Format:Dolby, Pal, Surround Sound Sprachen:Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language), Englisch (Untertitel Für Hörgeschädigte), Deutsch (Subtitled) Bewertung:Freigegeben ab 16 Jahren Zahl Der Einzelteile:2 Laufzeit:164 Seitenverhältnis:16:9 Versandgewicht:0.4 Maße (innen):7.6 x 5.3 x 0.8
MPN:8241475 EAN:5050582414752 ASIN:B000CR8A9E
Freigabe-Datum:2000 Veröffentlichung:Februar 9, 2006 Verfügbarkeit:Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand:Neu und in Folie eingeschweisst ! Sofort lieferbar ! Deutsche Originalware !
Ave Caesar, die Todgeweihten grüßen dichJanuar 15, 2007 16 aus 16 fanden die folgende Rezension hilfreich
Meisterregisseur Ridley Scott hatte in den neunziger Jahren eine lange Durststrecke. Seine Filme "White Squall" und "G.I. Jane" waren künstlerisch und kommerziell ein ziemlicher Reinfall, so dass Kritiker meinten er hätte seine beste Zeit hinter sich. Aber dann fiel ihm das Drehbuch "Gladiator" von David Franzoni, ein Spezialist für historische Stoffe, in die Hände und er entschloß sich den Film zu realisieren, obwohl das Genre des epischen Sandalenfilms in Hollywood längst als todgeweiht galt.
Die Geschichte spielt im römischen Reich um 180 nach Christus. Der alte Kaiser Mark Aurel (Richard Harris) möchte einen Nachfolger für das Imperium bestimmen und entscheidet sich für den verdienstvollen Feldherrn Maximus (Russel Crowe), ohne das Geburtsrecht seines Sohnes Commodus (Joaquin Phoenix) zu berücksichtigen. Dieser ist darüber so aufgebracht, dass er seinen eigenen Vater ermordet und sich selbst zum Kaiser ausrufen läßt. Gegen Maximus und seine Familie verhängt er die Todesstrafe und läßt dessen Frau und seinen Sohn ermorden. Maximus kann sich seiner Hinrichtung entziehen, wird aber von Sklavenjägern gefaßt und an eine Gladiatorenschule verkauft. Der ehemalige Feldherr kann sich als Gladiator behaupten und hofft inständig, eines Tages die Gelegenheit zu bekommen, sich an Commodus zu rächen.
Die Geschichte erinnert in ihren Grundzügen an den großartigen Film "Der Untergang des Römischen Reiches", den Anthony Mann 1964 inszeniert hatte, bei dem auch ein verrückter Kaiser Commodus an die Macht gelangt, durch den Mord an Kaiser Mark Aurel.
Es ist beeindruckend, wie es Ridley Scott gelingt das römische Reich wieder zum Leben zu erwecken. Es sind vor allem die Bilder des antiken Rom die sich dem Zuschauer in Erinnerung halten. Vor allem die Kulisse im Kollosseum ist atemberaubend, als es zu den Galdiatoren-Spielen kommt. Wenn Maximus in der Arena kämpft sind wir gleichzeitig besorgt und fasziniert zugleich. Wir als Zuschauer nehmen Teil am Voyeurismus der römischen Besucher und werden somit Teil des Geschehens in der Arena.
In den Rollen des Maximus und Commodus konnte man die bis dato eher weniger bekannten Schauspieler Russel Crowe und Joaquin Phoenix gewinnen. Beide beeindrucken durch ihr markantes Schauspiel jeweils in den Rollen des Pro- und Antagonsiten. Russel Crowe konnte für die Darstellung sogar einen Oscar gewinnen. Für beide bedeutete die Rolle der Durchbruch in ihren Karrieren.
Der Film war bei Publikum und Kritikern gleichermaßen erfolgreich. Er räumte weltweit sämtliche Filmpreise ab.
Historische Anmerkungen: Die Figur des General Maximus ist rein fiktiv und die Ermordung Mark Aurels durch Commodus ist bloße Behauptung. Auch dass Aurel versucht haben soll die Republik wieder zu installieren ist natürlich falsch. Allerdings befand sich der historische Commodus wirklich über hundert mal in der Arena und kämpfte als Gladiator(!) gegen bewaffnete Gegner, die aber wahrscheinlich handverlesen waren. Seine Schwester Lucilla hatte Jahre zuvor tatsächlich einmal versucht, durch eine Verschwörung, ihn von der Macht zu trennen. Sie fiel seiner Vergeltung zum Opfer. Commodus selbst wurde schließlich während einer weiteren Palastintrige, durch die Hand seines eigenen Trainers, erwürgt.
Auf der DVD ist ein guter Audiokommentar mit dem Regisseur, der unter anderem auf Details des Drehbuchs und des Schnitts eingeht.
Fazit: Nach einer langen Durststrecke von Ridley Scott war das endlich mal wieder ein Meisterstück. Eine großartige Wiederbelebung des epischen Historienfilmes.
Ridley Scott belebt ein totgeglaubtes Genre wieder !Februar 3, 2004 51 aus 54 fanden die folgende Rezension hilfreich
Als Fan von Regisseur Ridley Scott, der für Klassiker wie „Alien" oder „Blade Runner" verantwortlich ist, war es natürlich ein Pflichtbesuch im Kino als „Gladiator" in die Kinos kam. Nach seinem Total-Flop „Die Akte Jane" war für Scott Wiedergutmachung angesagt und die ist Ihm in Perfektion gelungen. „Galdiator" ist ein wunderschönes Kinoerlebnis und braucht den Vergleich zu großen Monumentalwerken wie „Ben Hur" nicht zu scheuen. Trotz einer Vielzahl von Computereffekten steht hier der eigentliche Held, der römische Feldherr Maximus, im Vordergrund und Russel Crowe ist wie geschaffen für diese Rolle.
Ridley Scott nimmt den Zuschauer mit auf eine Zeitreise ins alte Rom zur großen Zeit der Gladiatoren und man nimmt seine Einladung gerne an, den hier entstand ein wirklich großer Film. Die Handlung des Films ist sicherlich sehr einfach gestrickt und lässt sich mit dem Wort Rache am besten umschreiben, aber die Umsetzung dieses Epos ist mehr als nur beeindruckend.
Maximus (Russel Crowe) ist römischer Feldherr und wird nachdem die Germanen besiegt wurden von seinem Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris) gebeten dessen Nachfolge anzutreten. Leider weiss dies der Sohn von Aurelius, Commodus (Joaquin Phoenix), zu verhindern indem er seinen Vater tötet und die Exekutierung von Maximus und dessen Familie anordnet. Maximus hat mehr Glück als seine Frau und sein kleiner Sohn und Ihm gelingt die Flucht vor den römischen Peinigern. Er fällt Sklavenhändlern in die Hände und landet in einer Galdiatorenschule wo er vom Besitzer Proximo (Oliver Reed) in die Arena zum Kampf auf Leben und Tod geschickt wird. Als gefeierter Galdiator schafft er die Rückkehr nach Rom und stellt dort im Colloseum seine Fähigkeiten unter Beweis. Einzig allein der Gedanke an Rache zwingt Maximus dazu weiterzumachen und sich seinem Feind, dem mittlerweile römischen Kaiser Commodus, entgegenzutreten. Unterstützt wird er dabei von dessen Schweden Lucilla (Connie Nielsen). Nach vielen Hindernissen kommt schließlich der herbeigesehnte Tage und Maximus steht seinem Widersacher Commodus in der Arena gegenüber ....
Gladiator ist Hollywoodkino vom Feinsten und schafft es ein längst totgeglaubtes Genre wiederzubeleben. Die Geschichte über Rache, Liebe, Verrat und Tod wird von Meisterregisseur Ridley Scott so imposant in Szene gesetzt das man die manchmal sehr flachen Dialoge ohne weiteres vergessen kann.
Die Besetzung des Films tat ein übriges zum gelingen des oscarprämierten Films. Mit Russel Crowe spielt nicht nur irgend jemand Maximus den Galdiator, sondern Crowe ist der Gladiator. Joaquin Phoenix, Bruder des viel zu früh verstorbenen River Phoenix, spielt die Rolle des Commodus so herrlich das man Ihn einfach dafür hassen muss und das spricht für Ihn. Mit Connie Nielsen wurde auch die Rolle von Commodus Schwester Lucilla ausgezeichnet besetzt. Als Lehrmeister Proximo ist der während der Dreharbeiten in einer Bar verstorbene Schauspieler Oliver Reed zu bewundern, der bestimmt zu den ganz Großen in Hollywood gezählt hat. Als römischer Kaiser Marcus Aurelius ist dann mit Richard Harris nochmals eine Hollywood Legende zu sehen. Harris ist mittlerweile während der Dreharbeiten zum zweiten Harry Potter Film verstorben.
Die Doppel DVD galt zum Zeitpunkt des Erscheinens als Non plus Ultra und ist auch heute noch allererste Sahne. Die Bonus Disc ist vollgepackt mit erstklassigem Material wobei vor allem die starke Dokumentation über die echten Gladiatorenkämpfe zu empfehlen ist. Aber auch der Rest der umfangreichen Bonus Disc ist äußerst gelungen und sehr sehenswert.
Gladiator ist in meinen Augen einer der ganz großen Filme überhaupt und ist in einem Atemzug mit einem Klassiker wie „Ben Hur". Ridley Scotts Film ist ein wunderbares Stück Kinogeschichte.
GladiatorJanuar 1, 2007 9 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
Maximus (Russell Crowe) ist zur Zeit der römischen Antike ein großer Heerführer und sein Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris) kann sich immer auf ihn verlassen. Sämtliche Schlachten hat Maximus für Rom gewonnen. Doch nun ist der Kaiser alt geworden und er muss einen Nachfolger bestimmen. Marc Aurelius bestellt seine Kinder Commudus (Joaquin Phoenix) und Lucilla (Connie Nielsen) zu sich um ihnen mitzuteilen, wer sein auserkorener Nachfolger sein wird. Sein Sohn Commudus rechnet felsenfest damit, dass sein Vater ihn bestimmt, wird aber bitter enttäuscht, dass dieser Maximus als Nachfolger bestimmt hat. Commudus fühlt sich als Sohn übergangen und nicht geliebt. Er ist verletzt über diese Nachricht und bringt seinen Vater, den Kaiser Marc Aurelius um.
Angeblich starb der Kaiser eines natürlichen Todes und es sei sein Wunsch gewesen, dass Commudus die Nachfolge antritt. Doch Maximus glaubt nicht dran. Denn kurz vorher hatte ihm Aurelius mitgeteilt, dass es sein Wunsch ist, dass er sein Nachfolge wird. Als Maximus sich gegen Commudus stellt und seine Herrschaft nicht akzeptiert, befiehlt Commudus Maximus und seine Familie zu exekutieren. Maximus kann die römischen Leibwächter jedoch überwältigen und versucht das Leben seiner Familie zu retten. Als er ankommt, findet er seine Familie bereits ermordet vor. Maximus bricht zusammen.
Als er wieder aufwacht findet er sich als Gefangener in Afrika wieder und wird kurze Zeit später an eine Gladiatorenschule verkauft. Proximo (Oliver Reed), der einst selber Gladiator war, leitet die Gladiatorenschule. Er bringt den Männern Gladiator-Weisheiten bei wie z.B. das Kämpfen und auch das Sterben vor der Menge. Maximus, der schon mit seinem Leben abschlossen hat, interessiert sich nicht für Proximos Weisheiten und das merkt man auch in der Arena.
Währenddessen versucht Commudus in Rom die Liebe seines Volkes für sich zu gewinnen und entschließt die einst verbotenen Gladiatorenkämpfe wieder zu legalisieren. Als Proximus mit dieser Botschaft kommt, ist Maximus hellhörig. Die Möglichkeit für ihn wieder nach Rom zurück zu kehren, bedeutet für ihn auch eine mögliche Rache an Commudus. Commudus ahnt nichts von Maximus' Existenz, da dieser denkt, dass er erfolgreich hingerichtet wurde.
Die Kämpfe in Rom beginnen und bald erweist sich Maximus als starker und kluger Kämpfer. Begeistert feiert ihn die Menge und durch seinen Kampfstil gewinnt er ihre Herzen. Während den Kämpfen trägt Maximus einen Helm, damit ihn der Kaiser Commudus nicht erkennt. Doch Commudus ist von der Kampfkunst dieses maskierten Helden schwer beeindruckt. Deswegen steigt er herab, geht in die Arena und lobt seine große Kampfkunst. Als er verlangt, dass er den Helm runter nehmen soll, damit er sein Gesicht sieht, erkennt er Maximus wieder. Der Kaiser ist erzürnt, kann ihn aber jetzt nicht mehr töten, da er zu Populär geworden ist. Daher schmiedet er andere Pläne um seinen Ruf zu zerstören und ihn endgültig zu zerbrechen.
Kritik: Ridley Scott hat eine Genre belebt, was seit Jahrzehnten nicht mehr so erfolgreich war. Solche Spektakel oder Monumentalfilme erinnern eher an frühere Werke wie Ben Hur, die zehn Gebote und natürlich Spartakus. Gladiator ist aber keine Geschichtsstunde, denn die Ereignisse haben nie so stattgefunden wie sie hier dargestellt werden. Aber auch darauf weist Regisseur Ridley Scott hin. Somit ist Gladiator ein absoluter Unterhaltungsfilm und gibt nicht vor eine authentische Geschichte zu sein.
Die Filmmusik, Bilder und die Schauspieler fügen sich wie ein Puzzle zusammen. Ergänzt man alle diese genannte Faktoren mit einer guten Story, hat man die nötige Rezeptur für ein Meisterwerk. Die Frage ist nur, hat es der Regisseur geschafft ein Meisterwerk zu zaubern? Ja er hat. Keine einzelne Szene möchte man missen und die Darsteller sind bis in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzt (über die Besetzung von Ralf Möller sehe ich ausnahmsweise mal hinweg).
Russell Crowe für die Rolle des Maximus ist die bestmögliche Wahl und von daher ist der Academy Award (Oscar) gerechtfertigt. Mindestens genauso gut ist Joaquin Phoenix als intriganter Commudus, der zu seiner eigenen Schwester Lucilla mehr als nur schwesterliche Gefühle hegt.
Gladiator wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet (bester Hauptdarsteller, bester Film, beste Kostüme, bester Ton, beste visuelle Effekte).
Monumentalaction die einem abgehtDezember 25, 2002 8 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu allererst empfehle ich den Leuten mal die DVD,denn ich kann mir nicht vorstellen ,dass der Film auf VHS-Kassette so rüberkommt. Ich liebe diesen Film.Im Kino hatte ich ihn verpasst,dann geriet er bei mir in Vergessenheit und ungefähr 1 1/2 Jahre später habe ich ihn mir dann von jemandem ausgeliehen.Anfangs hatte ich ja noch Bedenken(wie soll so'n komischer Monumentalquatsch 2,5 Stunden unterhaltsam sein?).Doch diese waren unberechtigt.Schon am Anfang startet eine gewaltige Schlacht gegen die Germanen.Dann die heroische Orchestermusik vom Komponistenass Mr.Zimmer(der BESTE!!!).Hat eigentlich nen 6. oscar verdient.Die in Szene Setzung der einzelnen Stellen lässt das Herz aller Filmfreaks höher schlagen(z.B.Maximus und Commodus schreiten auf opernhafte,pathetisch dargestellte Weise zum Showdown)und ich habe endlich Ridley Scotts Markenzeichen erkannt.In knappen Worten:er setzt die Highlights des Films immer in einer möglichst dramatischen Weise um,sind halt grossartige Aufnahmen!!Den Film habe ich nun schon weiss Gott wie oft gesehen,ich liebe ihn!!!! Ein paar Worte zur DVD:Das Feinste vom Feinen wurde hier zusammen getragen.Die Bildqualität ist Referenz(seht euch mal alle Tageslichtszenen an)Hohe Kontraste,Satte Farben und eine enorme Schärfe(Arena-Aufnahmen). Der Sound ist ....Mir fehlen die Worte.Ein Hoch auf die Tontechniker!!!!Zum DTS sag ich nichts,lasst euch überraschen(bloss dreht ganz leise und dann allmählich lauter sonst werdet ihr die DVD so schnell nicht mehr anrühren.Radau ohne Ende,man ''spürt'' den Film. Das Bonusmaterial ist ebenfalls cool:Eine 50min. Doku über Gladiatorenkämpfe mit direktem Vergleich zum Film,ein mit der Filmmusik untermaltes tolles und nicht zu-langes Making OF,Trailer und das Highlight:Ein Interview mit Hans Zimmer!!!Ansonsten noch das Übliche:starinfos und so'n Zeug,hab mir aber alles angeguckt. Eine Referenz-DVD ohne Anspruch auf jegliche Kritik.Absolut perfekt
Maximus!August 28, 2006 17 aus 18 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wenn man nicht mit dem Anspruch an den Film herangeht, hier Russell Crowe in einer Guido-Knopp-Dokumentation zu sehen, ist der "Gladiator" durchaus ein Genuss. Der Film bietet spektakuläre Bilder, exzellent choregraphierte Kampfszenen und spielfreudige Darsteller. Rom ist zwar falsch, aber dafür farbenprächtig animiert, und als Zuschauer kann man sich dem Reiz der antiken schaukämpfe nur schwer entziehen. Abgerundet wird das Ganze ducrh einen grandiosen Soundtrack. Fazit: Hat das Zeug zum Klassiker!