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EAN:7321983001376 ASIN:B001ARH1DG
Veröffentlichung:August 22, 2008 Verfügbarkeit:Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand:Keinohrhasen (exklusiv bei Amazon im limitierten Steelbook inkl. DVD mit der digitalen Copy) [Blu-ray] - NEU / Sofortiger Versand
Eine lustige deutsche Komödie....Juni 11, 2008 Esau_1973 45 aus 110 fanden die folgende Rezension hilfreich
"Keinohrhasen" ist für mich eine der besten deutschen Komödien die im letzten Jahr ins Kino gekommen sind.
Der Film bietet beste Unterhaltung und viele Lacher. Dabei ist die Story gut gemacht und die Schauspieler passen zu ihren Rollen. Allen voran Jürgen Vogel mit seinen Perlweißen Zähnen - zum brüllen ;o) Aber auch Till Schweiger und Nora Tschirner spielen das Anti-Paar par excellance. Vor allem Till Schweiger als Alpha-Männchen lässt kein Klischee in seiner Rolle aus. Hinzu gesellen sich tolle Nebendarsteller, wie beispielsweise Armin Rohde, die wirklich ordentlich Schwung mitbringen. Die Story ist pfiffig, wortwitzig und herzerfrischend komisch. Einschließlich der einen oder anderen Lehrminute in Sachen "Liebe" ;o) Wer den Film "Wo ist Fred?" schon mochte wird auch bei "Keinohrhasen" voll auf seine Kosten kommen.
Fazit: Eine klasse Komödie mit tollen Schauspielern. Deutsches Kino wie es doch gerne mal öfters sein darf - 5 Sterne.
Einer der besten deutschen Filme der letzten JahreAugust 31, 2008 MissCabyCane(bei Mainz) 23 aus 56 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer hätt's gedacht: Deutsche Filme können auch lustig sein. Til Schweiger (alias Ludo) und Matthias Schweighöfer spielen zwei Journalisten, die für die größte deutsche Tageszeitung "BLATT" (man beachte die Anspielung) Promis interviewen. Als Wladimir Klitschko Yvonne Catterfeld (die beide sich selbst spielen) einen Heiratsantrag macht, bricht Ludo durch das Glasdach des Gebäudes und wird deshalb zu Sozialstunden in einem Kinderhort verdonnert. Doch dort arbeitet Anna (Nora Tschirner), die von Ludo in der Schule immer gehänselt wurde. Und die will ihm jetzt die Sozialstunden zur Hölle machen...
Til Schweiger hat als Regisseur fertig gebracht, was es im deutschen Kino schon lange nicht mehr zu sehen gab: Eine absolute witzige, mit obszönen Sprüchen gespickte Liebeskomödie, in der jede Menge Prominente (Jürgen Vogel, Christian Tramitz, Rick Cavanian, Barbara Schöneberger) mit Überraschungsauftritten glänzen, die deutsche Presse und die deutsche Volksmusikszene vereimert wird und in der jede Menge tolle Songs von One Republic (Apologize), Bloc Party, The Killers, Keane und anderen zu hören sind. Der Film hält einige Lacher bereit und setzt Schweigers letzten Komödien "Barfuß" und "Wo ist Fred" noch einen drauf.
Bemerkenswert ist auch die 2-Disc Special Edition des Films. Diese befindet sich in einer sehr hübschen und innovativen Verpackung: Einem Flipbook mit Magnetverschluss, das im Regal toll aussieht und sich über einen Papphebel aufziehen lässt. Die DVD enthält außerdem eine sogenannte "Digital Copy". Dies ermöglicht es, den Film z.B. auf dem Laptop abzuspeichern, damit man ihn sich auch unterwegs ohne DVD anschauen kann. Leider funktioniert dies nicht mit Mac, iPod etc.
Dazu gibt's noch jede Menge Extras, wie z.B. entfallene Szenen, ein Making-Of, das Musikvideo zu "Apologize", den Audiokommentar von Til Schweiger und vieles mehr.
Fazit: Endlich mal wieder ein schöner deutscher Film, dank der Extras und Aufmachung ein Genuss für DVD-Sammler.
Klasse FilmJuni 4, 2008 T. Heinrich 16 aus 42 fanden die folgende Rezension hilfreich
Also ich muss sagen, dass dieser Film endlich mal wieder ein richtig guter deutscher Film war. Ich mag Til Schweiger eigentlich überhaupt nicht, aber in diesem Film hat er überzeugt. Man konnte sich einfach ganz entspannt in seinen Kinosessel setzen und den Film genießen, auch solche Filme sollte man sich ab und zu mal gönnen. Alles in allem ein toller Film
Für mich Film des JahresJuni 4, 2008 Christine Mair 19 aus 50 fanden die folgende Rezension hilfreich
Also für mich ist das bei weitem DER Film des Jahres 2007. Der Film ist witzig, romantisch und ich finde auch schauspielerisch eine tolle Leistung. Und das ganze mit Til Schweiger - was will man mehr ;-)
Meiner Meinung nach auch was für Männer, da er nicht so super-schnulzig ist, sondern wie gesagt total zum Lachen.
Hinreißend komische Liebeskomödie voll perfekt getimter Gags und dem Who-is-Who der deutschen SchauspieleliteJuni 19, 2008 J. Schlachter(Köln) 23 aus 61 fanden die folgende Rezension hilfreich
Klatschreporter und Womanizer Ludo wird nach empfindlicher Störung der Traumhochzeit von Yvonne Catterfeld und Wladimir Klitschko zu 300 Stunden Sozialarbeit in einem Kinderhort verurteilt. Dort steht er vom ersten Tag an in der Missgunst der verhuscht-schüchternen Anna, die zu allem Überfluss in Schulzeiten unter Ludos üblen Streichen leiden musste. Während ihr Liebesleben bereits vor Jahren den Verzweiflungstod gestorben ist, nimmt sie nun unfreiwilligerweise und voll unverhohlener Verachtung am promiskuitiven Treiben des Kindergärtners wider Willen teil. Doch mit der Zeit entwickelt Anna tatsächlich mehr als freundschaftliche Gefühle zum machohaften, aber nichtsdestotrotz irgendwie liebenswerten Sexprotz und Schöpfer des Keinohrhasen...
Spätestens nach seiner dritten Regiearbeit, in dem Allroundtalent Til Schweiger erneut sein sicheres Gespür für skurrile Geschichten beweist, dürfte selbst der letzte hartnäckige Kritiker zum Verstummen gebracht worden sein. Denn nur Steine oder Berufspessimisten können angesichts des abgebrannten Gagfeuerwerks nicht in bester Feelgoodstimmung das Kino verlassen. Besonders erfrischend fällt dabei auf, dass Schweiger diesmal weitestgehend auf allzu großes Schielen nach amerikanischen Vorbildern verzichtet hat. Waren in DER EISBÄR die Reverenzen an den seinerzeit hippen Tarantino oder in BARFUSS die ausgeklügelt stylische Sepia-Optik noch augenfällig, hat er - ausgenommen den geschmackssicher gewählten Soundtrack - ein rundum deutsches Werk abgeliefert. Nicht selbstverständlich für teutonische Komödien kommt KEINOHRHASEN darüber hinaus nahezu ohne tiefergelegte Entgleisungen aus. In Anbetracht des spritzigen Drehbuchs (wieder Schweiger) hat sicher keiner der in Erscheinung tretenden Prominenten lange die Zusage überlegen müssen.
Den Auftakt macht Jürgen Vogel, der allein schon durch das für ihn völlig ungewohnte Make-up und die untypische Gestik zu Lachanfällen hinreißt. In aberwitzigem Tempo veralbern Schweiger als Reporter und ein grandios aufgelegter Matthias Schweighöfer als schusseliger Fotograf die Welt der Stars und Sternchen, bis infolge des hart bestraften Übereifers DIE Neuentdeckung der nationalen Filmlandschaft die Leinwand für sich erobert: Nora Tschirner. Selten wenn gar niemals zuvor haben sich Vorurteile gegenüber MTV-Moderatorinnen, die es vor die Filmkamera drängt, schneller in Bewunderung verwandelt. Abgesehen von der aparten, natürlichen Ausstrahlung legt die hübsche Aktrice eine beeindruckende emotionale Bandbreite an den Tag, die sich von physisch gekonnten Slapstickeinlagen bis zu den leiseren Tönen im letzten Akt erstreckt. Trotz gegensätzlicher Charaktere stimmt die Chemie zwischen Til Schweiger, der das rollige Alphamännchen mittlerweile auf Autopilot spielen kann, und Nora Tschirner wie zu besten Screwball Comedy Zeiten. Eine Erwähnung wert ist - ohne die ausnahmslos hervorragenden Leistungen der zahllosen Nebenprotagonisten schmälern zu wollen - Alwara Höfels als Annas Mitbewohnerin Miriam. Die Theaterschauspielerin wünscht man sich aufgrund ihrer sympathischen Präsenz ebenfalls in Zukunft noch öfter im Kino zu sehen.
Selbst wenn das von Beginn an vorgelegte Tempo nicht über die gesamte Laufzeit durchgehalten werden kann, sorgen das großartige Ensemble und clevere Skript dafür, dass man sich die Zähmung des hormongesteuerten Ludo durch die oberflächlich so bieder erscheinende Anna gerne etwas länger angeschaut hätte. Und für all diejenigen, die den Witz noch nicht kennen, schließt Schweiger den Streifen mit der Visualisierung einer zotigen Stammtischgeschichte gutgelaunt und angenehm unkitschig ab. KEINOHRHASEN bietet die perfekte Gelegenheit, Mann und Frau gleichermaßen ansprechend zu unterhalten, ohne dass man(n) sich zu einem Frauenversteherfilm überreden lassen müsste.