Die Speed Queen, 2 Audio-CDs | 
vergrössern | Autoren: Stewart O'nan, Charlotte Gr. Roche Urheber: Stewart O'nan, Charlotte Gr. Roche Verleger: BMG Wort
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Bewertung: 19 Rezensionen
Medium: Audio CD
ISBN: 389830115X EAN: 9783898301152 ASIN: 389830115X
Publikation: 2000
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| Kundenrezensionen: Gelesen 14 mehr Rezensionen...
stewart onan hätte es nicht besser schreiben können Januar 4, 2009 steph (münchen) wer ein paar sachen von stewart onan gelesen hat, merkt, dass er jedem buch einen anderen touch verpasst. das ist wunderbar. besonders hat mir gefallen, dass es eine art frage und antwort story ist, wobei man die fragen nur erahnen kann. die zeit rennt und dies spürt der leser immer mehr zum ende des buches. besser hätte er es meiner meinung nicht schreiben können.
Weglegen... unmöglich! Juli 21, 2008 A. Stockhausen Dieses Buch - wenn man es einmal angefangen hat - wieder aus der Hand zu legen ist schlichtweg unmöglich! Ein unglaubliches Buch, das man durchaus auch mehr als einmal lesen kann. Toll!
Dieses Buch ist ein atemberaubendes Ereignis... April 29, 2008 Ella Meyer ...welches zu lesen einen ebensolchen Reiz entwickelt, wie die Bücher von Nick Hornby, Truman Capote oder Dean Koontz! Margie Standiford erzählt ihre Lebensgeschichte: eine normal ausgeflippte junge Frau aus durchschnittlich zerrüttenden Verhältnissen trifft die Liebe ihres Lebens und findet sich schließlich auf dem Highway wieder Leichen hinter sich lassend, verfolgt von der Polizei. Margie Standiford sitzt in der Todeszelle. Sie spricht ihre Geschichte auf Band. Am folgenden Tag wird sie hingerichtet werden. Eigentlich hat man keine Zeit zum Atmen und unterbricht nur sehr ungern das Lesen... Absolutes Topbuch!
Unterwegs Januar 21, 2008 Polar 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Endet die Sucht nach Freiheit immer so? Die Vorliebe für Drogen oft genug. Margie Stanford, den Tod im Rücken, resümiert ihr Leben und findet dabei zu jener verklärenden Selbstbetrachtung, die die letzten Tage ausmachen. Aus der Rückblende fügt sich ein Schritt in den nächsten, wirkt das Leben aus ihrer Sicht wie vorbestimmt. Es ist eine Geschichte, die wie eine Party, eine endlose Autofahrt anfängt, bei der man nur anzuhalten braucht, um aufzutanken, und die im freien Fall endet. Stewart O'Nan beschreibt sie temporeich und rücksichtslos in eindrucksvollen Bildern, nutzt geschickt die Konstruktion, dass Margie ihre Version der Geschichte gegen das Buch einer ehemaligen Zellengenossin setzt, die sich Margie und ihrem Mann angeschlossen hat, nachdem sie wieder in Freiheit sind. Ist es so wichtig, wer die Wahrheit sagt, wenn am Ende dieses Leben dabei herauskommt? Nach allem, was geschehen ist, den Tod vor Augen, erscheint es Margie wichtig, die Geschichte mit ihren Worten zu erzählen. Eine schöne Idee des Autors, dass selbst jenen, die über alle Grenzen hinweg fliegen und sich am Ende zwischen Gesetzen wieder finden, es belangreich finden, klarzustellen, was man über sie denken soll. Spannend und erschütternd zugleich.
Erschütternd August 2, 2006 vargas9 (Hamburg) 5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die junge Margie Standiford sitzt in der Todeszelle eines Gefängnisses in Oklahoma. In den letzten Stunden vor ihrer Hinrichtung bespricht sie zwei Kassetten - für die amerikanische Schriftstellerlegende Stephen King, der ihre Geschichte zu einem Roman verarbeiten will. Sie beantwortet dem Autor 114 Fragen, Fragen deren Wortlaut der Leser nicht kennt, auf die er aber aus ihren Antworten schließen kann. Und so eröffnet sich nach und nach auch die Geschichte eines Lebens, das wie viele andere Leben beginnt, dessen Verlauf sich jedoch schließlich wendet, das aus den Fugen gerät und auf eine Katastrophe zusteuert... Langsam, nicht chronologisch und nur Stück für Stück, wie bei einem Puzzle, erschließt sich dem Leser die ganze Geschichte der jungen Frau und des schrecklichen Verbrechens, dessentwegen sie verurteilt wurde. Stewart O`Nan schreibt - wie immer - hinreißend und tief bewegend. Einfühlsam bringt er seinen Lesern die Geschichte der "Speed Queen" nahe, läßt sie - trotz ihrer grausigen Tat - menschlich sein. Er erlaubt sich, immer wieder auch Mitgefühl und Sympathie für seine schwierige Figur, ohne sich dabei anzubiedern oder zu einfachen Entschuldigungen hinreißen zu lassen. O`Nan erklärt nicht, er begründet nicht, er richtet nicht. Jegliches Urteil überläßt er allein seinen Lesern. Dabei gelingt es ihm - in jedem Roman aufs Neue - ganz leise und vorsichtig diejenigen Gefühle freizulegen, die sonst ganz tief im Innersten verborgen sind. Meisterhaft!
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