Format:Dolby, Pal, Surround Sound Sprachen:Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language), Deutsch (Subtitled) Bewertung:Freigegeben ab 6 Jahren Region:2 Seitenverhältnis:16:9 Laufzeit:190 Minuten Versandgewicht:0.2 Maße (innen):7.1 x 5.4 x 0.6
MPN:21019 EAN:4009750210192 ASIN:B001DX9FOK
Freigabe-Datum:2008 Veröffentlichung:Oktober 9, 2008 Verfügbarkeit:Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand:ORIGINALVERPACKTE NEUWARE! Wir liefern innerhalb einer Woche ab Zugang der Amazon Mail aus. Sollte einmal was unerwartet nicht lieferbar sein (z. B. Lagerfehlbestand) informieren wir Sie sofort.
Ein Muss für Fantasy-Liebhaber!November 15, 2008 D. Windau 4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe mir den Film "The Color of Magic" angesehen, ohne auch nur einen einzigen Scheibenwelt-Roman gelesen zu haben. UND ich fand ihn absolut göttlich!
Mit einer Länge von knapp 3 Stunden eignet er sich nicht unbedingt für Situationen, in denen man "ein Filmchen nebenher" schauen will, die Aufteilung in zwei Teile erlaubt es jedoch dem Zuschauer, Stück für Stück zu sehen und zwischen Teil 1 und Teil 2 auch eine Pause zu machen.
Der wohl am meisten genannte Kritikpunkt war bisher, dass Rince Wind zu alt sei. Da fragt man sich doch, wie weit es denn mit der Phantasie der entsprechenden Rezensenten her ist. Ob der Schauspieler nun 30, 40, 50, 60 oder 68 (wie David Jason im Moment) Jahre alt ist, spielt für mich persönlich überhaupt keine Rolle. Außerdem wird Rince Winds Alter im Film gar nicht genannt, es wird lediglich erwähnt, dass er seit 40 Jahren an der Unsichtbaren Akademie ist. Wenn ich mal aus der "Discwiki" zitieren darf:
"Er ist dürr, groß, schlacksig und wiegt zirka 125 Pfund. Er hat ein schlankes Gesicht mit einem schütteren weißen Vollbart."
Auch hier steht kein Alter, aber selbst in den Romanen wird er mit einem weißen Vollbart beschrieben - wer da einen Jüngling vor Augen hat, sollte beim Lesen vielleicht mehr Aufmerksamkeit walten lassen.
Die Umsetzung des Charakters von Rince Wind mag ich nicht beurteilen, da ich gerade erst bei meinem ersten Scheibenweltroman dran bin ("Gevatter Tod"). Auf mich wirkt die Figur auf jeden Fall schlüssig und in seiner trotteligen und scheinbar emotional distanzierten Art sehr wohl liebenswert. Er ist ein Trotzkopf (sieht z. B. nicht ein, dass 40 Jahre erfolgloses Studieren einen Rausschmiss begründen), ein Feigling (sucht lieber das Weite, wenn er kann) und verfügt sicherlich auch über kriminelle Energie (will ja mit dem Lohn von Zweiblum abhauen). Aber am Ende zeigt sich, dass er das Herz am rechten Fleck hat, denn er rettet viele Welten.
Mich hat der Film zum einen durch die glaubwürdigen und eindrucksvollen Special Effects (fliegende Drachenburg, transparente Drachen, sehr realistisch wirkender Riese) und zum anderen durch die wirklich vielen Gags beeindruckt, für die man teilweise den Film mehrmals sehen muss - sicher erschließen sich einem noch mehr Gags, wenn man die Scheibenweltromane kennt. Auch dass Tod wieder auftaucht (wie auch schon in Hog Father, wo sich die ganze Geschichte ja um ihn drehte) und mit seinen trockenen, sarkastischen Sprüchen für viel Wortwitz sorgt, hat mich sehr gefreut.
Was nicht ganz so gelungen ist, ist der Spannungsbogen. Ich wusste bereits weit im Vorneherein, welche Zauberer als Nächstes den machtgierigen Fingern von Trymon zum Opfer fallen und wie der Film endet war auch nicht schwer zu erraten. Wer aber nicht soviel Wert auf einen lang anhaltenden Spannungsbogen, sondern lieber auf schrägen Humor und exzellente Charakterentwicklung setzt, dem wird dieser Film wärmstens empfohlen.
Meiner Meinung nach ist dieser Film keineswegs nur einer für Scheibenwelt-Freunde, sondern kann durchaus allen Fantasy-Begeisterten vorgesetzt werden, sofern sie nichts gegen schrägen Humor haben und jetzt nicht unbedingt ein "Herr der Ringe" erwarten, denn EPISCH ist in diesem Film allerhöchstens die Schwachsinnigkeit!
Einfach Farben der MagieNovember 10, 2008 Anna Kunze(Hohenkammer) 5 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich fand den Film einfach Klasse. Ich lese nicht regelmäßig die Bücher von Terry Pratchett, aber doch immer mal wieder eins. Nun kann ich zu dem Film nur sagen: Ich fand ihn lustig, farbenprächtig, magisch - eben alles was zu einem Fantasyfilm dazu gehört.
Ich kann diesen Film allen Fantasyfans nur empfehlen. Meine Familie und ich hatten viel Spaß damit.
Gelungene Umsetzung gleich zweier RomaneOktober 6, 2008 Jan Bärenfänger(Münster, Westfalen) 4 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ostern 2008 lief "The Color of Magic" als Zweiteiler im britischen TV, nach "Hogfather" (Weihnachten 2006) die zweite große Realfilm-Umsetzung eines bzw. in diesem Fall zweier Scheibenweltromane. Lange Zeit galten die Scheibenwelt-Romane als unverfilmbar, mehrere große Namen, zuletzt John Cleese, wollten den Stoff in die Kinos bringen und scheiterten, nicht zuletzt am Widerstand des Autors Terry Pratchett, der bisherige Drehbuchentwürfe nicht absegnen wollte. Heutzutage sind aber die für die Fantasy-Stories nötigen Special Effects auch für Fernsehsender bezahlbar und in enger Zusammenarbeit mit dem Autor entstand nun "The Colour of Magic" aus den Romanen "Die Farben der Magie" und "Das Licht der Fantasie".
Das Wichtigste zuerst: Der Film ist viel besser als es der schwache Trailer hier auf der Amazon-Seite befürchten lässt und hält sich wie schon "Hogfather" recht eng an die beiden Romane, mit der Ausnahme, dass diese stark gekürzt wurden. Durch die liebevollen Kulissen, die Ausstattung und die maßvoll und zielgerichtet eingesetzten Special Effects wird die ganze Atmosphäre der Bücher authentisch rübergebracht. Alles wirkt "echt", nicht wie billige TV-Produktion, sondern wirklich fast wie bei Harry Potter. Auch die Schauspieler sind wunderbar gecastet und hauchen den Figuren Leben ein. Entgegen der Meinung des Vorrezensenten "Tinschn Truhe Fan" ist auch Rincewind nicht wirklich zu jung, sondern mit David Jason wunderbar passend besetzt, selbst wenn man sich Rincewind jünger vorgestellt hatte - immerhin hat er aber unzählige Jahre studiert, bevor die Unsichtbare Universität ihn schließlich rauswarf. Auch die Truhe entspricht wie alles andere wunderbar den bekannten Beschreibungen und Zeichnungen, wenn man keine zu blutrünstigen Erwartungen hat, die bei einem so familientauglichen Film wie diesem letztlich auch fehl am Platze wären.
Zur Handlung werde ich gar nichts verraten - die einen kennen sie, den anderen soll sie nicht verraten werden. Der Film spult ein Feuerwerk an Gags ab, großartig ist vor allen anderen eindeutig Tim Curry (Frank-N-Furter aus "Rocky Horror Picture Show", "Jagd auf Roter Oktober" etc. etc.), der als Trymon fast allen anderen die Show stiehlt. Das Tempo ist fast höher als in den Büchern, die ich persönlich im Vergleich zu den späteren als eher schwach empfinde. TOD und Cohen der Barbar fehlen auch nicht, auch wenn selbst bei beeindruckenden 2x95min immernoch Stoff weggefallen wird. Doch selbst damit geht der Film augenzwinkernd um - so weist Zweiblum mehrfach darauf hin, dass er den Tempel von Bel'Shamharoth besuchen will, was aber leider nicht klappt.
Scheibenwelt-Fans können sich auf eine lebhafte Umsetzung ihrer Lieblings-Fantasy-Reihe freuen, der gute Weg, der mit Hogfather beschritten wurde, wird hier fortgesetzt und für das nächste Jahr dürfen wir uns zusammen auf "Ab die Post" freuen. Alle anderen (noch) Nicht-Fans können hier guten Gewissens zu einem familienfreundlichen, liebevoll gestalteten Fantasy-Film mit viel Witz und Action und einer cleveren, gar nicht zu schrägen Handlung greifen.
Volle 5 Sterne daher für diesen schönen Film, wobei ich darauf hinweise, dass ich keine Aussage zur Qualität der deutschen Synchronisation und zu eventuellen DVD-Extras machen kann, da ich nur das englische Original gesehen habe.
Nicht 100% das Buch, trotzdem sehenswertOktober 29, 2008 Alexander Neuhausen(Jena) 4 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachdem ich die ersten Rezensionen gelesen habe, habe ich mir den Kauf nochmal gut überlegt, denn es gibt ja doch sehr unterschiedliche Meinungen. Nichtsdestotrotz habe ich dennoch gekauft, einfach schon um die Sammlung vollständig zu halten.
OK, wer die Bücher gelesen hat wird feststellen, dass der Film diesen nicht wirklich gerecht wird, vielleicht auch einfach nicht werden kann. Das mag aber einfach daran liegen, dass die eigene Vorstellung über die Charaktere - besonders deren Aussehen - zwangsläufig bei jedem anders ist. Auch in meiner Phantasie sahen Rincewind, Zweiblum ... völlig anders aus, was den Film aber keineswegs schlecht macht. Mal ganz ehrlich, "Der Herr der Ringe" weicht in der Verfilmung auch erheblich von Buch und meiner Vorstellung ab, trotzdem sehe ich ihn gerne. Das selbe kann ich über The Color of Magic sagen. Es ist ein solider Film (der in Englisch durchaus besser kommt), der halt die typischen Schwächen einer Buchverfilmung mit sich bringt. Es fehlen viele Stellen und Charaktere aus den Büchern, dennoch ist die Haupthandlung jederzeit nachvollziehbar.
Wer die Bücher kennt, wird sich sicherlich gerne an die Kapitel errinnern, die im Film fehlen und mit Sicherheit in der eigenen Vorstellung wühlen, wie es im Film ausgesehen haben könnte. Für alle die die Scheibenweltromane nicht kennen, ist es genau wie Hogfather eine schöne in sich geschlossene Geschichte, die wohlmöglich Lust auf mehr macht.
Der Film ist also durchaus eine lohnenswerte Anschaffung, mich hat er auf jeden Fall die ganzen 3 Stunden unterhalten und animiert die Reihe nochmal von vorn ducrhzulesen. Also verdiente 5 Sterne.
Gelungene Umsetzung, geniale Unterhaltung.November 11, 2008 W. Hartmann 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
"The color of magic" ist die zweite filmische Umsetzung aus der genialen Romanreihe der Scheibenwelt von Terry Pratchett. Mit "The color of magic" wurden die ersten beiden Romane der Scheibenwelt "Die Farben der Magie" und "Das Licht der Phantasie" unter Mitwirkung von Terry Pratchett verfilmt. Dies geschah wie schon in "Hogfather" mit einer detailreichen und liebevollen Umsetzung der Buchinhalte. Mit tiefgründigem Humor und gelungenen Details ist er nicht nur für eingefleischte Fans der Scheibenwelt ein schöner und immer wieder sehenswerter Phantasiefilm mit viel Kurzweil und wiederkehrender Faszination.
Wer von den vielen Vorrezensenten glaubt, mit der filmischen Umsetzung nicht klar zu kommen, nur weil er sich die Personen aus den Büchern anders vorgestellt hat, oder meint, einen Film nur deshalb schlechter zu bewerten, weil ein Charakter anders aussieht und agiert als in einem PC-Spiel oder auf Bildern namhafter Künstler, sollte vielleicht Verfilmungen ganz meiden. Zumal Terry Pratchett an der Umsetzung des Films in allen Details mitgewirkt und diese abgesegnet hat.
Warum fünf Sterne? Der Film ist einfach köstlich! Alle Charaktere sind den Büchern entsprechend umgesetzt und stimmig besetzt worden. Natürlich kann ein Film nie die persönliche Phantasie eines Buches wiedergeben, zumal der Inhalt aus 556 Seiten nicht 1 zu 1 in einen Film übertragen werden kann. Trotzdem findet sich auch der Nicht-Leser mit der Handlung zurecht, zumal die aberwitzigen Personen wie TOD, Zweiblum, Truhe und natürlich auch Rincewind einen jedesmal zum Lachen bringen. Einfach toll!!
Fazit: kurzweilige und liebevolle Umsetzung der ersten beiden Bücher, oft zum Schlapplachen oder einfach nur schön in Umsetzung und Detail! Mit Tim Curry, Sean Astin, David Jason und vielen anderen Schauspielern aus "Hogfather" ist der Film grandios besetzt. Wer den ersten Film mochte wird diesen sicher auch mögen. Ich kann ihn jedenfalls empfehlen (und was soll ich sagen,.... wenn der Autor selbst ihn als gelungen betrachtet)!