Format:Dolby, Pal Sprachen:Deutsch (Untertitel Für Hörgeschädigte), Englisch (Untertitel Für Hörgeschädigte), Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Spanisch (Subtitled), Polnisch (Subtitled), Spanisch (Original Language), Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language), Polnisch (Original Language) Bewertung:Freigegeben ab 16 Jahren Region:2 Seitenverhältnis:16:9 Anzahl der Discs:5 Laufzeit:566 Minuten Versandgewicht:0.2 Maße (innen):7.1 x 5.4 x 0.6
EAN:7321925010046 ASIN:B001G429S0
Freigabe-Datum:2005 Veröffentlichung:November 7, 2008 Verfügbarkeit:Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand:Nagelneu - ORIGINAL BOX !!! - original verpackt - noch in Folie eingeschweisst! ! Viel Vergnügen!
Anspruchsvolle Unterhaltung, aber bitte erst ab 18!November 21, 2008 Marinus Ladegast(Baden-Württemberg) 37 aus 40 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mir hatte schon die erste Staffel von "Rome" gut gefallen, aber die zweite ist in meinen Augen noch ein Stück besser gelungen. Ich möchte mich einmal zu ein paar zentralen Punkten äußern:
a) Geschichtlicher Ansatz ------------------------- Nie zuvor wirkte die Optik eines filmischen antiken Roms so lebensecht. Keine verherrlichten alten Propheten mit angeklebten Bärten und Kleidern frisch aus der Kostümschneiderei, und auch kein reines Computergehunze. Womöglich wird es auch hier wieder einige neunmalkluge Schwätzer geben, die die ganze Serie in Bausch und Bogen verdammen, nur weil irgendwo in einem Bild der siebzehnte Soldat von links seine Sandale historisch falsch geschnürt hat. Ich glaube aber, dass die historische Trefferquote des Produktionsdesigns so hoch ist wie nie zuvor. Vor allem finde ich es sehr anerkennenswert, dass man das Verhalten der Charaktere in der Zeit anzusiedeln versucht hat. Was habe ich mich über die angeblich "historischen" Filme geärgert, die sich mit blödsinnigen Waffen-Gadgets und zirkusartigen Kampfszenen beim Tennie-Publikum anbiedern wollen. Die Macher von "Rome" bedienen sich in ihren Ausdrucksmitteln hingegen in der damaligen Zeit - sicherlich übertreiben sie es hier und da mit der Derbheit und der Brutalität, aber die Richtung stimmt prinzipiell. Man hat das Gefühl, dass hier mal ein Drehbuchautor am Werk war, der als Recherche nicht nur "Herr der Ringe" und "Matrix" geschaut hat.
b) Charaktere / Schauspieler ---------------------------- Ich muss gestehen, dass ich von den Charakteren und den sie darstellenden Schauspielern ziemlich begeistert bin. Normalerweise hat man es in TV-Serien ja immer wieder mit 08/15-Figuren zu tun, die so klischeehaft gut oder böse sind, dass Lieschen Müller ohne groß denken zu müssen nebenher bügeln und telefonieren kann. "Rome" ist eine der wenigen Serien, bei denen man mal ein bisschen nachdenken und Zwischentöne herauslesen muss. Erstens ist der Stoff an sich ja schon inhaltlich anspruchsvoll und selbst in seiner bereits künstlerisch gestrafften Form immer noch durchaus kompliziert. Zweitens sind aber auch die Charaktere fast samt und sonders im Grauzonenbereich angelegt. Zum Beispiel spielt Ciarán Hinds den Feldherren Julius Caesar (in der ersten Staffel) so machtbesessen und doch spitzbübisch, dass man das Charisma, dass von diesem Mann ausgegangen sein muss, förmlich mit Händen greifen kann. Absolut fantastisch fand ich auch Octavian: einerseits ein kaltherziges Monster, das im Namen einer rationalen Staatsräson über Leichen geht, gleichzeitig aber so intelligent, dass man keine Sekunde daran zweifelt, dass er einen sehr fähigen und fürsorgenden Herrscher abgeben werde. Und diese vielen Facetten werden in diesem Charakter so gekonnt gemischt, dass sich nirgendwo ein Bruch oder gar Widerspruch ergibt. Großes Lob. Ganz perfekt ist das Charakter-Design freilich nicht. Man bekommt als Zuschauer zum Beispiel zwar mehrfach gesagt, wie wichtig Cicero im Senat sei, Belege dafür sehen wir aber sehr wenige. Ich hätte mir mal so eine richtig krachende Rede im Senat gewünscht, aus denen seine politische Macht auch anschaulich geworden wäre. Statt dessen huscht Cicero eigentlich die meiste Zeit als leicht schwuchtelige halbe Portion im Hintergrund herum. Selbstverständlich muss man auch anmerken, dass an manche historische Personen sehr stark der "kreative Hobel" angesetzt wurde. Ich halte das aber im Sinne der Unterhaltung und der Verständlichkeit für angemessen, so lange nicht wirklich schwerwiegende historische Verdrehungen stattfinden und die Charaktere nicht zu sehr ins Soap-Genre abrutschen (wie es tendenziell z.B. bei Augustus' Ehefrau der Fall ist, ansonsten aber weitgehend vermieden wird).
c) Gewalt und Sexualität ------------------------ Hierzu ist ja von anderen Rezensenten schon vieles gesagt worden. Was den Sex angeht, findet die zweite Staffel meiner Meinung nach ein besseres Maß als die erste, in der mir in puncto "Sex'n'Crime in Ancient Rome" etwas zu dick aufgetragen wurde. Was die Brutalität angeht, so haben Jugendliche nach meinem Dafürhalten bei der Serie nichts verloren. Die meisten Jugendlichen oder gar Kinder verfügen in ihrem Alter noch nicht über die angemessene Reflexionsfähigkeit und das notwendige Hintergrundwissen, um die zum Teil sehr offen dargestellte Gewalt richtig einordnen zu können. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich Gewaltdarstellungen wie in "Rome" immerhin für halbwegs "ehrlich" halte. Pädagogisch viel schlimmer sind Filme wie "Königreich der Himmel", die sich zum Zwecke der Altersfreigabe pseudo-politisch-korrekt geben und die Bilder mit tränenreicher Hintergrundmusik durchfluten, um dann doch nur rumzuschnetzeln, was das Zeug hält. Da ist mir eine Serie wie "Rome" lieber, die offen sagt, was Sache ist. Da können sich Eltern dann auch vorher gut informieren. Ich halte die Gewalt in der Mehrheit auch nicht für verharmlosend oder sinnlos. Im Gegenteil gehört es auch zum realistischen Ansatz der Serie, dass sich ein Marc Anton nicht so quasi nebenbei mit einem coolen Spruch auf den Lippen ins Schwert stürzt, sondern dass man selbst diesem alten Kämpfer anmerkt, welch schweren, tragischen Schritt er dort halb zitternd, halb mutig vollziehen muss.
Da der Filmset in Cinecittà leider weitgehend einem Feuer zum Opfer fiel und auch aus Kostengründen wird die Serie wohl nicht fortgesetzt werden. Der wahre Grund mag aber auch sein, dass die nachfolgende Zeit des augusteischen Prinzipats nur wenige Ansatzpunkte für eine attraktive Story bietet. Viel mehr bedauere ich es, dass man zeitlich nicht im Jahr 133 v. Chr., sondern erst bei Caesars Feldzügen eingesetzt hat. Die Ermordung der Gracchen und die folgende Zeit mit Marius und Sulla birgt in meinen Augen viel dramatischen Potenzial und ist filmisch gesehen bislang weitgehend unerforschtes Gelände. Vielleicht gibt's da ja mal irgendwann ein Prequel.
Caesar ist tot, es lebe der Kaiser!Oktober 30, 2008 Stefan Servos(Neunkirchen) 33 aus 39 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach dem Tod von Caesar stürzt die römische Republik in den Abgrund. Alle wollen etwas vom Kuchen der Macht abhaben. Doch Caesar hat in seinem Testament den noch jugendlichen Octavianus zum Alleinerben ernannt. Und die Ereignisse überschlagen sich und eine der großartigsten Serien aller Zeiten geht in die zweite Runde. +++ Und das wurde aber auch mal Zeit!!! Seit über einem Jahr warten deutsche Fans auf die DVD-Veröffentlichung der 2. Staffel von ROM. Viele haben in ihrer Verzweiflung bereits die hierzulande meist überteuerten englischen oder spanischen DVD-Boxen (inkl. deutscher Ton-Spur) gekauft. Aber nun hat das Warten ein Ende! Endlich kommt die zweite Staffel auch zu uns Teutonen. +++ Die Zweite Staffel von ROM bietet neben noch mehr Machtspielen, Sex und Gewalt raffinierte Intrigen, ein ausgeklügeltes Drehbuch und brillante Darsteller. Allen voran natürlich Kevin McKidd und Ray Stevenson als Lucius Vorenus und Titus Pullo. Aber ROM ist nicht nur anspruchsvolle Unterhaltung, sondern zugleich ein Fest für die Sinne. Die Sets sind in der zweiten Staffel noch größer, die Schlachten noch gewaltiger und die Handlung nimmt epische Ausmaße an! Noch nie war Geschichte so spannend!
Besser geht's nicht!November 4, 2008 kps 18 aus 21 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich kann mich kurz fassen: Rom Staffel 1 war sehr gut, Staffel 2 übertrifft alles, was ich bislang gesehen habe. Seien es die aufgefahrenen Schauwerte (Kulissen, Schlachten), die menschlichen Schicksale (allein die erste Episode hinterlässt den Zuschauer tief bewegt und völlig fassunglos), das politische Ränkespiel oder die "Soap-Opera"-Elemente. All diese Bestandteile wurden in überzeugender und mitreißender Weise miteinander verwoben und machen jede einzelne Folge zu einem Hochgenuss. Vieles davon ist den Machern bereits mit Staffel 1 gelungen, diesmal gibt es aber im Gegensatz zur Vorgänger-Staffel keinen einzigen dramaturgischen Durchhänger. Diesmal heißt es: Dramatik und Spannung von der ersten bis zur letzten Minute. Einfach perfekt!
Zehn grandiose Stunden FernsehenNovember 9, 2008 D. Krämer 6 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Kann nicht behaupten das Geschichte mein Fachgebiet ist, ganz im Gegenteil. Dennoch, ROM ist unglaublich sehenswert, unabhängig vom Vorwissen. Gut geschrieben, unglaublich pompös ausgestattet und sehr unterhaltsam. Allerdings nichts, was man nebenbei schauen kann. Diese Serie verlangt die volle Aufmerksamkeit des Zuschauers (schon allein wegen den zahlreichen Zeitsprüngen). Aus Angst mich mit inhaltlichen Erörterungen zu verzetteln, verzichte ich auf Plot-Beschreibungen und sage nur: ROM - Season 2, sehr empfehlenswert
QUOD ERAT EXPECTANDUM...November 10, 2008 Chris Czerwenka 8 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich
... oder, "was zu erwarten war". Eigentlich kann ich mich den übrigen Rezessenten nur anschließen, diese zweite Staffel steht der ersten in nichts nach. Ein Wochenende war ausreichend, um die ganzen 5 Discs anzuschauen (Suchtpontenzial!) Die Story fängt dort an, wo Staffel 1 endet. Mord, Intrigen und menschliche Schicksale der unterschiedlichsten Gesellschaftsklassen setzten sich auch nach dem spektakulären Tod Cäsars fort. Der Aufstieg seines Ziehsohnes Octavian, der gemeinsam mit Marc Anton Cäsars Mörder Brutus und Cassius sowie deren Legionen schlägt und sich schließlich mit ihm überwirft. Dazwischen die Schicksale der beiden Freunde Lucius Vorenus und Titus Pullo, die zum Wohle Roms und deren Herrscher bereit sind alles zu tun. Wie bereits in der sagenhaften ersten Staffel erwarten den Zuschauer wieder beeindruckende Kulissen, tolle Schauspieler, starke Massenschlachten, blutige Auseinandersetzungen und historische Detailtreue. Für mich ist und bleibt Rom eine der besten TV-Produktionen überhaupt und ich kann nur hoffen, dass mit Staffel 2 noch lange nicht das Ende erreicht ist.