Plattform:Playstation 3 Medium:Videospiel Versandgewicht:2.2 Maße (innen):6.8 x 5.4 x 0.6
MPN:EAD03806251 EAN:5030932066190 ASIN:B001DZF36W
Veröffentlichung:November 6, 2008 Verfügbarkeit:Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand:Achtung: Englische Original-Version aus UK - UNCUT - Sie erhalten Versandbestätigung, sowie Verfolgungsnummer per Email direkt von DHL nach dem Versenden der Ware. Sofortiger Versicherter Versand mit DHL Express. NEU & ORIGINAL verpackt. Blitz - Versand - Wenige Minuten nach Bestelleingang befindet sich Ihr Spiel bereits mit DHL auf dem Weg zu Ihnen.
Dead Space? Aber hallo!Oktober 23, 2008 Parki 53 aus 55 fanden die folgende Rezension hilfreich
Anmerkung: Ich besitze den Kanada-Import von Dead Space, deswegen die etwas vorzeitige Rezension.
=Story=
Willkommen im bis jetzt noch langweiligen Leben von Weltraumingenieur Isaac. Wir befinden uns auf einer öden Reparaturmission und müssen bei einem Minenschiff die Kommunikation wieder in Gang setzen. Scheinbar hat da mal wieder jemand Mist gebaut... wenn das mal nicht easy wird....
Doch kaum angekommen, geht der Ärger schon richtig los: Überall nur Tote, eine verlorengegangene Crew, alles kaputt und zombieähnliche Aliens mit messerscharfen Armen, schiessenden Tentakeln und wild um sich schlagenden Beinen.
Sofort wird klar: Hier is was faul... und wir sind irgendwie die einzige Person die momentan was reißen kann... na dann... das kann ja heiter werden.
Schnell noch den Plasma Cutter eingepackt und schon kann das fröhliche Gliedmaßen abtrennen beginnen....
=Gameplay=
Dieses geht recht einfach von der Hand. Freunde der 3rd-person shooter werden sich recht schnell zurecht finden. Im Stil von Gears Of War rennt man durch die Korridore des riesigen Raumschiffs und erledigt die per Video erhaltenen Aufträge.
Die Steuerung von Isaac ist sehr einfach gehalten. Deshalb besitzt unser Held weder die Fähigkeit sich zu ducken noch ausserhalb der ZeroGravitiy Zones zu springen, was sehr schade ist denn so wirkt unser Freund Isaac etwas Steif. Nunja, wer sich duckt ist feige und springen ist nur was für Ballerinas ;) also Wayne !
Die Missionen sind klar strukturiert und meistens gibt es nur einen Weg diese zu erledigen. Daher erscheint es etwas zu linear, was aber wohl im Sinne eines Survival Horror Games liegt. Die meiste Zeit rennt man durch Korridore oder große Labore. Ab und zu muss man sich aber durch schwerelosen Raum bewegen, und da macht das Töten von Aliens richtig Spaß.
Der Healthstatus des Helden befindet sich auf dessen Rücken und der Munitionsvorrat steht nur am Display der jeweiligen Waffe. Somit hat der Spieler kein nerviges HUD, was einiges zur Atmosphäre beiträgt. Briefings, Inventar und Map gibts alles Ingame auf einem Holoscreen direkt vor Isaacs Nase - sehr gut gelöst. Man kann quasi das Briefing anschauen und nebenher weiterlaufen. Ebenso innovativ ist ein Wegmarkierungsstrahl, welcher sich auf den Boden projezieren lässt und einem die Richtung zeigt falls man sich verlaufen hat.
Ein weiteres tolles Feature ist, dass man Isaacs Ausrüstung mithilfe von speziellen Items upgraden kann. Dies hat etwas Rollenspielähnliches an sich und fordert die Langzeitmotivation. In jedem Kapitel gibt es mindestens einen Store, in welchem man sich neue Ausrüstungsgegenstände gegen Credits eintauschen kann. Freunde des 24h-shoppings haben somit auch ihren Spaß.
=Waffen & Kampfsystem=
Desert Eagle, Shotgun und Rocketlauncher? Alles Käse von Gestern! Der Held der Zukunft bezwingt seine Feinde mit Plasma Cutter, Line Gun und ferngesteuertem Kreissägenblatt. Flammenwerfen, Pulserifle und Co dürfen natürlich auch nicht fehlen. Mit ersteren Waffen lassen sich gezielt die Gliedmaßen der Aliens abtrennen, die auch nur dadurch zu bezwingen sind. Man(n) muss zugeben, dass es richtig Laune macht diese Zombiewesen auseinander zu nehmen.
Ebenso besitzt Isaac die Möglichkeit, Feinde und Objekte zu verlangsamen, was bei größeren Ansammlungen von Aliens auch wirklich nötig ist. Mithilfe von Kinetischer Energie lassen sich fast alle Objekte aufnehmen und durch die Luft schleudern. Dies erinnert zwar stark an die Gravity Gun aus Half Life 2, passt aber hervorragend in die Weltraumumgebung.
Es gibt also unzählige Möglichkeiten, selbst bei Munitionsknappheit, diesen Biestern das Leben aus dem Körper zu treiben - aber mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Findet es am besten selbst heraus!
Freunde der uneingeschränkten Splatterorgien kommen hier voll auf ihre Kosten. Allerdings sei hier angemerkt, dass das Spiel absolut nichts für Kinder ist.
=Grafik, Sound und Atmosphäre=
Die Grafik ist ganz klare Spitzenklasse. Geniale Licht- & Schatteneffekte lassen die PS3 richtig schwitzen, FPS Drops müssen aber nicht befürchtet werden. Der Sound ist sehr gut, und erzeugt eine dem Spiel entsprechend drückende und düstere Stimmung. Wer im Besitz eines großen Flachmannes und Surround Anlage ist, wird mit Dead Space maximalen Spaß haben.
Allerdings mag bei mir kein richtiger Dauerangstzustand aufkommen. Hier hätte man noch etwas dran feilen können. Schockmomente sind zwar vorhanden aber irgendwie erscheint Einiges zu vorhersehbar.
=Fazit=
Dead Space ist ein tolles Spiel, welches viel Spaß bereitet und sehr kurzweilig ist. Wer sich eine Mischung aus Doom3 und Gears Of War vorstellen kann und dieses geil finden würde, sollte ohne Bedenken zugreifen. Minuspunkte gibts von mir nur für die Linearität der Missionen und für die Unbeweglichkeit der Spielfigur. Trotzdem sind es 5 Sterne für Dead Space!
Video Rezension von Alex & AlexNovember 5, 2008 Tim Lenzen(Berlin) 34 aus 35 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein persönlicher Favorit 2008November 7, 2008 Frank Wagner 9 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach 2 Stunden Spiel(spaß) mit Dead Space kommt für mich nun ein klares Ergebnis zum Zuge: Mein persönlicher Favorit 2008! Die Grafik gehört für mich mit zum besten was ich bis jetzt für die PS3 gesehen habe. Überall dampft es, Schaltkreise haben einen Kurzschluß und versprühen Funken; wackelnde Lampen die einen korrekten Schatten der Umwelt UND der Spielfigur werfen und eine tolle Story die einen gleich in ihren Bann zieht. Die absolute Kröhnung bildet meiner Meinung nach aber die Sound- kulisse! Noch nie zuvor hab' ich ein Spiel gespielt das meine 5.1-Anlage so dermaßen fordert! Der Subwoofer steht fast permanent unter Strom und die Rears zeigen einem was sie wirklich können. Die ganze Atmosphäre des Spiels lebt auch irgendwie zu 70% von der genialen Musikuntermalung und den tollen Soundeffekten. Daumen hoch!
Eines der "heimlichen" Highlights dieses Videospieljahres!Oktober 30, 2008 T. Bander 5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dead Space kann man gut und gerne als so ein Spiel bezeichnen das wirklich keiner auf der Rechnung hatte. In der Fülle der derzeitigen mehr oder weniger guten Neuerscheinungen (Fallout 3, Far Cry 2, Fable 2, Little Big Planet usw.) sticht Dead Space als wirklicher Geheimtipp heraus der von jedem Resident Evil und Horrorfilmfan gespielt werden sollte.
Zur Story erspare ich mir jetzt eine ausführliche Beschreibung, lasst euch einfach überraschen, die Hintergrundgeschichte ist zwar nicht allzu innovativ und ausgeklügelt, passt sich aber perfekt ins Geschehen ein und ist für jeden gut nachvollziehbar.
Nun zur Spielmechanik: Dead Space steuert sich ähnlich wie Resident Evil 4 und bietet eine ebensolche Kameraperspektive. Sie ist eingängig gelöst und geht nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über, präzises Zielen und die hundertprozentige Kontrolle des unfreiwilligen Helden Isaac gehen in keiner Situation verloren.
Die Atmosphäre von Dead Space ist einfach grandios. Niemals bin ich öfters zusammengezuckt oder musste kurze Pausen einlegen weil das Spielgeschehen wirklich eine bedrückende und Angsteinflössende Atmosphäre aufbaut. Hier empfiehlt es sich unbedingt die Boxen aufzudrehen und den Raum abzudunkeln.
Auch grafisch und Soundtechnisch macht Dead Space alles richtig, die geniale Grafikengine bewirkt eine eindrucksvolle Symbiose aus Licht und Schatten. Selbst das Inventar des Spiels in dem alle wichtigen Informationen abgerufen werden können wird als Hologram in den Raum projeziert. Das Wirkt nicht nur optisch fabelhaft sondern stört auch nicht den Spielfluss indem man immer wieder in ein externes Menu wechseln muss. Bedenken sollte man allerdings das man damit zu jeder Zeit angreifbar ist, die höllisch gut animierten Monster nehmen darauf jedenfalls keine Rücksicht.
Zu den verschiedenen Gegnertypen sollte erwähnt werden das jeder Gegner seine eigenen Schwachpunkte hat die es herauszufinden gilt, aufgrund von 7 verschiedenen Waffen mit primären und sekundären Feuermodus bleibt da viel Raum für experimentierfreudige Zocker. Ausserdem sollte erwähnt werden das sich die Entwickler aus dem Hause EA zur Gegnerbekämpfung das sogenannte "Strategic Dismemberment" ausgedacht haben. Simpel übersetzt bedeutet dies das es nicht viel bringt die gesamte Munition in den Körper des Gegners zu pumpen sondern die einzelnen Gliedmaßen der Monster abgeschossen werden sollten. Beine, Arme und Tentakel lassen sich so auf brutale Weise abtrennen.
Gestalterisch sind die einzelnen Kapitel des Spiels (12 an der Zahl werdet ihr meistern müssen) wirklich toll gelungen, von abgedunkelten Korridoren bis hin zu riesigen Kommandobrücken oder Lagerräumen wird einem nie langweilig, das Potential der Raumstation wird wirklich in allen Belangen voll ausgenutzt.
Leider gibt es auch einige kleine Negativpunkte, die den Spielspass aber in nur wenigen Ausnahmen trüben:
Leichtes Backtracking: Oft wird man an alte Orte des öfteren zurückgeschickt, man rennt dadurch ziemlich oft von A nach B und wieder zurück.
Einige Verwirrung in den Anti-Gravitationsräumen: Wenn ihr es selber spielt werdet ihr wissen was ich meine ;)
Dead Space bietet wirklich einige tolle Spielstunden und wird euch nicht mehr vom Controller lassen. Ein wirklich rundum gelungenes Survival-Horror Game das in keiner gut sortierten PS3 Spielesammlung fehlen sollte!
Eine absolute Kaufempfehlung von mir die nach Resident Evil 4 mal wieder ein wirklich brilliantes Horrorgame zocken wollen.
Anmerkung zur Version: Ich besitze die österreichische Version von Dead Space, diese wird inhaltsgleich mit der in kürze erhältlichen deutschen Fassung sein, sprich komplett ungekürzt sowie mit wirklich äusserst gelungener deutscher Sprachausgabe. Und da das ganze nunmal kein Kindergeburtstag ist gehört das Game wirklich nur in die Hände von erwachsenen Zockern, es geht teilweise nämlich ganz schön zur Sache!
Danke fürs durchlesen!
Beklemmend und dunkel, aber ein Highlight!November 18, 2008 Heisi 5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich bin Videospieler der ersten Stunde und habe viele gute, weniger gute und absolut miserable Spiele gespielt. Dead Space ist ein sehr gutes Game, und hier die Begründung:
Grafik
Die Story spielt in einem gigantischen Raumschiff, welches a la Event Horizon keinen Ton mehr von sich gibt, weshalb ich mich (oder mein Alter-Ego) freiwillig melde, um die Sache zu beheben. Storymässig schon vorgegeben, ist das Schiff düster, die Ausleuchtung ist spärlich, Licht und Schatten spielen eine große Rolle. Das gesamte Schiff ist in verschiedene Decks unterteilt, welche sich einerseits deutlich voneinander unterscheiden, andererseits aber auch (storybedingt) wiederholen, d.h. man kehrt in einige Abschnitte wieder zurück. Dies tut der Stimmung jedoch keinen Abbruch, es werden durch geschickte Veränderungen (einige Türen sind nun offen, welche vorher geschlossen waren, Gänge sind blockiert, die Beleuchtung ist anders usw.) andere Situationen erzeugt. Effekte wie Explosionen, Feuer und Funken sehen super aus, die Waffen verfügen alle über die obligatorische Lampe, welche dunkle Bereiche ausleutet. Nebel und Dampf werden ebenfalls gut und viel genutzt und tragen zusätzlich zur beklemmenden Stimmung bei. Die Nekromorphen (das sind die, die euch auf dem Schiff nicht wollen) gibt es in schätzungsweise 10-12 Formen, welches sich auf den ersten Blick nicht allzu viel anhört, aber völlig ausreicht, da sich alle anders verhalten und anders zu bekämpfen sind. Diese sind ebenfalls sehr gut animiert und passen sich toll in die jeweilige Szenerie ein. Alles in allem spielt Licht und Schatten eine gewichtige Rolle, die Beleuchtung ist auf hohem Niveau, das Raumschiff insgesamt und die Spielerfigur sind wunderbar dargestellt.
Gameplay
Die Anzahl der Gegner ist sehr wohl dosiert, weshalb Hardcore-Shooter-Fans nicht auf ihre Kosten kommen dürften. Man schleicht teilweise durch die Gänge, mit der Gewissheit, dass JETZT etwas passiert... und es passiert nichts! Und dann... ihr wisst, wie das läuft... passiert's doch, irgendwann. Das Waffenarsenal ist übersichtlich (7 Waffenarten), allerdings unterscheiden sich diese teilweise so gravierend voneinander, daß es schnell zum Verhängnis wird, hat man in einer brenzligen Situation die falsche Waffe zur Hand. Die Munition ist, auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, völlig ausreichend. Aufgerüstet wird nach dem Bausteinprinzip, wobei als Bausteine sogenannte Energieknoten verwendet werden. Ihr könnt's erahnen, diese sind rar gesäht. Sie können aber, wie auch alles andere, in den fair verteilten Shops erworben werden. Hierbei wird alles nacheinander durch die verschiedenen Kapitel freigeschaltet, indem man sogenannte Schemata findet und diese dementsprechend im Shop verwendet. ein wichtiges Element ist die sogenannte Stase, bei welcher es sich, ähnlich wie in F.E.A.R., um die Möglichkeit handelt, Gegner oder Objekte zu verlangsamen. Nur hier wird die Stase gegen einzelne Gegner / Objekte verwendet, diese werden praktisch für kurze Zeit "eingefroren". Dies nutzt man aus, um sich relativ gemütlich seiner Gegner zu entledigen. Hier kommen wir zum nächsten Punkt, der "taktischen Zertückelung" der Gegener. Es reicht nicht, einfach draufzuhalten, da die Monster unplatzierte Treffer auf den Körper einfach wegstecken. Durch gezielte Treffer auf die Arme und Beine (wahlweise auch den Kopf) werden diese spektakulär abgetrennt und eueren Verfolger segnet das Zeitliche.
Zu erwähnen ist noch die Möglichkeit der Kinese, was dem Charakter erlaubt, Gegenstände oder Monster(teile) mittels Telekinese aufzuheben, zu bewegen oder auch nur wegzuschleudern. Braucht man für die nicht allzu schweren "Rätsel", fürs bekämpfen der Monster aber eher ungeeignet. Es ist aber trotzdem spaßig, keine Frage.
Für die Trophäenjäger wird auch allerhand geboten, insgesamt 41 (teils superschwer zu erreichende) Trophäen können erreicht werden.
Fazit
Ein unglaublich spannungsgeladenes Game, welches so beklemmend und düster ist, daß man gute Nerven für eine durchzockte Nacht braucht. Ein grafisch beeindruckender und spielerisch hochwertiger Titel, welcher nicht zuletzt wegen der Trophäen ausreichend Anreiz für ein zweites Durchspielen bietet. Nach dem sehr enttäuschenden Far Cry 2 ein Highlight.