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Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht

Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht

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Regie: Kevin Macdonald
Schauspieler: Forest Whitaker, James Mcavoy, Kerry Washington
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.

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Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 37 Rezensionen

Format: Dolby, Pal, Surround Sound
Sprachen: Deutsch (Untertitel Für Hörgeschädigte), Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Türkisch (Subtitled), Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language)
Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
Region: 2
Seitenverhältnis: 16:9
Laufzeit: 118 Minuten
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 7.1 x 5.4 x 0.6

EAN: 4010232040800
ASIN: B000TDR6GE

Freigabe-Datum: 2006
Veröffentlichung: August 27, 2007
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: neu und originalverpackt - sofortiger versand!

Auktionsempfehlungen


Kundenrezensionen:   Gelesen 32 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen In den Fängen der Macht   September 10, 2007
M. G. Herold (Wien)
25 aus 28 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Geschichte des üblen Freibeuters Idi Amin wird hier insofern klug aufbereitet, als es gelingt das Opfer der Verführung durch den Demagogen und Charismatikers Amin, also den Westen, in Form des jungen Arztes -gespielt von James McAvoy - ein Gesicht zu geben. Jung und unerfahren fährt er nach seiner Promotion zum Dr. med. nach Uganda, um hier Abenteuer zu erleben und kommt, ehe er sichs versieht, als Leibarzt von Idi Amin wieder zum Vorschein. Anfangs geblendet von Stellung und Privilegien und umschmeichelt von Idi, aber auch vom lokalen Repräsentanten des British Empire, dämmert ihm so nach und nach, dass der vordergründig unberechenbare, aber freundliche Idi eine Bestie in Menschengestalt ist. Minister verschwinden, Gegner werden umgebracht, der junge Arzt selbst merkt zunehmend die Paranoia des Diktators. In letzer Sekunde gelingt ihm, nach einer filmisch grausig realistisch aufbereiteten Folter, die Flucht nach Europa. Übrigens im Rahmen der Befreiung der Geiseln der historischen Flugzeugentführung in Entebbe. Etwas plump, aber ganz originell in den Handlungsstrang eingearbeitet, übrigens. Was kurz kommt ist das Ausmaß der Greueltaten, aber diese genauer zu beschreiben ist vielleicht nicht notwenig, es reicht auch so. Erschüttert erkennt man jedoch, wie leicht es Typen vom Zuschnitt eines Idi Amin haben, die Massen zu verführen, den einzelnen einzulullen, ohne das er es merkt, bis er sich wiederfindet in den Fängen der Macht. Ausgezeichnet agieren die Hauptdarsteller, wobei mich James McAvoy fast noch mehr beeindruckt hat als Forrest Whittaker. Spannender Plot, gedreht an Originalschauplätzen, gut geschnitten. Enttäuschend das "Making of" und das historische Doku-Material. Gerade über Amin sind die Archive voll!! Und das "Capturing of Idi Amin" - frei übersetzt "Das Phänomen Idi Amin verstehen" mit "die Gefangennahme von Idi Amin" übersetzt wird, sollte im Profi-Filmgeschäft nun wirklich nicht vorkommen! Trotzdem 5 *****


5 von 5 Sternen Der Schlächter von Afrika   Februar 27, 2008
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz)
3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

8 Jahre hatte der selbsternannte "Präsident auf Lebenszeit" - Idi Amin Zeit, um Ugandas Bevölkerung zu dezimieren - die Zahl seiner Opfer wird auf 100.000 bis 500.000 geschätzt... - politische Gegner wurden gnadenlos aus dem Weg geräumt... - alleine der Hauch eines Verdachtes genügte und man verschwand von der Bildfläche... - das Volk blutete über die Jahre hinweg aus, menschlich und wirtschaftlich... - der Westen hatte zugeschaut, nichts unternommen, wie so oft, wenn in Afrika die Ungerechtigkeit zum Himmel stinkt!

In diesen Sog von Luxus, Macht, Paranoia, Gewaltexzessen, Elend, Verrat und zunehmender Hoffnungslosigkeit gerät der junge Arzt Nicholas Garrigan - direkt nach dem Medizinstudium hat es ihn freiwillig nach Uganda verschlagen - in der Hoffnung den Menschen dort helfen zu können, gerät er nach kurzer Zeit in den Focus des durch Putsch an die Macht gelangten Idi Amin - dieser vereinnahmt den jungen Mediziner komplett für sich, Nicholas blendet alle Ungerechtigkeiten aus - bis er eines Tages persönlich zu spüren bekommt, was es bedeutet eine eigene Meinung gegenüber dem allmächtigen Boss haben zu wollen....

Die Folterszenen verlangen dem Zuschauer starke Nerven ab - ist lange her dass ich mir bei einem Film die Hand vor Augen halten musste...

In der Hauptsache ist es die düstere Stimmung, die den Film so fesselnd macht - wenn ich alleine an den irren Blick von Forest Whitaker (in der Rolle des Diktators) denke, bekomme ich Gänsehaut!

Whitaker hat für seine Leistung völlig verdient den Oscar erhalten.










5 von 5 Sternen Absolut sehenswert !   August 3, 2007
Walleye (Südschweden)
3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Uganda Story fängt für den jungen schottischen Arzt relativ belanglos bzw. beschaulich an und erinnert an die Karriere des kleinen Mannes vom Tellerwäscher zum Millionär.

Er wird völlig überraschend vom neuen Präsidenten als Leibarzt verpflichtet, nachdem er ihn bei einem relativ belanglosen Verkehrsunfall mit seiner Entschlussfreudigkeit beeindrucken konnte.

Der Präsident scheint ein väterlicher Freund und großer Gönner.
Nur langsam ahnt der junge Arzt, dass die locker - leichten Auftritte des Präsidenten in der Öffentlichkeit nur gespielte Show sind.
In Wirklichkeit steckt ein geistig zurückgebliebener, infantiler und grausamer Despot hinter der medienfreundlichen Maske, der Kritiker und angebliche Verräter hinterrücks beseitigen lässt.

Das Finale des Films erinnert stark an beste Top - Thriller und ist nichts für schwache Nerven.
Die Hauptdarsteller sind in Höchstform und der Oscar für Forest Whitaker ist mehr als verdient.
Klasse Streifen !



5 von 5 Sternen kaum in uganda angekommen.....   September 17, 2007
Frank Linden (troisdorf)
10 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich

...schon korrumpiert.
der junge arzt nicholas garrigan kommt 1971 nach uganda um dort zu helfen.
zufällig lernt er den neuen machthaber idi amin kennen, der ihn auch gleich zu seinem leibarzt macht.
er lernt dessen familie kennen und wird mit wohlwollen und geschenken überhäuft und steigt schon bald zu amins berater auf.
bis dahin ist der film recht harmlos und man denkt sich, so hätte ich auch gehandelt. amin gibt sich als charismatischer best friend und grosszügiger präsident seines landes.
aber dann, nach einem anschlag wird zum erstenmal deutlich wer idi amin wirklich ist. ein wahsinniger diktator der sein land mit terror überzieht.
die spirale aus blut, angst und leid beginnt sich zu drehen.
ich kann jedem nur empfehlen sich diesen film anzuschauen, forest whitaker spielt amin so gekonnt und eindringlich, das einem ein kalter schauer über den rücken läuft.
mehr möchte ich nicht verraten denn dieser film sollte unvoreingenommen gesehen werden.
unbedingte kaufempfehlung.



5 von 5 Sternen Aus einem Spiel wird tödlicher Ernst   August 15, 2007
aebers
5 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

Der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan sucht 1971 in Uganda das aufregende Abenteuer. Er will auf einer Missionsstation helfen, aber auch seinen Spaß. Ein Zufall verschlägt ihn ins Zentrum der Macht. Er trifft auf den gerade an die Staatsspitze geputschten Idi Amin und lässt sich von dessen waffenstarrenden Leibwächtern nicht beeindrucken. Das hat nichts mit Garrigans Mut zu tun, nur mit seiner Ahnungslosigkeit. Bevor er sich versieht, beruft Idi Amin ihn zu seinem Leibarzt. Der schottische Doktor glaubt noch an den Aufbau eines afrikanischen Sozialstaats, als der Diktator längst schon begonnen hat, seine echten und vermeintlichen Gegener abzuschlachten. Und als er seinen Irrtum erkennt, ist es zu spät.

Forest Whitaker als Idi Amin ist ein Ereignis. Er spielt den Diktator nicht als Monster, sondern als paranoisches Kind, das versehentlich mit politischer Allmacht ausgestattet wurde.

Weil laut Regisseur 80 % des Films frei erfunden sind, sollte man nicht alles glauben. Trotzdem steckt viel Wahres in den fiktiven Figuren.


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