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Blade Runner - Final Cut (+ DVD) [Blu-ray]

Blade Runner - Final Cut (+ DVD) [Blu-ray]

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Regie: Ridley Scott
Schauspieler: Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young, Edward James Olmos, M. Emmet Walsh
Studio: Warner Home Video - DVD

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Neu (14) Gebraucht (5) ab EUR 18,89

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 186 Rezensionen

Sprachen: Englisch (Original Language), Deutsch (Original Language), Spanisch (Original Language), Französisch (Original Language), Italienisch (Original Language), Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Spanisch (Subtitled), Dänisch (Subtitled), Niederländisch (Subtitled), Finnisch (Subtitled), Französisch (Subtitled), Italienisch (Subtitled), Norwegisch (Subtitled), Portugiesisch (Subtitled), Schwedisch (Subtitled)
Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
Medium: Blu-ray
Laufzeit: 117
Seitenverhältnis: 2.35:1
Versandgewicht: 0.3
Maße (innen): 6.7 x 5.4 x 0.6

MPN: 9071846994
EAN: 7321983000416
ASIN: B000X9WWVS

Freigabe-Datum: 1982
Veröffentlichung: Dezember 6, 2007
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Nagelneu und originalverpackt! Die Auslieferung durch die DEUTSCHE POST erfolgt ca. 2 bis 4 Werktage nach unserer Versandbestätigung. Versand ab Rheinfelden / Schweiz. Viel Spaß!

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Kundenrezensionen:   Gelesen 181 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen (Fast) Perfekt!   Dezember 25, 2007
 51 aus 53 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wirklich ein fast perfektes Rundumpacket für Blade Runner Fans und die die es werden wollen. Es sind wirklich alle Filmfassungen enthalten:
- Arbeitsfassung: Englisch mit Untertiteln, geschnittene Szenen
- Internationale Kinoversion 1982: Originalsynchronisation, Deckards voice over Kommentare, Happy End, keine Einhorn Szene
- US Kinoversion 1982(gekürzte Gewaltszenen, sonst Internationale Version)
- Directors Cut 1990: neue(schlechtere) Synchronisation, Einhorn Szene, keine voice over Kommentare, kein Happy End
- Final Cut 2007: helleres besseres Bild, Musik remastered, leider die (schlechtere)Directors Cut Synchronisation(mit kleinen Ausbesserungen: z.B. 2 statt 1 Replikant am Anfang umgekommen, usw.), Einhorn Szene, keine voice over Kommentare, kein Happy End

Ich finde den Final Cut wirklich gelungen, Bild und Ton wurden verbessert, und wer möchte kann trotzdem oder zum Vergleich die alten Versionen anschauen. Aber: alle Versionen haben den Einleitenden Text nicht ins deutsche übersetzt, bei Star Wars gings doch auch, warum hier nicht? Außerdem hätte ich die Original Synchonisation nicht die des Directors Cut für den Final Cut gewählt (die Verbesserungen hätte man ja einbauen, die Verschlimmbesserungen ausbauen können), außerdem hätte ich mir die voice over Kommentare als zuschaltbare Option für den Final Cut gewünscht, denn anders als die Englischen voice over, die Ridley Scott so gar nicht mag, sind die deutschen richtig gut(man hätte ja für die englische die Monologe neu aufnehmen können), denn sie erklären einiges, und geben dem Film erst so richtiges Film-Noir Flair. Zusammenfassend kann man also sagen:

+ alle Filmversionen, je mit Original Synchronisation
+ mehrere Audiokommentare/Einleitungen zu den verschiedenen Versionen
+ tolles Making of
+ verschiedene umfangreiche Dokus über die Dreharbeiten, verschiedene Fassungen, vergleich Buch und Film, usw.
+ geschnittene Szenen, seltene Arbeitsfassung
+ coole Verpackung(Metalbox, Schuber), Extras (Hologramm, Artworks, Brief von Ridley Scott)

- Final Cut mit der schlechteren zweiten Synchronisation des Directors Cut
- keine (nicht mal als zuschalbares Extra) voice over im Final Cut
- Intro Text nicht ins deutsche Übersetzt

Mein Fazit also: ein absolutes Muss für Fans, aber eben ganz, ganz knapp an der Perfektion vorbei geschrammt(was aber wahrscheinlich nur Fans wie mich stört, aber andererseits, die die den film nicht kennen werden sowieso nur den Final Cut kaufen und sehen)



5 von 5 Sternen Atemberaubende HD-Umsetzung und mehr...   Dezember 19, 2007
 35 aus 38 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Bildqualität ist einfach atemberaubend. Das ganze Material wirkt wie neu gedreht.
Keine Spuren, dass dieser Film schon Jahrzehnte existiert.
Dazu wurde der Sound neu gemischt und heraus kam eine vorbildliche 5.1 Umsetzung.
Es wird eine unbeschreiblich filigrane Klangkulisse aufgebaut.
Man ist Mitten im Geschehen. Schon beim Anfang trudelte mir die Kinnlade runter.
Bombastische Bassschläge beim Intro und der Anflug auf die Tyrell Corporation schafft ein
Lichtermeer, was eine Sci-Fi Fan einfach nur begeistert.
Die räumliche Ortung, die Durchflugeffekte, es stimmt einfach alles.
Jede Gesichtskontur, Narben, Altersflecken, faltige Hau, Tränen... noch nie habe ich in dem
Filme so viele Details gesehen.
Die Kulisse in LA mit dem ständigen Nebel und Regen, einfach fantastisch.
Der Besuch im Nachklub von Taffy Lewis bekommt endlich Tiefe. Es ist nicht nur einfach
dunstig und versinkt in Geräuschen. Man sieht jeden Dunstschleier, hört die soundgewaltige Musik
und vernimmt glasklar die Geräusche. Jede Szene erlebt man neu.

Die deutsche Übersetzung ist komplett neu.
Keine 08/15 Übersetzer, sondern z.B. die angestammte Stimme von Harrison Ford.
Rudger Hauer hat seine angestammte Stimme, die auch Arnold Schwarzenegger dient.
Dr Tyrell wird von der Synchronisationsstimme von Michael Caine gestellt. J.F. Sebastion von der Stimme
von Pippin, dem Hobbit aus Herr der Ringe.
Man hat sich viel Mühe gegeben, allerdings sind die Stimmen im Vergleich zum Original und der damit
verbundenen Tonalität sehr kräftig, klar und vordringlich. Ein Amerikaner könnte mit den deutschen Stimmen
und englischen Untertiteln einen sauberen Sprachkurs machen.
Der Synchronsprecher von Dr. Tyrell kommt meiner Ansicht am authentischsten rüber.
Doch insgesamt ist die Übersetzung sehr gut gelungen. Merkwürde Übersetzungen aus dem ursprünglichen
Film wurde korrigiert. Manche winzig kleinen Holprigkeiten sind immer noch drin. Doch das trübt den Genuss nicht.

Ist nun im "Final Cut" mehr zu sehen?
Die Reihenfolge der Szenen bleibt erhalten wie im Directors Cut.
Einige Szenen sind leicht länger. Bei Deckers Weg zur Bar von Taffy sieht man auf der Straße eine
kleine zusätzliche Szene mit 2 Tänzerinnen.
Als Decker die Replikantin aus Taffys Bar auf der Straße verfolgt, so
dauert es einige Sekunden länger im Straßengewühl, bis er sie entdeckt.
Sein kleiner Tagtraum mit dem Einhorn ist um wenige Sekunden länger.
Man sieht plastisch, wie Roy seinem Schöpfer Tyrell die Augen eindrückt.
Danach verfolgt er noch kurz JF Sebastian.
Im Abschlußkampf mit Decker sieht man etwas plastischer, wie er sich den Nagel in seine Hand drückt.

Fazit: Würden alle legendären älteren Streifen so sorgfältig restauriert, würde man ohne Zögern alle kaufen.
Das rechtfertigt auch den Preis, denn hier wurde eine Filmlegende sehr sorgfältig und mit
viel Liebe zum Detail restauriert. Das Resultat ist einfach umwerfend! Selbst wenn man die normalen DVDs
schon hat, lohnt sich dieser Kauf zu 100%.
Nach kleinsten Unsauberkeiten in der HD-Umsetzung (winzige Szene im Straßengewühl, die mir auffiel), muss
man schon mit der Lupe suchen.
Als ob das noch nicht reichen würde, gibt es noch eine Zusatz DVD mit guten Hintergrundinfos.



5 von 5 Sternen Ein Muß für jeden HD Genießer   Februar 16, 2008
 8 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich

Also Blade Runner auf HD DVD ist schon ein Muß für jeden HD DVDler.
Das Bild ist wirklich großartig.Es ist gestochen scharf und selbst in dunklen Szenen ist das Bild nicht verrauscht, wie z.B. auf anderen HD DVDs.Aber auch der Ton ist perfekt.
Wenn man das Alter des Filmes bedenkt,dann wurde prima Arbeit bei dieser Umsetzung auf HD geleistet.
Der Film selber ist ja mittlerweile ein Klassiker des Sci-Fi Bereiches.
Fazit:Gehört einfach in die HD Sammlung!



5 von 5 Sternen Die Zukunft wird düster   April 3, 2003
 34 aus 38 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wir schreiben das Jahr 2019. Die Menschheit siedelt längst nicht mehr nur auf der Erde; wer es sich leisten kann, tritt die Passage zu den 'Outer (Space) Colonies' an. Die locken mit dem Versprechen auf ein neues Leben jenseits des einstmals blauen Planeten, in dem die Verrichtung unangenehmer oder gar gefährlicher Tätigkeiten den so genannten 'Replikanten' obliegt: äußerlich nicht von Menschen zu unterscheiden, werden die künstlichen Intelligenzen speziell für den außerirdischen Einsatz gefertigt. Los Angeles, der Ort der Handlung, ist dagegen ein zur Megalopolis gewucherter städtischer, tags wie nachts in Zwielicht liegender Albtraum, in dessen Stadtschluchten ohne Unterlass der Regen fällt.

Die Szenerie von Ridley Scotts SF-Film 'Blade Runner' transportiert die des klassischen 'film noir' in eine nicht allzu ferne Zukunft - und folgerichtig begegnet uns in der Figur des Rick Deckard auch der Prototyp des abgeklärten, chronisch unter Geldmangel leidenden Privatdetektivs, der in den Filmen von Hollywoods 'Schwarzer Serie' meist von Darstellern wie Humphrey Bogart und Robert Mitchum verkörpert wurde. Als vier Replikanten unter Einsatz von Gewalt die Flucht zur Erde gelingt, erhält Androidenjäger Rick Deckard (Harrison Ford) den Auftrag, die Arbeitssklaven unschädlich zu machen. Deckard hat den ersten der Arbeitssklaven bereits exekutiert, da erfährt die Handlung eine ungeahnte Wende: Deckard verliebt sich in Rachel (Sean Young), die Eldon Tyrell (Joseph Turkel), Chef der Roboterschmiede Tyrell Corporation, ihm als seine Nichte vorstellt. Als offenkundig wird, dass auch Rachel in Wahrheit eine Replikantin ist, ist Deckard gezwungen, sich mit seiner Rolle als 'Problembeseitiger' eingehender auseinanderzusetzen - und am Ende des Films stellt sich gar die Frage: Ist nicht vielleicht auch Deckard in mehr als nur einer Hinsicht ein 'Prototyp' ... ?

Mit 'Blade Runner', der im Deutschen ursprünglich einmal die Unterzeile 'Aufstand der Anti-Menschen' tragen sollte, gelang Regisseur Ridley Scott ('Alien', 'Gladiator') eine filmische negative Utopie, die in rund 20 Jahren, die seit der Entstehung des Filmes ins Land gegangen sind, nichts von ihrer visuellen und erzählerischen Kraft eingebüßt hat. 'Blade Runner' ist ein moderner Klassiker, der nicht nur dem Science Fiction-Film der 80er und 90er Jahre neue Impulse verlieh, sondern die gesamte Pop-Kultur nachhaltig beeinflusste.

Wurde 'Blade Runner' von Publikum und Kritik zwar wohlwollend, aber mit gehöriger Skepsis begrüßt, waren es in erster Linie Designer, die 'Blade Runner' mit offenen Armen empfingen: Vom Werbespot für Wodka ('Smirnoff'), der Anleihen bei der in Blade Runner präsentierten Informationstechnologie machte ('Zoom in - track out'), bis hin zur britischen Heavy Metal-Legende 'Iron Maiden', die LP-Cover und Bühnenbild ('Somewehre in Time') in deutlich erkennbarer Anlehnung an Scotts Film gestalteten - sie alle bedienten sich der Ästhetik von Scotts düsterer Zukunftsvision.

Zum Publikumsliebling entwickelte sich 'Blade Runner' erst, nachdem der Film längst wieder von der Leinwand verschwunden war. Erst in der Zweitverwertung, als so genannter 'sleeper; gelang 'Blade Runner' der Aufstieg in die erste Riege des SF-Films - an den Kinokassen war 'Blade Runner' zwar ein Achtungserfolg gewesen, hatte aber den Kampf um ein großes Publikum verloren. Gegen Produktionen von George Lucas und Steven Spielberg, die dem Zeitgeschmack mit großkalibriger Space Opera und leichter Fantasykost wie 'Das Imperium schlägt zurück', 'E.T.' und 'Jäger des verlorenen Schatzes' Rechnung trugen, war ein verstörender 'Blade Runner', der eher in der Tradition von Fritz Langs 'Metropolis' und Charlie Chaplins 'Moderne Zeiten' stand, chancenlos geblieben. In Insiderkreisen freilich wurde 'Blade Runner' schon bald als Geheimtipp gehandelt, und so ist es wohl nicht zuletzt einem treuen Fanpublikum zu danken, dass 'Blade Runner' gut zehn Jahre nach seiner Premiere erneut auf großer Leinwand zu bewundern war - und das in einer Fassung, die auch den Vorstellungen des Regisseurs noch etwas mehr entgegenkam als die ursprünglich im Kino gezeigte Fassung, die vom Filmstudio Warner Bros. mit einem versöhnlicheren Ende versehen worden war (das übrigens nicht verwendetes Bildmaterial aus Stanley Kubricks 'The Shining' nutzte) als der nun vorliegende Director's Cut, in dem sich 'Blade Runner' womöglich noch etwas bedrückender präsentiert.

Fazit: 'Blade Runner' ist ein Meilenstein des SF-Kinos - und das Thema, mit dem der Film sich befasst, heute so zeitgemäß wie eh und je, ja vielleicht mehr denn je. Tipp: Produktionen aus jüngerer Zeit, die sich einen Vergleich mit 'Blade Runner' gefallen lassen müssen, sind z.B. Chris Columbus' 'Der 200 Jahre Mann' (1999) und Spielbergs 'A.I.' (2001) - ob sie den Vergleich aushalten, ist eine Frage, auf die Filmfans ihre eigene Antwort finden müssen.


5 von 5 Sternen Inhalt dieser Tin-Box   November 28, 2007
 54 aus 62 fanden die folgende Rezension hilfreich

Als erstes muß ich ein Lob los werden. Endlich "Blade Runner" in all seinen Versionen erhältlich. Da kann Weihnachten jetzt kommen.

Jetzt komm ich auf den Inhalt der Box und was auf den einzelnen DVDs enthalten sein wird.

Disk 1: Ridley Scotts generalüberholter "Final Cut" restored und remastered mit zusätzlichen und erweiterten Szenen, neuen und sauberern Spezialeffects und einem neuen 5.1 Dolby Digital Sound. Zusätzliche Audiokommentare von Ridley Scott selbst und einigen Anderen die hinter der Kammera arbeiteten.

Disk 2: Dokumentation - "Dangerous Days: Making Of Blade Runner". Eine Dokumentation in Spielfilmlänge mit Einsichten und Ansichten der Crew die hinter der Kamera tätig war. Mit dabei sind viele Details von jeder Produktionsebene inklusive den Spezialeffekten. Gezeigt wird auch das Casting und die literarischen Wurzeln des Films und sein Platz im Sci-Fi-Genre.

Disk 3: 1982 Kinoversion. Die Originalversion, welche den Overdub von Deckard und dessen Flucht mit "Rachel" am Ende des Films enthält(Happy Ending).

1982 Internationale Version - wie sie auf amerikanischen VHS-Cassetten, Laserdiscs und auf Pay-TV-Sendern verwendet wurde, bis einschließlich 1992. Diese Version enthält auch einige erweiterte Actionsequenzen im Gegensatz zur Kinoversion.

1992 Directors Cut - ohne Deckards Overdub und ohne "Happy Ending". Hinzugefügt wurde hier die berühmte "Einhorn-Sequenz" welche eine Vision von Deckard ist und die Vermutung nahe legt das er selbst ein Replikant ist.

Disk 4: Bonus Disc - "Erweiterungsarchiv". Enthält acht Featurettes, Bildergallerien, Radiointerviews mit dem Autor und Screentests für den Part der Rachel.

Disk 5: Workprint Version - Diese Version wird, von denen die sie gesehen haben, als die am stärksten veränderte Version von allen anderen Versionen bezeichnet. Sie hat eine andere Eröffnungsszene, keinen Deckard Overdub bis kurz vor Schluß, keine "Einhorn-Sequenz", kein "Deckard/Rachel"-Happy End, veränderten Dialog zwischen Rutger Hauer und seinem Schöpfer Tyrell sowie veränderte Musik.

Als Bonus gibt es hier noch einen Kommentar von Paul M. Sammon, Autor von Future Noir: The Making of Blade Runner und ein Featurette "All Our Variant Futures: From Workprint to Final Cut".

All diese Infos kommen aus einem Presseflyer von Warner Home Video.


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