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Die Henkerstochter

Die Henkerstochter

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Ihr gewähltes Produkt

Autor: Oliver Pötzsch
Urheber: Oliver Pötzsch
Verleger: Ullstein Tb

Kaufen Neu: EUR 7,95

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Neu (71) Gebraucht (5) ab EUR 6,05

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 41 Rezensionen

Medium: Broschiert
Seiten: 511
Versandgewicht: 0.8
Maße (innen): 7.4 x 4.7 x 1.3

ISBN: 3548268528
EAN: 9783548268521
ASIN: 3548268528

Publikation: April 1, 2008
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

Auktionsempfehlungen


Kundenrezensionen:   Gelesen 36 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen ein Stern am Himmel des historischen Romans   April 2, 2008
robby (Osnabrück/Niedersachsen)
147 aus 154 fanden die folgende Rezension hilfreich

Für mich war "Die Henkerstochter"von Oliver Pötzsch wirklich ein Stern am Himmel des historischen Romans und ich hätte gerne mehr Sterne vergeben.Fundiertes Hintergrundwissen, vor allem auch was die Hexenverfolgung und den Hexenwahn angeht, gepaart mit einer spannenden Geschichte, macht diesen Roman zu einer Perle dieses Genres.

Die Geschichte spielt nach dem dreizigjährigen Krieg in der bayrischen Stadt Schongau, nahe Augsburg. Aus dem Lech wird ein sterbender Junge gezogen, der nicht nur viele Messerstiche aufweist,sondern auch eine Tätowierung auf der Schulter. Da man für jedes Verbrechen gleich einen Täter braucht und die Tätowierung in Unkenntnis der damaligen Zeit für viele gleich mit Aberglauben und Occultismus zu tun hatte, wird gleich die Hebamme des Ortes in der Fronfeste festgesetzt und der Henker des Ortes bekommt den Auftrag mit allen Mittel der Folter für ein möglichst baldiges Geständnis der "Hexe"zu sorgen

Jakob Kuisl, der Henker ist allerdings, genauso wie Simon, der Sohn des Stadtmedicus, von der Unschuld der Hebamme überzeugt und sie ahnen , dass mit der Hinrichtung der Hebamme, von einem anderen Verbrechen abgelenkt werden soll. Als dann noch andere Kinder sterben, die ebenfalls ein Mal auf der Schulter haben, steigert sich die Angst in der Stadt zur Hysterie und der Henker wird gezwungen mit der Folter zu beginnen.
Zugleich macht er sich mit Simon auf die Suche nach dem wahren Verbrecher.

Diesen spannenden und historisch korrekten Roman, sollte man sich als Liebhaber solcher Bücher nicht entgehen lassen.Flüssig geschrieben und durchgehend spannend, beinhaltet dieser Roman nicht nur einen Krimi, sondern was ihn für mich so besonders gemacht hat, war die historisch korrekte Überlieferung der Aspekte der Hexenverfolgung und des Hexenwahns im 17.Jahrhundert.
Da ich selbst in unserer Stadt Stadtführungen, insbesondere über die Hexenverfolgung gemacht habe,weiss ich, wann Klischees zu diesem Thema auftauchen und wann es sich um Tatsachen handelt, und dieser Roman läßt ein gutes Bild der damaligen Zeit wiederaufleben und den Leser den Hexenwahn samt Aberglauben dieser Zeit miterleben.
Die ganze Geschichte ist außerdem schlüssig aufgebaut, glaubhaft und so spannend, dass sie mich doch einige Male tief durchatmen ließ.

Das Buch ist absolut empfehlenswert und ich hoffe auf noch weitere Bücher dieses Autors.



5 von 5 Sternen TOP - Ein gelungenes Erstlingswerk   März 23, 2008
Claudia Zimmer (Ruhrgebiet)
7 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich

Der Roman - Die Henkerstochter - von Oliver Pötzsch hat mich von Anfang an begeistert. Die Geschichte ist spannend, die Figuren sind glaubwürdig und der flüssige Schreibstil machen einem Appetit auf mehr. Dieser Roman ist für die Freunde von historischen Kriminalromanen nur zu empfehlen und ich hoffe sehr das es bald einen neuen Fall für den Henker Jakob Kuisl gibt...


5 von 5 Sternen BUCHELFEN - FAZIT: WOW! UNBEDINGT LESEN!!!   März 26, 2008
Maren Unterburger
21 aus 26 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wahnsinnig spannendes und mitreißendes Romandebüt von Oliver Pötzsch über den Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und einen mysteriösen Kindermörder- Fall der das ganze oberbayrische Schongau am Lech des Jahres 1659 in Aufruhr bringt und damit fast in die bereits seit 1589 vergangene Hexenhetzjagd zurückwirft. Dieses Buch ist ein historischer Roman, wie man ihn sich wünscht. Und das sag ich nicht nur, weil ich zufällig aus Schongau komme (was die Geschichte für mich natürlich nochmal spannender macht), sondern weil die Vorfahren des Autors tatsächlich die Henker von Schongau waren. Bestimmt hat auch eben das dazu geführt, dass der Roman so unfassbar gut recherchiert und mit so viel Leidenschaft und einem sehr fesselnden Schreibstil verfasst ist! Und zu guter Letzt kommt auch noch dazu, dass man so gut wie keine "Typisch historischer Roman"- Klischees finden muss, was den Frauen wie mir und der Männerwelt entgegenkommt und atemberaubende Lesestunden bereiten wird. Und am Rande ist noch ein Kompliment an den Ullstein- Verlag auszusprechen: Ein grandioses und sehr würdiges Cover! Auch hier kein "Typisch historischer Roman"- Stempel nötig - wirklich stark!

Man LECHzt förmlich nach mehr, Herr Pötzsch!!!



5 von 5 Sternen Grossartig lebendig und unterhaltsam   März 28, 2008
Catweazle (Bergisches Land)
8 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich

Eigentlich bin ich kein Fan von historischen Romanen - eher von Krimis - aber hier habe ich doch gestaunt: Die "Henkerstochter" hat mich richtig neugierig auf eine Zeitepoche gemacht, die für mich fast ein unbeschriebenes Blatt ist.
Der Krimiplot passt, wird logisch aufgelöst und ist überzeugend.

Aber viel wichtiger waren mir dann die kleinen Alltagsdinge, die in der "Henkerstochter" angesprochen werden. Da gibt es zum Frühstück - natürlich auch für die Kinder - Bier, man ernährt sich von Getreidebrei in wenig abwechslungsreicher Form und die Fuhrunternehmer der Nachbarstädte prügeln sich wegen Wegezoll. Sehr schön...

Ich habe mich jedenfalls gefreut, beim Lesen meine Kuscheldecke um mich zu schlingen und mich nicht wie die Helden der Geschichte mit Kälte, Schlamm und zugigen Hütten rumplagen zu müssen!

Und jetzt freue ich mich schon auf eine baldige Fortsetzung!



5 von 5 Sternen Sehr gute Lektüre mit historischem Hintergrund   August 27, 2008
Wilfried Metz
5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ein super Buch, schnell zu lesen, nur mit kleinen Längen und sehr spannend.
Der Titel ist doch ein bißchen irreführend, da es doch eher um Jakob Kuisl, den Henker, geht und nur als Nebenschauplatz um seine Tochter.
In meinem Freundeskreis haben alle das Buch schon gelesen und können sich meiner Rezension nur anschließen. -->Kaufempfehlung!


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www.usenext.de