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Dr. House - Season 2 (6 DVDs)

Dr. House - Season 2 (6 DVDs)

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Regie: Jace Alexander
Schauspieler: Hugh Laurie, Lisa Edelstein, Omar Epps
Studio: Universal/DVD

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Neu (19) Gebraucht (4) Sammlerstück (1) ab EUR 17,00

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 38 Rezensionen

Format: Dolby, Hifi Sound, Pal
Sprachen: Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language), Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled)
Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
Region: 2
Seitenverhältnis: 16:9
Anzahl der Discs: 6
Laufzeit: 1010 Minuten
Versandgewicht: 0.8
Maße (innen): 7.7 x 5.5 x 1.1

MPN: 8250360
EAN: 5050582503609
ASIN: B000QXD40O

Freigabe-Datum: 2006
Veröffentlichung: Juli 26, 2007
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich
Zustand: Versandfertig in 24 Stunden. Als DHL-Paket. Lieferung erfolgt aus Deutschland. Inklusive Rechnung.

Auktionsempfehlungen


Eigenschaften:
  • FSK 16

Kundenrezensionen:   Gelesen 33 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Philosophische Ansätze   Juni 16, 2007
Benjamin Siewert (Bielefeld)
53 aus 63 fanden die folgende Rezension hilfreich

Auf den ersten Blick reiht House sich in das mannigfaltige Angebot von Ärzteserien im Fernsehen ein. Doch wie so oft, liegt der Unterschied auch hier im Detail. Während es in anderen Serien häufig um die Verhältnisse der Protagonisten zu einander geht, rücken hier noch zwei andere Elemente in den Vordergrund:

Zunächst ist da die Lösung eines unlösbaren Falles. Genau hier hat Dr. Gregory House und sein Ärzteteam seinen Aufgabenbereich im Princeton Plainsboro Lehrhospital, die diagnostische Medizin. Ein Bezug zu Sherlock Holmes, wie er hier häufig durch andere Kritiken gesehen wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Doch im Vordergrund steht nicht der Held, dem es in letzter Sekunde gelingt, das Schlechte zum Guten zu kehren. Es ist in jeder Folge nur der Aufhänger, denn der Clou der Folge liegt im Weg, den House geht. House ist kein Held, er ist ein zynischer, arroganter Misanthrop, ein manischer Unsymphat. Seinen Charme erhält er nicht durch seine Charaktereigenschaften, sondern durch das zweite Element.

Dieser Weg bildet die Grundlage des zweiten Elements, welches bei House einzigartig ist. Vermittelt wird ein Menschenbild, welches geprägt ist durch die Unehrlichkeit jedes Menschen, und von Greg House in letzter Konsequenz vertreten wird. Nicht seine - zweifellos vorhandene - medizinische Genialität, sonderen eben dieses Menschenbild liefert zumeist den Schlüssel zur Lösung des Falles. Ebenso liefert dieses Menschenbild die eigentliche Botschaft der Folge und soll den Zuschauer zum Nachdenken anregen. Jeder der Protagonisten hat ein anderes Menschen- und Weltbild, so will beispielsweise Dr. Cameron als die ewige Optimistin immer das Gute im Menschen herausstellen. Dies gilt insbesondere für die Patienten, wodurch in jeder Folge noch ein "zufälliges" Menschenbild eingefügt wird. In jeder Folge muss House sein Menschenbild an eben diesen anderen messen. Klar herausgestellt wird dabei häufig, dass die anderen nur Illusionen und Idealen nachlaufen.

Durch seinen überlegenen und realistischen Standpunkt verändert House die Ansichten der Menschen nachhaltig, nicht nur für die anderen Charaktere, sondern besonders das der Zuschauer. Jede Folge bietet neue philosophische und anthropologische Ansätze. Diese Ansätze sind es, die jede Folge so wertvoll machen.

Getragen wird dieses Konstrukt durch die Schauspieler, die ihre Rolle wirklich verstanden haben und denen es gelingt, zu jeder Zeit, egal, wie skuril die Situation ist, glaubwürdig zu sein. Wer gern nachdenkt und sein Menschenbild an etwas völlig anderem messen möchte, kann an House gar nicht vorbei.



5 von 5 Sternen Geniale Serie   Juni 21, 2007
Andi
38 aus 46 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Schublade "Arztserie" passt hier überhaupt nicht.

Die Serie ist zwar immer witzig durch absolut geniale Dialoge, aber wer nur die medizinischen Fälle betrachtet und das ganze eben als Arztserie betrachtet, der könnte irgendwann genug haben von der Serie.

Die Abfolge ist meistens sehr ähnlich. House kümmert sich um einen Todkranken, dessen Krankheit schwer zu diagnostizieren ist. Zuerst liegt man falsch, dann scheint es Besserung zu geben. Meistens kommt dann ein Rückfall und am Ende präsentiert House die Lösung.

So gesehen könnte man schnell genug haben von Dr. House. Aber das Ganze ist eben viel (!) mehr als die Summe der Teile. Die Nebengeschichten sind einfach genial (der ungeliebte Praxisdienst). Dazu kommt, dass House immer sein Umfeld zu analysieren versucht und dies in genialer Weise dem Umfeld vermittelt.

Auch die Beziehungen zwischen den ganzen Protagonisten sind extrem komplex. Alle haben eine sehr schmerzliche Vorgeschichte die diese Menschen definieren. House scheint sein Team auch aus lauter "Belasteten" Persönlichkeiten zusammengesetzt zu haben.

Die Mischung ist jedenfalls einzigartig. Der Mensch der diese Dialoge kreiert hat gehört wohl zu den Meistern seines Fachs.

Die ganze Perfektion wird durch eine absolut geniale Besetzung gekürt.

Die genialste Folde dieser Kultserie ist die letzte Folge aus dieser Staffel. Hier versucht Dr. House während seiner Wahnvorstellungen (Folge einer Schussverletzung und der Behandlung) logisch zu analysieren ob er sich nun gerade in der Realität befindet oder phantasiert. Die logischen Schlussfolgerungen sind wirklich gut. Die Krönung sind die Dialoge mit seinem "Angreifer" der selbst behandelt wird (auch Schussverletzung, aber vom Krankenhaus-Sicherheitsdienst) und genau wie House im Intensivbereich liegt. Schade, dass es so lange dauert bis man die Staffel 3 zu sehen bekommt.



5 von 5 Sternen Dr. House eine der Besten Serien der Gegenwart   Juli 30, 2007
G. Andreas (Österreich)
4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Zuerst stand ich Dr. House sehr kritisch gegenüber , eine Krankenhaus-Serie na das kann ja heiter werden , wieder etwas im Stile von Emergency Room oder noch schlimmer Gray`s Anatomie aber ich wurde sofort positiv überrascht . Ein mürrischer Hauptkarakter der nur so von zynismus strotzt aber trotzdem sehr sympatisch beim Publikum ankommt . Obwohl die Serie sehr simpel ausgebaut ist und sich jede Episode nach dem Selben Schema abspielt ( Eine Person wird eingeliefert , sie wird auf etwas scheinbar eindeutiges hin behandelt , was sich jedoch bald als falsch herausstellt und Dr. House findet die meist simple aber abstrakte Lösung und die betroffene person wird wieder vollkommen rehabilitiert , abwechslungsreicher und lustiger begeschmach die kleine Nebengeschichten von anderen meist lächerlichen Fällen die House nebenbei behandelt ). Trotz dieser vorhersehbar Aspekte ist die Serie eine allemal gelungene Produktion aus einer Mischung von schwarzem Humor , Zynismus und etwas Tragik .


5 von 5 Sternen Eine typische Season 2   August 14, 2007
Bjoern Haak
5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Sei es die eingespieltere Crew, sei es das bewährte und ausgereiftere Serienkonzept - die 2. Season einer Serie tendiert idR mit die Beste oder zumindest eine der Besten der Reihe zu sein und House, M.D macht hier erfreulicherweise keine Ausnahme.
Nahezu jede Episode weiß durch aussergewöhnliche Krankheitsgeschichten zu fesseln, der Cast ist großartig aufgelegt und auch die übergeordneten Rahmenandlungen (vor allem Dr. House und seine Beziehung zur Ex-Frau) können überzeugen. In allen genannten Kriterien übertrifft Season 2 locker Season 1.
Natürlich steht und fällt die Serie mit Hugh Laurie und wer ihn aus seinen Tagen in "Black Adder" kennt, wird aus dem Staunen nicht heraus kommen: Selten gab es so einen produktiven Widerspruch an Weiterentwicklung und Kontinuität im Oevre eines Schauspielers.
Was gegen 5 Sterne spricht und einen halben Stern Abzug zur Folge hat, ist jedoch, dass zum einen das Bonusmaterial einfach schlichtweg zu wenig und zu unoriginell ist: Ein paar Outakes, ein paar alternative Szenen - da waren die "Housicms" bei Staffel 1 unterhaltsamer. Auch bietet Season 1 imho die stärkeren Einzelepisoden - Eine überragende Folge wie "Three Stories" sucht man vergebens (auch wenn die letzte Folge der Staffel ebenfalls sehr gelungen ist) und bisweilen mangelt es an Geschlossenheit: Das Dr. Foreman so mir nichts dir nichts seine Fähigkeiten nach der Doppelfolge wiedererlangt, lässt das Gefühl aufkommen, eine Chance verpasst zu haben - die Charakterentwicklung spart man sich wohl für Season 3 auf.
Das alles kann aber den Gesamteindruck nicht trüben und 4 1/2 Sterne rundet man hier gerne auf zu 5.



5 von 5 Sternen House-Besuch, die Zweite   Mai 23, 2007
Sebastian M. (Wien)
34 aus 42 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Serie rund um den zynischen Misanthrop und leidenschaftlichen Diagnostiker Dr. Gregory House geht in die 2. Runde: mehr Dramatik, seltenere Krankheiten und spektakulärere Fälle halten das Team der Abteilung für diagnostische Medizin am Princeton-Plainsboro Lehrkrankenhaus auf Trab.

Staffel zwei setzt dort an, wo eins aufhört: Houses ehemalige Flamme Stacy Warner erschien wieder auf der Bildfläche - und lässt sich als Rechtsexpertin des Krankenhauses anstellen. Gewisse Konflikte zwischen ihr, ihrem Mann, dem House das Leben gerettet hat und ihm sind quasi vorprogrammiert. Auch Cameron, Chase und Foreman müssen sich mit diversen beruflichen, ethnischen und moralischen Problemen auseinandersetzen. Doch natürlich kommen auch die Patienten nicht zu kurz: House rettet auch in der zweiten Staffel durch seine exzentrische Hartnäckigkeit wieder viele Leben.

Der Unterschied zur ersten Staffel ist im Wesentlichen, dass verstärkt auf die einzelnen Charaktere eingegangen wird. Es wird wesentlich mehr Wert auf das Vorantreiben der Erzählung einzelner Schicksale und persönlicher Dramen gelegt, was vielleicht zu Beginn leicht negativ auffällt, da man von Staffel eins anderes gewohnt ist. Allerdings darf auch der schwarze Humor nicht fehlen: House geht, einmal mehr, gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verluste verbal gegen seine Patienten, von denen, wie er meint, ohnehin jeder lügt, und gegen deren Angehörige vor, in einer Weise, über die man einfach schmunzeln kann. Man ist geneigt, mit den Ärzten einer Lösung der kniffligen Fälle, die der Abteilung zugeteilt werden, entgegenzufiebern, dieser Faktor sorgt alleine dafür, dass keine einzige Episode der vorliegenden Staffel langweilig ist. Um die Spannung zu erhöhen, sind die Protagonisten diesmal auch nicht davor gefeit, selbst zum Patient zu werden.

Unter'm Strich hält die zweite Staffel nicht nur die Qualität der ersten, sondern übertrifft diese in ihrer zweiten Hälfte sogar teilweise. Das Team rund um Hugh Laurie doktert weitere 24 Folgen an verlogenen Patienten mit obskuren Krankheiten herum, liefert sich so manches verbale Gefecht mit Angehörigen und kämpft gegen innere Dämonen. Dr. House kann getrost bereits nach zwei Staffeln der Kultstatus verliehen werden. Zusammen mit Nip/Tuck definitiv eine der interessanteren Serien über die 'Götter in Weiß' - auch für Muffel attraktiv. Fünf Sterne, in Erwartung des DVD-Release.


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