedliche Meinungen stehen blieben und verschiedene Positionen miteinander verglichen werden können. Und was mir an der Schlussfassung besonders gut gefällt, sind unausgefüllte Lücken. Denn auch wenn Helmut Schmidt und Fritz Stern versuchen, Aufkommen und Wirken der Nationalsozialisten zu erklären, halten sie die begangenen Gräueltaten für unfassbar.

Von einem verlegerischen Glücksfall kann man bei diesem Buch auch deshalb sprechen, weil die beiden Gesprächspartner einen riesigen Zeitraum überblicken und trotz hohen Altes geistig so fit geblieben sind, dass sie es weit besser als viele jüngere Menschen schaffen, Vergangenes mit Zukünftigem zu verbinden. Zudem vertreten die beiden Persönlichkeiten Werte, deren Vernachlässigung zu historischen Katastrophen beitrug. Und dass es sich dabei nicht nur um Lippenbekenntnisse handelt, merkt der Leser auch daran, wie respektvoll die beiden Herren miteinander umgehen, worüber sie lachen können und welche gegenwärtigen Ereignisse sie verärgern oder sogar wütend machen.

Um dem Gespräch mit vollem Genuss folgen zu können, sind gute Geschichtskenntnisse zwar nicht verlangt, aber sicher von Vorteil. Das zeigt allein ein Blick in das fünfseitige Namensregister am Schluss des Buches. Zwingend ist ein enzyklopädisches Wissen allerdings nicht, weil sich weder Helmut Schmidt, noch Fritz Stern so gebärden, als seien sie wandelnde Lexika. Daher fragen sie nach, wenn ein Name erwähnt wird, der ihnen entfallen ist oder wenn sie ein Ereignis nicht einordnen können. Und weiße Flecken auf der eigenen Erinnerungskarte werden oft durch Einschiebsel persönlicher Anekdoten farbig.

Mein Fazit: In der Regel kein großer Freund solcher Gesprächsmitschnitte war ich umso überraschter, wie sich aus unzähligen Einzelteilen Bilder zusammensetzen, die Geschichtliches, Menschliches und Gesellschaftspolitisches erlebbar machen. Und so hatte ich nach fast 300 Seiten das Gefühl ein Geschichtsbuch von viel größerem Umfang gelesen zu haben. Zudem verstärkte die Lektüre meine Meinung, der überbordende Hang zur politischen Korrektheit schade oft mehr als er nütze. Kurz: Ein Buch, dem ich viele Leser wünsche.



5 von 5 Sternen Zwei Zeitzeugen erinnern sich und denken nach   Februar 26, 2010
Erzbergwerkszwerg
21 aus 22 fanden die folgende Rezension hilfreich

Anlässlich des 90. Geburtstags von Helmut Schmidt vor knapp zwei Jahren, ist ja eine wahre Flut an Publikationen über den Ausnahmepolitiker und ehemaligen Bundeskanzler veröffentlicht worden. Das Interesse an ihm scheint auch ungebrochen - zu Recht!

Die Idee, die hinter dem vorliegenden Buch steckt ist ebenso einfach wie genial. Helmut Schmidt (Jahrgang 1918) und der Historiker Fritz Stern (Jahrgang 1926) setzen sich drei Tage lang zusammen, um über das 20. Jahrhundert (und mehr) zu sprechen. Die Atmosphäre ist entspannt. Man sitzt bei Schmidt zu Hause (wohl überwiegend im Garten). Es ist Sommer (22.-24.Juni 2009) und die Gesprächspartner haben sich vorab einige Themen notiert, die sie unbedingt abarbeiten möchten. Ein Tonban zeichnet die Gespräche auf.
Herausgekommen ist ein sehr persönliches und höchst interessantes Buch. Es ist ein bisschen, als würde man zwei netten Großvätern zuhören, die - das muss gesagt werden - überaus gebildet sind und sich zu vielen Dingen Gedanken machen. Ich fand es auf alle Fälle spannend, dem mäandernden Gesprächsverlauf zu folgen. Die gewählte Form lässt die beiden außergewöhnlichen Männer sehr menschlich wirken - und das ist natürlich sehr sympathisch.

Zum Inhalt: Die Gespräche kreisen um vielerlei Themen. Es geht um Deutschland und Europa, um die USA und um Israel. Es geht um persönliche Erinnerungen an den Krieg und an die Zeit des Nationalsozialismus, die beide natürlich gänzlich verschieden miterlebt haben. Während Fritz Sterns Familie im Herbst 1938 wegen ihrer jüdischen Abstammung gezwungenermaßen in die USA emigrierte, erlebte Schmidt die Zeit in Hamburg mit - anders als man sich das vielleicht vorstellt. Das fand ich auch so unglaublich. Schmidt erzählt davon, dass er vom Terror gegen jüdische Mitmenschen nicht so viel mitbekommen hat, wie man das vielleicht erwarten würde. Selbst die sog. "Reichskristallnacht" hat er kaum wahrgenommen. Er räumt allerdings ein, dass es auch entscheidend ist, welcher Schicht man angehörte. Während die "Oberen" nämlich sehr wohl mitbekommen haben, was sich zutrug, blieb den Angehörigen der Unter- und der Mittelschicht vieles zunächst verborgen. Das kann man sich kaum vorstellen - scheint aber tatsächlich so gewesen zu sein.
Es geht aber natürlich nicht nur um die deutsche Geschichte, sondern auch um Europa, die U.S.A. uvm. Besonders beeindruckend ist hier natürlich, dass Schmidt und Stern persönlichen Kontakt zu den "Großen" des 20. Jahrhunderts gehabt haben. Da geht es mal so ganz nebenbei um eine Treffen mit diesem und jenem US-Präsidenten, mit Papst Johannes Paul II usw. Klar - Schmidt und Stern sind ja nicht Hinz und Kunz!
Die Form des Gesprächs bedingt u.a. auch, dass bisweilen Binsenweisheiten einfließen (z.B. die technisch begabten Chinesen an den US-Unis) - aber gerade das macht das Buch ja so sympathisch.
Es ist faszinierend festzustellen, über welche Bildung die Gesprächspartner verfügen. Das ist einerseits natürlich ihrem Alter geschuldet, andererseits aber auch den Werten, für die sie sich einsetzen. Überhaupt sind Werte ein wichtiges Thema. Es geht um Geld - die Finanzkrise wird diskutiert, es geht um Geschichtsbewusstsein (oder eben einen Mangel daran) bei vielen Politikern und um vieles mehr.
Die Gesprächspartner gehen in vielen Dingen konform, haben zu manchen Sachen aber auch unterschiedliche Ansichten. Das macht das Ganze natürlich noch spannender.
Schmidt und Stern sind in ihren Meinungen und Wünschen sehr viel reifer aber auch sehr viel moderner als so mancher jüngere Zeitgenosse. Hier könnten sich Politiker wirklich eine Scheibe abschneiden!

Ansonsten auch eine bisweilen amüsante Lektüre, z.B. wenn Schmidt und Stern sich über den Intellekt von Herrn Kohl auslassen, sich über andere Zeitgenossen ereifern oder eben abends vorschlagen, einfach mal in die Bar zu gehen. Sehr schön auch der poetische Schluss. Hier wird Frost zitiert: "The woods are lovely, dark and deep, But I have promises to keep, And miles to go before I sleep."

Gerade für junge Menschen: Sehr zu empfehlen!



5 von 5 Sternen Spaziergang durch die Weltgeschichte   Februar 26, 2010
C.Borries
15 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich

Zwei alte Freunde, Helmut Schmidt und Fritz Stern, haben sich zu einem Gespräch über das vergangene Jahrhundert im Sommer 2009 im Haus von Helmut Schmidt in Hamburg zusammengefunden. Helmut Schmidt ist allseits bekannt als Bundeskanzler der BRD von 1974 -1982. Fritz Stern hat als Jude Deutschland in den dreißiger Jahren verlassen müssen und ist Historiker und Professor em. der Columbia University in New York. Beide sind über neunzig - und achtzigjährig und geistig voll auf der Höhe.

Die Unterhaltung der beiden alten Herren gleicht einem Spaziergang durch das 20. Jahrhundert, in dem die Weltgeschichte aus politischer und philosophischer Sicht bis in die heutige Zeit berührt wird.
Da sich die Freunde bestimmte Themen für jeden halben Tag von insgesamt drei Tagen vornehmen, ist der Themenkomplex umfangreich, tiefgründig und gehaltvoll. Der Ton ist bedacht und von ruhiger Gelassenheit. Die beiden sind sich in vielen Fragen einig, doch ab und zukommen kontroverse Meinungen auf, die mit großer Freundlichkeit ausgetragen werden. Diese Gegensätze bringen Farbe in das Gespräch, das ansonsten bei allzu großer Einigkeit langweilig werden könnte.
Dem Leser öffnet sich ein weites Feld an Zusammenhängen. Sie berühren Napoleon, preußische Geschichte, das Nazireich und Fragen nach der Verfolgung der Juden in aller Welt; weiterhin beschäftigt man sich mit Stalin und dem chinesischen Kommunismus, amerikanischer Geschichte von den Anfängen bis heute und nicht zu vergessen Israel,--es gibt kaum ein Thema, das ausgelassen wird. Die historischen Fakten gewinnen durch das Gespräch an Dynamik, zumal beide Gesprächsteilnehmer zahlreiche markante Erscheinungen des öffentlichen und politischen Lebens persönlich kannten und über ein fundiertes Wissen verfügen, mit denen sie ihre Gedanken und Thesen untermauern. So lässt sich Geschichte gut begreifen, da sie mit Erlebnissen und Erfahrungen der beiden Freunde an Lebendigkeit gewinnen! Aus dem Abstand des hohen Alters sehen sie das Jahrhundert nachdenklich und kritisch und können sich Bekenntnisse erlauben, die andere und vielleicht nicht so Erfahrene an Weltsicht sich kaum leisten dürften. Eine ungewöhnliche Freundschaft verbindet die beiden alten Herren, die alleine schon Bewunderung auslöst. Darüber hinaus aber ist das universelle Wissen der beiden Gesprächspartner von hoher Qualität. Zwei starke Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts melden sich zu Wort und geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen preis.

Besser und kurzweiliger als durch diesen ausführlichen und regen Gedankenaustausch kann man sich nicht über die Politik, Philosophie und das Zeitgeschehen des letzen Jahrhunderts und die geschichtlichen Vorgänge bis dahin informieren. Man kann das Buch jedem historisch interessierten Bürger, ganz gleich welcher politischen Richtung er angehört, uneingeschränkt empfehlen.



5 von 5 Sternen Jedem in unserem Land aktiven Politiker möchte man dieses Buch zur selbstfortbildenden Pflichtlektüre machen   März 15, 2010
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland)
4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Dieses Gespräch des mittlerweile 91-jährigen ehemaligen Bundeskanzlers und Zeitherausgebers Helmut Schmidt mit dem jüdischen Historikers Fritz Stern ist das beste Stück Geschichtsschreibung und zeitgenössischer Politik- und Weltanalyse, die ich seit langem gelesen habe. Ohne noch irgendjemandem verpflichtet zu sein außer der eigenen Meinung und dem eigenen Gewissen, parlieren die beiden in einem lebendigen Gespräch, in dem sie sich auch immer mal wieder ins Wort fallen, über "Unser Jahrhundert".

An manchen Stellen mögen vielleicht jüngere Leser den Gestus insbesondere von Helmut Schmidt für pädagogisch und oberlehrerhaft halten. Das ist er aber nicht. Sondern in diesem Buch, wie auch in vielen Artikeln in der ZEIT in den vergangenen Jahren überwiegt eine ungeheure Neugierde auf die Gegenwart. Er liebt das dauernde Herstellen von Bezügen und vor allem hat er eine große Lust an der Einmischung.

Seit langem sind sich die beiden freundschaftlich verbunden und man spürt immer wieder ab, wie sehr der Historiker Stern den ehemaligen Politiker und jetzigen Elder Statesman Schmidt bewundert.

Helmut Schmidt ist die Gnade vergönnt, in seinen hohen Jahren jene moralische Autorität gewonnen zu haben, die man ihm in seiner aktiven politischen Zeit selten entgegenbrachte. Von dieser Autorität und von dem unendlichen Wissen Fritz Sterns, von der absolut ungewöhnlichen und der Erkenntnis förderlichen Gesprächsatmosphäre, kann der Leser dieses Buch nur profitieren, für seine Geschichtskenntnisse und für die Bildung seiner eigenen Meinung zu bestimmten zeitgenössischen politischen und ökonomischen Phänomenen.

Jedem in unserem Land aktiven Politiker, gleich ob auf Bundes- Landes- oder Kommunalebene möchte man dieses Buch zur selbstfortbildenden Pflichtlektüre machen.



Rezensionen anzeigen 1-5 von 27


GEWISSE INHALTE, DIE AUF DIESER WEBSITE ERSCHEINEN, STAMMEN VON AMAZON EU SARL. DIESE INHALTE WERDEN SO, WIE SIE SIND ZUR VERFÜGUNG GESTELLT UND KÖNNEN JEDERZEIT GEÄNDERT ODER ENTFERNT WERDEN.
Gutscheine Rabatte - Online Shopping