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Wer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise

Wer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise

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Ihr gewähltes Produkt

Autor: Richard David Precht
Urheber: Richard David Precht, Caroline Mart, Bodo Primus
Verleger: RANDOM HOUSE AUDIO

Listenpreis: EUR 19,95
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Neu (72) Gebraucht (3) ab EUR 12,89

Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 85 Rezensionen

Format: Audiobook
Medium: Audio CD
Ausgabe: gekürzte Lesung.
Seiten: 4
Zahl Der Einzelteile: 4
Laufzeit: 280 Minuten
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 5.7 x 4.9 x 0.6

ISBN: 3866049234
EAN: 9783866049239
ASIN: 3866049234

Publikation: April 21, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich
Zustand: Versand innerhalb 24 Stunden - Neu / New - Noch verschweißt, Still Sealed - Artikel sind von neu bis gepflegt, in gutem Zustand. Items are from new to used in good condition.

Auktionsempfehlungen


Auch erhältlich in:

  • Broschiert - Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise

Kundenrezensionen:   Gelesen 80 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Über das Buch und die scharfen Kritiker des Buches ...   August 6, 2008
F. Roth
86 aus 92 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich habe nicht nur das Buch gelesen, sondern auch einige der dazu veröffentlichten Kritiken, insbesondere die in der "FAZ" und der "SZ".
Da diese Kritiken ziemlich abwertend ausfielen, möchte ich vorwegbemerken, dass ein Buch wie jedes Ding nur im Hinblick auf den jeweiligen Zweck gut sein kann. Es ist natürlich sehr einfach, bestimmte Anforderungen und Erwartungen an etwas zu richten, für das dieses Etwas nicht geschaffen wurde, um dann mehr oder weniger enttäuscht über die festgestellten Unzulänglichkeiten zu referieren. Genau das machen die Kritiker des Autors, wenn sie ihm mangelnde wissenschaftliche Präzision oder gar mangelnde inhaltliche Originalität vorhalten.
Richard David Pechts Buch ist ein allgemein verständlich und zugleich multiperspektivisch konzipiertes Werk. Neben der Philosophie werden auch Wissensgebiete der Biologie, Psychologie und die Neurowissenschaften auf der Suche nach unserem Verständnis vom Ich besichtigt. Es gehört dabei jedoch gerade zu den Stärken des Autors, dass er Überblick vermitteln will und sich nicht auf eine ganz bestimmte Sichtweise oder Theorie im Sinne der absoluten Richtigkeit festlegen möchte. Der Dualismus von Geist und Materie etwa, als mögliche Kategorien zur Beschreibung des Menschen bleibt offen.
Mir erscheint der Autor in diesem Werk wie eine Art Reiseleiter im Hubschrauberrundflug über eine riesige und insgesamt verwirrend komplex gebaute Stadt aus den verschiedenen Wissensgebieten. Ihm dabei nun am Ende eine gewisse Oberflächlichkeit im Hinblick auf einzelne Monumente dieser Stadt vorzuwerfen - etwa zur Theorie der Liebe - scheint mir zu einfach. Solche Kritik verkennt den Zweck eines solchen Rundfluges und ist besonders dann unangebracht, wenn man persönlich bereits ein guter Kenner dieses oder jenes einzelnen Gebäudes in dieser Stadt ist, das der Reiseleiter nun mit ein paar knappen Sätzen abzutun scheint, um den Blick seiner Gäste im nächsten Augenblick schon auf diese oder jene andere Denkwürdigkeit der Stadt zu lenken.
Ich persönlich finde empfinde das Anregende und Qualitätvolle dieses Buches also weniger im Hinblick auf bestimmte Einzelaspekte, als vielmehr in der rasanten Abfolge, mit der uns die verschiedenen Zusammenhänge präsentiert werden und betrachte den Durch- oder Überflug auch deshalb nicht als unbefriedigend, weil dieses Buch - trotz eines anekdotischen Seitenhiebes auf die akademische Lehre "in braunen Busfahreranzügen" - insgesamt mit gewisser Bescheidenheit auftritt, insbesondere ohne Vollständigkeits- oder Letztgültigkeitsanspruch argumentiert. Unsere Bibliotheken und Buchhandlungen sind gut gefüllt mit speziellen Reiseführern zu bestimmten Wissensgebieten, und es bleibt somit jedem Leser überlassen, sich nach der Lektüre von Precht noch mit Luhmann, Kant oder Maturana näher zu befassen. Ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis findet sich dazu im Anhang des Werkes.



5 von 5 Sternen Gelungene philosophische Reise   Juli 19, 2008
Christian Sturm
224 aus 243 fanden die folgende Rezension hilfreich

Erst die negative Rezension in der FAZ hat mich veranlasst, das Buch zu lesen. Mein erster Gedanke war: Wenn so reagiert wird, muss das Buch wohl einen wunden Punkt getroffen haben. Und in der Tat, den hat es, denn es räumt mächtig auf mit der Selbstverliebtheit vieler Philosophen, die noch immer glauben, man könne sich der Welt durch reines Denken nähern. Oder die der Ansicht sind, man müsse Autoren wie Kant, Marx oder Luhmann im Original gelesen zu haben, um mitreden zu können. Verlangt ja bei Albert Einstein auch niemand.

Sehr erfrischend ist bereits die Einleitung, die deutlich macht, wie der Wissenschaftsbetrieb in den Geistes- bzw. Humanwissenschaften läuft: Ignoranz gegenüber anderen Disziplinen, Abgrenzung gegenüber anderen Positionen, Null Bock auf Lösungen. So gilt oftmals jegliches biologische Argument als Biologismus und im Umkehrschluss dann die Unkenntnis über naturwissenschaftliche Resultate als freies und kritisches Denken. Dass dabei nicht viel herauskommen kann, dürfte klar sein. Wie sehr diese kleine Attacke des Buches gesessen hat, erkennt man an der FAZ-Rezension: Sie beschäftigt sich fast ausschließlich mit eben dieser Einleitung.

Ich stimme nicht in allen Punkten mit dem Autor überein. Auch hätte ich mir hier und da eine andere Darstellung gewünscht, hier ein paar Details weniger, dort dann etwas mehr Tiefe. Auch mag es manchmal ungenau oder sogar "falsch" sein. Das macht aber alles nichts. Man kann es bei einem solchen Ansatz nicht jedem Recht machen. Und wer verlangt denn, dass das Buch perfekt ist?

5 Sterne, für den gelungenen Versuch, brennende philosophische Fragestellungen einmal interdisziplinär und auf der Höhe der Zeit zu beantworten.



5 von 5 Sternen Die wirklich interessanten Dinge des Lebens   April 11, 2008
Rene Borbonus
96 aus 105 fanden die folgende Rezension hilfreich

Schon am Titel merkt man, dass es sich hierbei um ein unterhaltsames, ein anderes Buch handelt. Ein Buch, dass einem das Hirn ein wenig verdreht. Und das ist wirklich so. Das Buch ist eine philosophische Reise und streift einige wirklich interessante Fragen: Was ist Wahrheit? Was ist Sprache? Gibt es Gott? Darf man Tiere essen? Brauchen wir Eigentum?... um nur einmal ein paar zu nennen. Das Tolle ist, dass Precht niemals belehrt, sondern vielmehr zum Denken anregt. Dazu vertritt er sehr oft verschiedene Sichtweisen argumentativ so gut, dass man erst der einen, dann der anderen lauthals zustimmen möchte, um am Ende eines Kapitels wirklich ins Grübeln zu kommen. Ganz nebenbei erfährt man auch sehr viel über die großen Philosophen. Die werden aber - anders als in anderen Philosophie-Büchern - nur am Rande erwähnt, etwa, wenn ihr Denken zu einer der Fragen, die Precht stellt, passt. Außerdem werden die Philosophie-Stars sehr menschlich dargestellt, manchmal erinnert das ein wenig an die philosophische Hintertreppe.

Alles in allem: Eine wunderbare Lektüre für zwischendurch, wenn man sich mal wieder um die wichtigen Dinge im Leben scheren möchte.




5 von 5 Sternen Philisophische Reise durch eine interessante Welt voller Fragen!   November 9, 2008
Doris K. (Hamm NRW)
19 aus 20 fanden die folgende Rezension hilfreich

Der Titel ist mir schon lange ins Auge gefallen, da ich ihn echt sehr witzig und originell finde. Normalerweise befasse ich mich nicht mit dem Thema Philosophie und nachdem ich "Sofies Welt" von Jostein Gaarder gelesen habe, dachte ich, dass ich nicht unbedingt weitere Bücher darüber lesen würde. Zwar fand ich auch Sofies Welt schön und die Geschichte hat einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, aber es konnte mich nicht ganz für dieses Thema gewinnen. Und was Gaarder wohl anregen, aber nicht vertiefen konnte, hat Precht nun geschafft. Er konnte mich mit "Wer bin ich und wenn ja, wie viele" richtig für die Philosophie begeistern und interessieren. Mit den vielen bekannten Philosophen und ihren "infrage stellen", wurde ich sehr zum Nachdenken angeregt und einiges werde ich wohl nun auch mit anderen Augen betrachten. Deswegen ist dies auch ein wertvolles Buch für mich geworden, eben weil dieses Fragen stellen echt Bedeutung bekommen hat, da ich persönlich (und da werde ich nicht die Einzige sein) vieles als normal und natürlich ansehe, ohne es zu hinterfragen.

Außerdem ist dieses Buch fesselnd geschrieben und sehr interessant. Nie erschien es mir langweilig oder gab mir das Gefühl, an dieser Stelle hätte es kürzer sein können. Dabei wird hier keine Geschichte erzählt, sondern hier wird fast nur auf die Philosophie eingegangen. Aber auch andere Bereiche werden mit der Philosophie verbunden, wie Soziologie, Biologie, Psychologie, Theologie und Forschung, wobei der Autor immer verständlich bleibt. Ganz besonders geht er auf das Thema Hirnforschung ein und wirft auch auf diesem Gebiet viele Fragen auf, über die ich nie nachgedacht hätte, obwohl es sehr beeindrucknd auf mich gewirkt hat.

Über bekannte Philosophen werden kurze Biografien eingebaut, welche meistens ein neues Kapitel einleitet, wie z.b. von Nietzsche, Descartes, Mach, Wittgenstein, Kandel, Schopenhauer, um nur einige bekannte zu nennen. Dabei hat Precht es geschafft, ein gutes Bild von ihrer Arbeit und ihrem Leben zu schaffen. Der Bekanntheitsgrad dieser Personen, bereicherte dieses Buch und es war informativ und lehrreich.

Fragen, Antworten, Denken, Wahrnehmung, Wirklichkeit, Logik, Moral, Sinn, Verstand, Theorien sind z.B. einige Stichworte, mit dem sich dieses Buch befasst. Fragen wie "Woher weiß ich, wer ich bin?", "Was kann ich wissen?", "Kann ich wollen, was ich will?", "Was darf ich hoffen?", "Hat das Leben einen Sinn?" und noch viele weitere werden hier ausführlich behandelt.

Der Anhang beinhaltet ein Literaturverzeichnis, welches zugrunde gelgte, zitierte, vertiefende und weiterführende Literatur zu den behandelten Fragen enthält. Dies kann den interessierten Leser behilflich sein, wenn er weitere Bücher über die Philosophie lesen möchte. Das hat Precht sehr übersichtlich und für jedes Kapitel extra gemacht, so dass man sofort weiß, welche Literatur für welches Thema und über welche Philosophen die richtige ist. Außerdem enthält das Buch ein überschaubares, alphabetisch geordnetes Personenregister, wo man nachsehen kann, wo diese Personen vorgekommen sind. Ich kann dieses Buch absolut weiter empfehlen, da ich auf lehrreiche Weise sehr gut unerhalten wurde.



5 von 5 Sternen Ich kann mich nicht beklagen   Januar 16, 2008
mr m (bielefeld)
82 aus 97 fanden die folgende Rezension hilfreich

Das ist das erste Buch von Richard David Precht, welches ich gelesen habe und ich muss sagen, dass ich eine positiv Haltung zu diesem Buch habe. Der Inhalt des Buches ist gut zu verstehen, dass ich es für Einsteiger in die Philosophie, Neurowissenschaften und Psychologie weiterempfehle.

Precht beschäftigt sich mit den Fragen wer, was der Mensch ist und wie er funktioniert (kurz gesagt,was das Menschsein bedeutet). diese Fragen schlängeln sich von Kapitel zu Kapitel, in denen er spannende und interessante Themen anspricht und neue Denkanstöße gibt. Dabei verliert er nie die Hauptthematik aus den Augen. Man merkt, dass sich der Autor nicht nur drei Gedanken zu diesem Thema gemacht hat, sondern sich intensiv damit beschäftigt hat.

Da dieses Buch zum Nachdenken anregen soll, kann es passieren, dass Sie in der Mitte des Kapitels aufhören zu lesen. Da dieses Buch ziemlich viele Informationen, wie zb. Biographien und Theorien enthält, wird der Leser, welcher sich "frisch" mit diesen Bereichen (Neurowissenschaften,Psychologie und Philosophie) auseinandersetzt, langsamer mit dem Buch vorankommen, da er die Menge ersteinmal "verdauen" muss.


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