Format:Dolby, Pal, Surround Sound Sprachen:Englisch (Original Language), Französisch (Original Language), Ungarisch (Original Language), Spanisch (Original Language) Bewertung:Freigegeben ab 16 Jahren Laufzeit:101 Seitenverhältnis:2.35:1 Versandgewicht:0.2 Maße (innen):7.6 x 5.4 x 0.6
EAN:4030521238473 ASIN:B00004Y3LM
Freigabe-Datum:August 16, 1995 Veröffentlichung:Februar 1, 2001 Verfügbarkeit:Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand:Lagerware / sofortige Verfügbarkeit - täglicher Versand in der Luftpolstertasche - Versandrabatt ab der zweiten CD/DVD möglich (1 EUR pro DVD) - DVD ist ohne Schutzfolie - Preis inkl. Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten
Usual SuspectsNovember 26, 2006 47 aus 47 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach einer Explosion am Hafen von Los Angeles werden mehrere Leichen geborgen. Einzige überlebende dieses Vorfalls sind ein nicht ansprechbarer bis auf die Knochen verbrannter Osteuropäer und der an einer Behinderung leidende Kriminelle Verbal Kint.
24 Std später tappt die Polizei immer noch im Dunkeln. Der einzige ansprechbare überlebende Zeuge Verbal Kint wird erstaunlicherweise wieder auf freien Fuß gesetzt. Dennoch kann sich Detective Kujan Möglichkeit erkämpfen Verbal Kint ein letztes Mal zu verhören. Anfangs schaltet Kint auf Stur und weigert sich Informationen Preis zu geben. Kujan ist überzeugt, dass jemand Korruptes hinter dieser ganzen Geschichte steckt. Widerwillig beginnt Verbal Kint eine unglaubliche Geschichte zu erzählen.
Die Geschichte beginnt mit einer Gegenüberstellung von fünf Schwerkriminelle auf einer Polizeistation mit einem anschließendem Verhör. Zu den Schwerkriminellen zählen der kriminelle Ex Cop Keaton (Gabriel Byrne), Hockney (Kevin Pollak), McManus (Stephen Baldwin), Verbal Kint (Kevin Spacey) und Fenster (Benicio del Toro).
Obwohl Verbal Kint, Detective Kujan versichert, dass die anderen vier kaltblütig ermordet wurden, ist Kujan felsenfest überzeugt, dass Dean Keaton (Gabriel Byrne) noch lebt und die Morde im Hafen auf sein Konto gehen.
Zwischenzeitlich erfährt Detective Kujan von einem mysteriösen Keyser Soze. Als Kujan, Verbal Kint mit dem Namen konfrontiert, bekommt dieser es mit der Angst zu tun. Wer ist Keyser Soze? Bereits der Name sorgt bei vielen Panik. Andere wiederum zweifeln an seiner Existenz&Steckt Keyser Soze hinter diesem ganzen Schlamassel?
Fazit: Ein ausgezeichnetes Drehbuch mit überzeugenden Schauspielern. Allen voran Gabriel Byrne als Kopf der Bande Dean Keaton, Kevin Spacey (oscarprämiert) als unterbelichteter Kleinganove Verbal Kint und Chazz Palimenteri als besessener Detective Kujan, der sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
Ebenfalls Bestnote bekommt von mir, die von Regisseur Bryan Singer geschaffene merkwürdige Atmosphäre im Film. Hervorragende Schnitte und Rückblenden verfeinern das Meisterwerk.
2 Oscars sind meiner Meinung nach zu wenig gewesen.Februar 12, 2005 4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
„Der größte Trick den der Teufel je gebracht hat, war die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn gar nicht. ... und einfach so ist er weg." Dieses Zitat wird sich jedem ins Gedächtnis brennen, der diesen Film gesehen hat und bei dem die Wirkung ihr Ziel nicht verfehlt hat.
Meiner Meinung nach einer der originellsten Hollywood Produktionen, die es gibt. Ein unglaublich gut besetzter Film, der zugegeben wohl nicht jedermanns Sache sein wird. Da der Höhepunkt der Geschichte am Ende des Films ist. Wer den Film schon gesehen hat, weiß natürlich wovon ich spreche und hat bestimmt noch das unglaubliche Gänsehautgefühl gut in Erinnerung.
Zu erwähnen ist auch die super Leistung von Gabriel Byrne und Kevin Spacey, der sogar 1 Oscar für seine Rolle erhalten hat, den Anderen gab es für das Drehbuch.
Einzig negativ ist die ist die technische Ausstattung der DVD. Mit der 3 Sprachen Audiowahl (Deutsch, Englisch und Russisch) hat der Film zwar mehr als so manch andere DVD, aber wie schon ein Sprichwort sagt: Die Qualität ist maßgebend, nicht die Quantität. Alle Sprachen kommen nur im veralteten DD 2.1 daher. Ich bin der Meinung, dass für einen Film von diesem Kaliber doch mindestens DD 5.1 drin gewesen wäre, was den Genuss des Films aber auch nicht schmälern kann.
Fazit:
Ein verboten guter Film mit Kultstatus und solange keine andere DVD-Version mit besserem Sound vorhanden ist, gibt es eigentlich auch keine Alternative.
"Überraschungs"-ErfolgApril 19, 2006 16 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich
Kleiner Tip vorweg: wer diesen Film das erste Mal zu sehen gedenkt, sollte am besten weder diese noch die anderen Rezensionen oder Beschreibungen lesen, sondern sich vor dem Kinoabend einfach in eine möglichst unbedarfte naive Grundeinstellung bringen, die DVD einschieben und der Dinge harren, die da kommen mögen. Da ich eh naiv bin war dieser Film für mich ein wirklich großes Kinoereignis. Aber auch für aufgeweckte ist er sicherlich gut genug gemacht. Wie andere Rezensenten irgendwie die Auflösung so gar nicht überraschend fanden ist mir ein echtes Rätsel. Deshalb fünf Sterne für den hier mal wieder genialen Kevin Spacey, fünf Sterne für die Story, die er als Kleinganove "Verbal" auf der Wache dem Zollkommissar von den mysteriösen Geschehnissen rund um die "Sache mit dem Schiff" und der Rolle eines gewissen "Keyser Soze" zu erzählen hat. In Rückblenden wird diese komplexe Geschichte um einen großen aber stets geheimnisvollen Coup, der von einer Gang schräger Typen (u.a. auch Verbal) gedeichselt werden soll, mitreißend geschildert. Fünf Sterne dann auch für den Knalleffekt am Ende, und weitere fünf für das mehrfache HÄ?, das einen danach sobald nicht mehr loslassen wird. Natürlich kann man die ganze Geschichte dann ad absurdum führen, bis der Film rückblickend gesehen eigentlich keinen Inhalt mehr hat...oder? Moment mal, aber wie war denn das da in der einen Szene...gleich nochmal anschauen!
Ganz großes KinoFebruar 14, 2007 20 aus 24 fanden die folgende Rezension hilfreich
Irgendwer hat auf diesen Seiten geschrieben, dass das Ende vorhersehbar ist. Mag sein, wenn man den Film jetzt erst gesehen hat, denn es gibt inzwischen einige Filme, die ähnlich funktionieren - nur, diese Filme sind Plagiate von "Die üblichen Verdächtigen" (1995!) und nicht umgekehrt.
"Wer ist Keyser Soze", das ist die Frage, um die sich der gesamte Film dreht. Nun, man verrät nicht zuviel, wenn man sagt, dass Keyser Soze ein Superverbrecher ist. Aber wer ist es wirklich?
Der Frage geht der Ermittler Chazz Palmintieri nach, der eigentlich nur den Verbrecher (und ehemaligen Polizisten) Gabriel Byrne fassen will. Während der Untersuchungen stößt er auf den Namen Keyser Soze und wähnt, dass Byrne das gewesen ist, denn Byrne (auch, ohne zuviel zu verraten) ist zu diesem Zeitpunkt schon tot. Sein einziger Zeuge ist der kriminelle Krüppel Kevin Spacey, der in Rückblenden von einem unmöglichen Coup erzählt.
Soviel zum Film. Mehr darf man einfach nicht verraten. Ich weiß bis heute nicht, warum ich ihn mir damals in der Videothek überhaupt ausgeliehen habe, denn die Schauspieler waren mir damals so gut wie nicht bekannt und große Werbung wurde dafür nicht gemacht. Aber man hat halt manchmal Glück und bekommt ein Kleinod in die Hände, auf das man nicht gefasst war.
Außer den bereits vorgestellten Schauspielern muss man noch Kevin Pollack, Stephen Baldwin (das hier dürfte sein bester Film sein) und Benicio del Toro erwähnen, allesamt Schauspieler, die heutzutage einen guten Ruf genießen, allen voran natürlich Kevin Spacey.
Um noch einmal auf das Ende zurück zu kommen...Ist es wirklich so einfach, wie es dann schließlich erscheint? Wenn man genauer darüber nachdenkt, kann man auch noch auf andere Gedanken kommen.
Schließlich noch ein Wort zum Audiokommentar: Selten war ein Kommentar so hilfreich wie dieser, es wird sogar auf Filmfehler hingewiesen und davon gibt es ein paar.
Höchstwertung!
Thriller der ExtraklasseJuni 5, 2007 8 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
So belanglos der Titel "Die üblichen Verdächtigen" auch klingen mag (Filmfans wissen, dass er an ein Filmzitat aus "Casablanca" angelehnt ist), so spannend gestaltet sich der Thriller. Der Regisseur bietet dem Zuschauer einen raffiniert konstruierten Thriller, der immer wieder pervide Wendungen und reichlich Action bereiht hält. Hinzu kommt ein ausnahmslos hervorragend spielendes Cast, allein vorran Kevin Spacey und Gabriel Byrne. Bis zum Ende - das wohl die größte Überraschung des Films bereit hält - weiß dieser Film zu fesseln und geschickt mit den Erwartungen der Zuschauer zu spielen. Für all jene die nur dröges Rumgeballer ohne Hirn unter Thriller verstehen, ist dieser Film nicht wirklich geeignet, da der Zuschauer einfach gewillt sein muss, seine grauen Zellen etwas anzustrengen um die Puzzlestücke am Ende richtig zusammen zu setzen. Ein klasse Film, weit über dem grauen Durchschnitt!