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Der Sternwanderer [HD DVD]

Der Sternwanderer [HD DVD]

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Andere Ansichten:

 

Ihr gewähltes Produkt

Regie: Matthew Vaughn
Schauspieler: Claire Danes, Charlie Cox, Robert De Niro, Sienna Miller, Ricky Gervais
Studio: Paramount Home Entertainment

Kaufen Neu: EUR 25,98

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Neu (9) Gebraucht (2) Sammlerstück (1) ab EUR 24,79

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 172 Rezensionen

Format: Anamorph, Widescreen
Sprachen: Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Spanisch (Subtitled), Niederländisch (Subtitled), Dänisch (Subtitled), Schwedisch (Subtitled), Norwegisch (Subtitled), Finnisch (Subtitled), Griechisch (Subtitled), Türkisch (Subtitled), Portugiesisch (Subtitled), Polnisch (Subtitled), Ungarisch (Subtitled), Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language), Spanisch (Original Language), Französisch (Original Language)
Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
Medium: HD DVD
Region: 2
Seitenverhältnis: 2.40:1
Laufzeit: 127 Minuten
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 6.7 x 5.3 x 0.6

EAN: 4010884233773
ASIN: B0012IP7ES

Freigabe-Datum: 2007
Veröffentlichung: März 5, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: EU-Import. Cover abweichend ansonsten identisch (incl. deutschem Ton in DD plus 5.1)! Originalverschweißt. Versicherter Versand aus Deutschland. Schnell und sicher.

Auktionsempfehlungen


Kundenrezensionen:   Gelesen 167 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Ein strahlender Stern am Fantasy-Firmament   September 18, 2008
Woodstock
36 aus 38 fanden die folgende Rezension hilfreich

Der verliebte Tristan (Charlie Cox) verspricht seiner Angebeteten einen gefallenen Stern, in der Hoffnung ihr desinteressiertes Herz doch noch erobern zu können. Zu diesem Zwecke überwindet er die verbotene Mauer, die sein Dorf Wall vom magischen Reich Stormhold trennt und findet dort auch eine Sternschnuppe. Diese hat die Gestalt einer hübschen jungen Frau angenommen und nennt sich Yvaine (Claire Danes). Tristan und Yvaine sind sich allerdings nicht besonders sympathisch, und die Tatsache, dass der junge Mann den hilflosen Stern auch noch als seine Gefangene mit sich herumschleppt macht deren Verhältnis nicht gerade ungezwungener. Zudem haben auch ein paar andere wichtige Leute großes Interesse an dem gefallenen Stern. Das Hexenschwestern Trio unter der Führung von Lamia (Michelle Pfeiffer) möchte gerne das Herz des Sterns essen um damit ewige Jugend zu erringen und eine Schar mordlüsterner Prinzen-Brüder sucht bei Yvaine das Amulett, das einem von ihnen die Regentschaft sichert. Klar, dass die hilflosen Yvaine in arge Gefahr gerät und dass Tristan sich schon etwas einfallen lassen muss, wenn er den Stern mit nach Hause zu seiner Liebsten nehmen möchte.

Das liest sich nun vielleicht so, als würde den Zuschauer hier eine altbekannte und ganz banale Fantasy Geschichte erwarten, so eine, die man schon hundert mal gelesen und gesehen hat, aber dem ist nicht so.
Dies ist mit Abstand der witzigste, romantischste, schrägste, liebenswürdigste, einfallreichste und natürlich unterhaltsamste Fantasy-Film dieses Jahrzehnts (Herr der Ringe natürlich nicht mitgerechnet. Der ist außer Konkurrenz ;-)). Nach den jüngsten epischen Großprojekten wie Narnia und der Goldene Kompass hat man hier als Kontrapunkt sozusagen einen überschaubaren, völlig unverkrampften, manchmal etwas gruseligen und natürlich hochgradig unterhaltsamen Familienfilm produziert, der ebenso harmlos wie geistreich ist und mit mehr Humor und Einfällen aufwartet als man bei einmaligem Ansehen verkraften kann. Manchmal wirkt die Handlung ein bisschen wirr und inhomogen, das hat aber mein Vergnügen nicht im Mindesten beeinträchtigt, weil man selbst beim chaotischen Hin und Her zwischen düstern Hexenkesseln, hamletartigen Geisterscheinungen, wilder Blitzpiraterie und herzrührender Liebe immer noch herzlich lachen und kindlich staunen kann.

Darsteller wie Robert de Niro (als schräger Piratenkapitän Shakespeare) Michelle Pfeiffer (als wenig zauberhafte Oberhexe im Kampf gegen Falten und Zellulitis), Rupert Everet (als ungewöhnlich langlebiger Prinz Sekundus) bürgen für die Spitzenqualität dieses Films aber auch der unbekannte Charlie Cox weiß rundum zu überzeugen und Blond-Schönchen Claire Dane ist die perfekte Besetzung für den arglosen Stern. Die beiden zusammen bilden ein herzerfrischend zänkisches Fast-Liebespärchen, das man gesehen haben muss.

Fazit:
Zu schön um ihn zu verpassen.

DVD, Typ 9:
Laufzeit 122 Minuten, Amaray Case, Bildschirm 16:9 (2.40:1) anamorph, Ton: Deutsch, Englisch, Türkisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch,
Ausstattung: Trailer, Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, Menü mit Soundeffekten, Entfernte Szenen



5 von 5 Sternen Ein wunderschönes und lustiges Fantasymärchen   Februar 2, 2008
Philipp Seichter (Clausthal-Zellerfeld, Niedersachsen)
48 aus 62 fanden die folgende Rezension hilfreich

Diesen Film kann man wohl eindeutig als Fantasymärchen bezeichnen. Er enthält Zauberei, eine andere Welt und natürlich die Liebe. Nun bin ich eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, doch ist die Liebesgeschichte in diesem Film wirklich schön aufgebaut und hat auch mich verzaubert. Zudem spielt Claire Danes ihre Rolle als gefallenen Stern sehr gut. Gerade im Mittelteil des Films bringt sie ein paar sehr lustige Kommentare. Allgemein kommt der Humor in diesem Film nicht zu kurz, jedoch nicht durch platte Sprüche, sondern vielmehr durch Mimik und Gestik bestimmter Figuren. Gerade Robert DeNiro ist hier zu nennen. Er spielt seine Rolle wieder einmal genial, als "grausamer" Pirat, mit recht seltsamen Vorlieben... (mehr will ich nicht verraten). Er ist auf jeden Fall maßgeblich an der Komik des Films beteiligt. Er kann halt einfach alles spielen.
Auch die Magie kommt in diesem Film nicht zu kurz. Die Hexen, vor allem Michelle Pfeiffer, spielen ihre Rollen sehr gut und die Zauberei ist gut animiert.
Zum Inhalt des Filmes möchte ich nichts sagen, dies kann man ja schließlich an vielen Stellen nachlesen.
Zusammenfassend sei einfach noch einmal gesagt, dass es wirklich ein schöner Fantasyfilm mit wunderschöner Liebesgeschichte, sehr guter Besetzung und klasse eingebautem Humor ist.



5 von 5 Sternen Anders als das Buch ... aber dennoch phantastisch!   Januar 27, 2008
Seraphina (München)
62 aus 82 fanden die folgende Rezension hilfreich

*
INHALT:

England, Mitte des 19. Jahrhunderts
Um das Herz seiner angebeteten Victoria ( zickig gespielt von Sienna Miller ) zu gewinnen, verspricht ihr der junge Tristan Thorne ( naiv und blauäugig gespielt von Newcomer Charlie Cox ) eine auf die Erde gefallene Sternschnuppe zu finden und ihr zum Geschenk zu machen. Doch um den Stern zu finden muss Tristan die verwunschene Steinmauer, die seine kleine englische Heimatstadt Wall der Legende nach von dem fantastischen Königreich Stormhold trennt, überwinden. Seit Jahrhunderten bewachen die Dorfbewohner dieses Tor zu einer anderen Welt ohne zu wissen, was sich wirklich auf der anderen Seite der Mauer befindet. Doch nicht nur Tristan ist hinter dem Stern her. Auch die böse Hexe Lamia ( hervorragend böse verkörpert von Michelle Pfeiffer ) und Prinz Septimus von Stormhold ( hinterhältig gespielt von Mark Strong ) machen sich auf die Suche nach dem gefallenen Himmelskörper, denn zum einen verleiht das Herz eines strahlenden Sterns Unsterblichkeit und zum Anderen hat ihn etwas vom Himmel heruntergeholt, was sehr wichtig für Stormholds Zukunft ist. Zu Tristans Überraschung ist der Stern aber nicht ein Stück schnödes Gestein, sondern eine wunderschöne junge Frau namens Yvaine ( schnippisch gespielt von Claire Danes ). Zusammen mit ihr macht sich Tristan auf den langen und gefährlichen Weg zurück nach England, um Victoria seine Liebe zu beweisen. Doch Stormhold ist voller Geheimnisse, die Tristan mehr betreffen, als er denkt ...

REZENSION:

Die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Neil Gaiman variiert etwas von der Vorlage.
So fehlt hier die Figur des Zwerges, der Tristan zunächst durch Stormhold geleitet, völlig ( dadurch leider auch die Episode im gruseligen Sengwald ). Auch das Ende ist anders.
Die sexuellen Inhalte wurden sogar ganz entfernt bzw. nur zu Beginn ein bisschen angedeutet ( Tristans Zeugung ) ... was verständlich ist, denn schließlich ist der Film "ab 12" freigegeben.
Mitunter auch ein Grund, warum die blutigen Szenen ( u.a. das muntere Morden von Mensch und Tier durch die Hexe Lamia ) sehr abgemildert wurden ( es gibt sie zwar, aber die Kamera schwenkt in diesen Augenblicken weg, sodass die blutige Tat nur in den Köpfen weitergespinnt wird ).
Außerdem hat man die Bewohner von Stormhold etwas vermenschlicht ( z.B. ist Tristans Mutter im Roman eigentlich eine Fee - eine Frau mit lila Augen und spitzen, leicht bepelzten Ohren ... und die Mitglieder des Königshauses sehr langlebig - mehrere hundert Jahre können sie alt werden, falls sie nicht ermordet werden ^_~ )

Doch das ist eigentlich ziemlich wurscht ( ich wollte die Unterschiede nur mal erwähnt haben ), denn der Film funktioniert! Er funktioniert sogar hervorragend! ^^
Anders als so manche anderen Filme, die auf Fantasy-Büchern beruhen ( z.B. Eragon, Wintersonnenwende ), finde ich den Sternwanderer sehr gelungen.
Im Gegensatz zu anderen Genre-Verfilmungen hat diese hier eine absolut schlüssige Story, einen unvorhergesehenen Plot ( bis auf die Liebesentwicklungen, die von Anfang an klar sein dürften ), einen schrägen und teilweise sogar schwarzen Humor ( wofür insbesondere die Söhne des Königs sorgen ) und ist ganz einfach bezaubernd! Das ist Phantasie pur! Und nicht nur für Kinder!

Ich habe mich einfach köstlich amüsiert - obwohl oder vielleicht gerade WEIL der Film von der Vorlage abweicht. Eine 1:1 Verfilmung wäre wahrscheinlich nicht so amüsant geworden. Somit kann der Film als eigenständiges Werk, praktisch als Ergänzung zum Buch gesehen werden!

FAZIT:
Ein humorvolles Fantasy-Märchen, ganz im Stil von "Die Braut des Prinzen" für junge und alte Genre-Fans!
Insbesondere empfehlenswert für Fantasy-Fans, die nicht nur nach Schlacht & Gemetzel lechzen, sondern sich auch mal von einer Liebesgeschichte bezaubern lassen möchten!



5 von 5 Sternen DAS Märchen für Erwachsene!!! So ein schöner, zu Herzen gehender, spannender, interessanter Fantasy-Film..Märchen :0)   November 26, 2008
Dennis Fedderke (Basche)
5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

Nach Harry Potter und Der Herr der Ringe stieß ich auf Narnia und war davon enttäuscht. Also taperte ich ins Videoland und blieb vor Der Sternwanderer stehen. Ich erinnerte mich an folgenden Ausschnitt aus dem Trailer:

Ein Junge hält um die Hand seiner Traumfrau an. In dem Moment stürzt ein Stern vom Himmel, und zwar auf die andere Seite der Mauer, die an den Ort angrenzt. Niemand darf die Mauer überqueren und deshalb wird diese Mauer von einem alten Wächter bewacht. Der Junge verspricht dem Mädchen den Stern für sie zu suchen und ihn herzubringen. Wenn er es schafft, dann darf er sie heiraten. Also bricht er auf und wie es sich herausstellt ist der Stern eine junge Frau.

Das klang irgendwie schön aber es bildetet längst noch nicht die Rahmenhandlung.
Ich war durchweg erfreut und von dieser ja eigentlich soooo einfachen Story, die man schon 1000 Mal gesehen hat, aber die hier so wunderschön erzählt wird, dass der Film momentan zu meinen Lieblingsfilmen gehört!

Dieser Film beginnt mit einer kleinen irgendwie traurigen Liebesgeschichte, die nicht von Dauer ist. Dann erwächst daraus eine neue Liebesgeschichte, die dann in ein romantisches Märchen übergeht. Dann kommen Ritter und Hexen hinzu und das Fantasymärchen ist perfekt.

Die Ritter jagen einer Kette hinterher; denn der Prinz, der die Kette zurückbringt, der wird König. Allerdings ist durch die Kette aus Versehen ein Stern vom Himmel gefallen. Der Held der Geschichte will seiner Angebeteten den Stern bringen, damit sie ihn heiratet. Die 3 Hexenschwestern brauchen das Herz eines Sterns (eines strahlenden Sterns!!!), da sie dadurch einige Hundertjahre länger leben können (mittlerweile sind die alt und zerfallen und 300 Jahre alt). Von den 3 Hexen darf eine den Rest des letzten Herzens essen, um wieder jünger und kräftiger zu werden, und den Stern zu suchen...allerdings altert sie mit jedem Zauber wieder (sehr lustig anzusehen). So sind alle auf der Suche nach dem Stern, da sie auch die Kette um den Hals hängen hat. Es ist schön, wie der junge Tristan und der Stern sich annähern.. Durch den gemeingefährlichen Piraten, der in Wirklichkeit eine Tunte ist, aber das geheim halten muss, lernt der junge Hauptdarsteller ein echter Mann zu werden, um später gegen die Hexen und seinen Konkurrenten anzutreten. Dann ist da noch die Straßengraben Hexe, die die Mutter des jungen Helden seit über 20 Jahren als Vogel verzaubert gefangen hält..ohne das es beabsichtigt wird, löst sich am Ende alles in Wohlgefallen auf.

Hier gibt es Familienzusammenführungen, die wahre Liebe, Hass, Mord, Intrigen, Zauber, Ekel, Humor, Action, verzauberte Ziegen, ;0) einen tuntigen Kapitän, der einfach wundervoll von Robert De Niro gespielt wirdeine Hexe, die so lieblich und gleichzeitig böse perfekt ist, dass auch die älteren Zuschauer sich fürchten- von Michelle Pfeiffer verkörpert...es gibt die guten Ritter und die bösen und hinterhältigen Hexen und das beste: Jeder einzelne Handlungsstrang wird am Ende mit einem Paukenschlag in einer wunderschönen Weise aufgelöst und man bekommt ein richtig gutes und schönes Gefühl!!!

Ich schäme mich nicht zu sagen, dass dies das momentan schönste Fantasymärchen für Erwachsen ist, das man innerhalb eines Filmes (110 Min.) erzählen kann, ohne eine Trilogie daraus machen zu müssen
Hier stimmt wirklich alles!!

Die Idee mit dem Reisen bei Kerzenschein; die Erkennung der wahren Liebe des Hauptdarstellers; das süße Spiel von Claire Danes als Stern; das Schicksal der Mutter, das durch den Sohn eine Wendung nimmt; der tuntige Pirat (?) der den Helden zum Helden macht; die genialen Hexendarstellungen, die so sind, wie man sich Hexen immer vorgestellt hat; die guten Ritter (sehr lustig mit anzusehen, wie sie sich erst gegenseitig umbringen durch Intrigen ;0); das Schicksal der Straßengraben-Hexe, die soooo wichtig für die ganze Handlung ist; der Konkurrent des Hauptdarstellers.

Keine Charaktere ist hier sinnlos, da es nur Hauptdarsteller und wichtige Nebendarsteller gibt. Bei diesem Film spürt man die Magie und auch, dass hier viel Liebe und Zeit investiert wurde!

Ich bin noch immer berauscht von diesem Film und deshalb lesen sich meine Sätze wohl ein wenig abgehackt oder verworren

Das ist ein Märchen, dass man gerne weitererzählen möchteein Märchen, an dem man festhält




5 von 5 Sternen Mit der Besetzung konnte ja eigentlich nicht viel schief gehen.....   Juli 15, 2008
Exciter30
31 aus 44 fanden die folgende Rezension hilfreich

.... aber große Namen sind halt auch nicht immer eine Garantie für einen guten Film.
In diesem Falle aber wird der Film den Schauspielern gerecht, den Regisseur Matthew Vaugh schuf ein erstklassiges Fantasymärchen das man gerne öfter ansieht. Leider habe ich es versäumt mir den Film im Kino anszusehen da er dort auch viel zu kurze Zeit lief und nicht den verdienten Zuspruch hatte. Auf DVD habe ich mir den Film sofort geholt und er zählt für mich zu den absoluten DVD Highlights in 2008.

Auf die Handlung werde ich an dieser Stelle nicht eingehen da dies hier bereits oft genug nachzulesen ist.

Der Sternwanderer ist für mich ein absolut perfektes Fantasymärchen an dem einfach alles passt. Die Handlung, die Schauspieler, die Effekte, die Kulissen und einiges mehr machen aus dem Film eine richtige Perle des Fantasykinos.

Ärgerlich oder etwas komisch finde ich in Bezug auf dem Film zwei Aussagen die ich hier unter den Rezensionen lesen konnte. Die komische Aussage war die, das Robert DeNiro hier in einer seiner typischen Rollen zu sehen ist. Naja, ich weiss nicht welche Filme er vom meiner Meinung nach besten Schauspieler überhaupt kennt, aber für Fantasyfilme war er bis dato nicht so bekannt. Wäre es ein Filme über die Mafia gewesen hätte ich dem zugestimmt, so ist die Aussage etwas kurios.
Die ärgerliche Aussage bezieht sich wieder auf den sinnlosen Vergleich mit HdR. Ich weiss nicht wann es auch der letzte kapiert hat das man nicht jeden neuen Fantasyfilm mit Peter Jacksons Epos vergleichen kann und auch nicht soll. Zum einen ist der Sternwanderer ein richtiges Fantasymärchen und zum anderen gabs schon Fantasyfilme vor HdR und es wird sie auch in Zukunft geben. Also lasst diese überflüssigen Vergleiche.

Der Film wird auch nach dem zweiten oder dritten mal ansehen nicht langweilig, ganz im Gegenteil, es ist einer der Filme die man sich immer wieder gerne ansieht. Alle Zutaten die ein gutes Fanatsymärchen braucht hat Regisseur Matthew Vaughn seinem Film beigefügt. Von der Prinzessin, über Fabelwesen bis hin zur bösen Hexe ist alles vorhanden. Der Höhepunkt ist für mich als Robert De Niro Fan natürlich dessen Auftritt als tuntiger Captain Shakespeare. Aber auch der Rest der Besetzung ist allererste Sahne. Sexy Michelle Pfeiffer ist als Hexe Lamia genauso sehenswert wie Claire Danes als Abendstern Yvaine. Dazu kommen Peter O`Toole als König von Stormhold sowie Rupert Everett und Sienna Miller. Als Erzähler gibt's im Orginal HdR Gandalf Sir Ian McKellen zu hören.

Was dem großartigen Film der schon an und für sich die Krone aufsetzt ist die gelungene DVD. Zum einen ist die Bild- und Tonqualität so wie man sich das ganze vorstellt. Dann gibt es sogar ein nettes Booklet dazu was ja heute nicht mehr der Normalfall ist und das Bonusmaterial ist so wie ich mir das von einer soliden Einzel DVD vorstelle. Es gibt ein richtig gutes Making of das ich jedem nur empfehlen kann. Dann gibt's noch ein paar geschnittene Szene und einige Patzer vom Dreh. Genau so stelle ich mir eine perfekte DVD vor. Nicht wie es bei anderen Filmen ist wo man völlig überteuert eine Doppel DVD kaufen muss um überhaupt an Bonusmaterial zu kommen. Der Film selbst dauert schon zwei Stunden und zehn Minuten und auch da war noch Platz ordentliches Bonusmaterial mit drauf zu packen. Da sollten sich manche mal ein Beispiel davon nehmen.
Von mir gibt's völlig verdiente fünf Sterne für ein wunderschönes Fantasymärchen auf einer würdigen und exzellenten DVD.


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