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Fallout 3 - Collector's Edition

Fallout 3 - Collector's Edition

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Von: Ubisoft

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Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 13 Rezensionen

Plattform: Windows Xp
Bewertung: Freigegeben ab 18 Jahren
Medium: Computerspiel
Betriebssystem: Windows XP
Versandgewicht: 4.4
Maße (innen): 8.4 x 6.1 x 3.9

MPN: 300013408
UPC: 093155123212
EAN: 0093155123212
ASIN: B001EUVU86

Veröffentlichung: Oktober 30, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

Auktionsempfehlungen


Eigenschaften:
  • Ubisoft FALLOUT 3 COLLECTORS EDITION, VÖ: 30.10.08/ System: PC/ Genre: Rollenspiel / RPG/ deutsche Version/ USK: keine Jugendfreigabe/ Vollversion

Zusatzgeräte:

  • Razer Gaming Bundle Salmosa Maus & Lycosa Keyboard - exklusiv bei Amazon.de

Kundenrezensionen:   Gelesen 8 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen "Krieg. Kriegt bleibt immer gleich" - Fallout feiert ein kolossales Comeback !   Oktober 30, 2008
Fabian Petrusky
50 aus 51 fanden die folgende Rezension hilfreich

(deutsche Version, PC)

Auch ich war anfangs skeptisch ob die geniale Atmosphäre der Vorgänger ohne Verlust in 3D übertragbar ist. Zudem habe ich dieses Jahr mit STALKER - Clear Sky und SPORE schon zwei enttäuschende Erfahrungen machen dürfen.
Doch da ich seit MORROWIND ein größer Fan von Bethesda bin, war ich optimistisch das die Jungs das hinbekommen.

(Installation lief reibungslos und war nach 10 Min. erledigt, Spiel hat einfache CD-Abfrage. also keine Onlineaktivierung wie andere Games in den letzten Monaten)
Schon das Intro lässt einen tief, durch seine ruhige und dunkle Art, in die Welt von Morgen eintauchen. Kein fulminates Renderfeuerwerk, sondern eine dem Thema gerechte Einführung. "Krieg. Krieg bleibt immer gleich" - der Spruch aus den Intros der Vorgänger findet auch hier im Intro seinen Platz.
Das witzige Tutorial ist wirklich das beste Tut. was ich je spielen durfte, (wann habt ihr das letzte mal als 1jähriger gespielt? ).
Schon hier merkt man, wenn man alles über Steuerung, Charaktersystem etc. erfährt, das dieses Spiel was Besonderes ist. Die Steurung gestalte sich üblich, WASD, und ist sehr intuitiv. Die Verteilung von Punkten auf die Charakterwerte ist auch sehr spielerisch gestaltet und nicht vergleichbar mit "Excel-Tabellen" anderer Spiele.
Der anschließende Ausbruch aus der Vault ist packend inszeniert und macht wirklich Lust auf mehr.

Im Ödland angekommen, entfaltet sich ein "wundervoll" zerstörte Welt, welche wirklich detailverliebt umgesetzt wurde. Ist zwar teils wirklich "öde", doch an jeder Ecke ein NPC oder Gegner würde der Thematik nicht gerecht werden, es ist also nicht überladen wie manch ein Ego-Shooter mit Open-World-Prinzip.

In den Trailern kam oft das Gefühl auf, das es ein reines Shooter bzw. "Blutfest" werden würde, doch dies kann ich absolut nicht bestätigen. Denn in den ersten 10 Stunden waren die Kämpfe wohl dosiert.Das neue VATS-System macht einfach Spaß, am liebsten würde ich es ständig verwenden, doch es ist von Aktionspunkten abhängig.

Das Inventar bzw. der Pip-Boy 3000 ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig, aber erfüllt seinen Zweck.
Die Architektur von z. B: der ersten Stadt Megaton lässt Erinnerungen an Filme wie "Mad Max" oder "Waterworld" aufkommen, das ist als Kompliment gemeint. Man fühlt sich wirklich in eine kalte, deprimierende Zukunft versetzt.
Die ersten Quests sind gut gestaltet und heben sich von RPG-Allerlei wie "..Bringe mir 10 von blablaba..." ab. Leider leidet man am Anfang unter starken Munitionsmangel, was aber genauer betrachtet gut ist, da es sonst zu einfach werden könnte.
Dem Spieler werden in den Quests etliche Lösungswege begegnen und verlangen somanche moralische Entscheidung. Viele Entscheidungen haben Auswirkungen auf den späteren Spielverlauf, da es mehrere Endsequenzen gibt.
Spätere Dungeons wie U-Bahn Tunnel mit Ghulen hinter mancher Tür brauchen sich aufgrund ihren audiovisuellen Umsetzung nicht vor Horrorgames verstecken. Gänsehaut ist garantiert!
Die deutsche Sprachausgabe und Texte sind im Gegensatz zu Oblivion bisher wirklich tadellos, es scheint als ob sich diesmal nicht Bethesda selbst um die Übersetzung gekümmert hat.
Das auch die deutschen Sprecher von Liam Nesson (spricht den Vater) und von Ron Perlman (Intro) verpflichtet wurden, ist ein echter Atmosphärebonus!!!

Grafisch ist es klar kein CRYSIS, doch die bereits erwähnte Detailverliebheit macht die eine andere verwaschene Textur oder Polygonarmut mancher Objekte mehr als weg. Die NPC weisen, meiner Meinung nach, mehr Mimik und Emotionen auf als noch in Oblivion. Die vielen kleinen Details die man hier findet, sind die, die anderen Spielen oftmals zum absoluten Eintauchen in die Spielewelt fehlt.
Die Welt ist absolut stimmig, und nichts reisst einen plötzlich aus Atmosphäre raus, weil es nicht passt. Bei Oblivion wirkte vieles zufallsgeneriert, bei Fallout 3 nicht.

Zu den Inhalten der Collectors Edition:

Die Lunchbox ist wirklich sehr gut verarbeitet und ist in jeder Spielesammlung ein echter Hingucker.
Den Wackelkopf braucht man nicht wirklich, ist aber ein süßes Goodie für den Schreibtisch. Das Making Of Video kann leider nicht ganz mitdem MK von Oblivion mithalten ist aber doch ganz sehenswert.


Ich kam jetzt nach ca. 20 Stunden eine klare Empfehlung für Fallout 3 aussprechen. Selten erlebte ich Welt, die mich sofort in ihren Bann zog.
Fans von "Endzeit" als auch RPGlern sei der Titel ans Herz gelegt. Habe seit Oblivion, Mass Effect und The Witcher kein so gutes RPG mehr gezockt.
Und vom Ersteindruck ausgesehen übetrifft es sogar alle genannten Titel. Und es ist oft der 1. Eindruck der etwas bestätigt.....



Anmerkung zu CUT / UNCUT:
Leider stimmt es mich wirklich traurig, das die DV geschnitten ist. Versteht mich nicht falsch, brauch nicht zwingend Blut in Games, sondern nur wenn es der Atmosphäre dienlich ist. Ein Zombiefilm oder ein Resident Evil-Spiel ohne Blut wäre ebenso unpassend. Nachdem ich kurz, das Spiel uncut spielen konnte , gewann das Spiel erneut an Atmosphäre. Fallout 3 ist nunmal eine bedrohliche, eiskalte und nicht geschonte Sicht auf eine mögliche Zukunft, und die sollte nicht geschönt werden. Blut gehört hier einfach hin. So wie zu einer OP in "Emergency Room".....



5 von 5 Sternen Strahlend schöne Aussichten   Oktober 31, 2008
S. Baumer (Hamburg)
21 aus 21 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Fallout-Reihe zählt zu den Legenden des Rollenspielgenres und es war im Vorfeld viel Skepsis hinsichtlich des neuen, dritten Teils der Serie zu lesen: Das Game würde möglicherweise nicht mehr das einzigartige Flair der ersten beiden Teile haben, es könnte zu shooterlastig sein, befürchteten zumindest die Fans (zu denen ich mich, soviel sei gesagt, auch selbst zähle) nach den ersten Ankündigungen und den ersten Bildern, die vermeintlich eher einen Ego-Shooter zeigten. Die Angst war unbegründet, wie sich nun herausstellt: Fallout 3 ist in jeder Hinsicht ein echter Top-Titel des Rollenspielgenres, der durch die zusätzlichen Action-Elemente und die bombastische Grafik nicht ab-, sondern im Gegenteil eher aufgewertet wird.

Hinsichtlich des Gameplays merkt man schnell den hohen Grade an Erfahrung mit dieser Art von Games, die der Entwickler Bethesdas eindeutig hat (nicht zuletzt aufgrund des ebenfalls von der Firma entwickelten The Elder Scrolls IV: Oblivion): Die Kulisse von Fallout 3 wirkt schon auf den allerersten Blick wie eine eigene, in sich geschlossene Welt. Neben der meiner Einschätzung nach mindestens 25 Stunden umfassenden Hauptquest (die man aber nur dann in der Zeit durchzuspielen sein wird, wenn man kein Auge auf das Spiel und seine Details wirft und sich nicht davon ablenken lässt, was angesichts dieser Grafiken aber kaum möglich ist), benötigt der Spieler leicht noch einmal so viel Zeit zur Erfüllung der Nebenquests, die meistens selbst derart spannend sind, dass man die Haupthandlung auch zwischendurch mal für ein paar Stunden schlicht vergisst. Durch die sich oft gegenseitig ausschließenden Handlungsmöglichkeiten (als Beispiel sei hier nur genannt, dass man bereits zu Beginn vor die Wahl gestellt wird, ob man ein paar zwielichtigen Gestalten hilft, eine Siedlung in die Luft zu sprengen, was je nach Entscheidung zur Erschaffung einer ganz neuen Location unter der früheren Siedlung oder zu anderen Nebenhandlungen führt) bekommt man als Spieler zudem das Gefühl vermittelt, man könnte das Game ein paar Mal durchspielen, wenn man wirklich alles sehen will und man könne wirklich Einfluss auf den Spielverlauf nehmen. Die Entwicklung des eigenen Charakters, dessen Erschaffung zu Beginn relativ subtil direkt in das Spielgeschehen integriert wurde (man durchlebt zu Beginn in kurzen Episoden die Biographie des Helden und legt dabei die Werte, das Geschlecht und Ähnliches fest) spielt im Game eine tragende Rolle: Man verteilt in klassischer RPG-Manier Punkte auf verschiedene Fähigkeiten und entwickelt seine Figur nach und nach auch mit neuen Spezialfähigkeiten weiter, was echtes Rollenspielflair aufkommen lässt. In die schnelleren, nervenaufreibeneden Action-Sequenzen, die äußerlich tatsächlich an aktuelle Ego-Shooter erinnern, wurde mit dem sogenannten V.A.T.S.-Kampfsystem ein zusätzliches, rundenbasiertes Element integriert: So kann (und muss man auch oft genug) man die Echtzeit-Ballerei jederzeit unterbrechen, um einzelne Partien des Körpers des Gegners auszuwählen, die dann je nach Trefferchance (die wiederum mit Vorhandensein von Aktionspunkten steigt) direkt beschossen werden. Was auf dem Papier klingt, als würde der Spielfluss dauernd unterbrochen, wirkt in der Spielrealität sehr flüssig und gut durchdacht. Es funktioniert sogar so gut, dass man damit rechnen kann, dass dieses Feature in der Zukunft in anderen Games wieder auftauchen wird. Zu einem richtigen Shooter oder reinem Ballerspiel mutiert Fallout 3 jedenfalls zu keiner Zeit. Zur Orientierung und zur Verwaltung von Waffen, Items und Quests dient im Game der vom Spieler am Arm getragene und intuitiv zu bedienende Computer Pip-Boy 3000.

In Sachen Grafik hält Fallout 3, wie bereits angedeutet, nicht nur locker mit aktuellen High-End- Titeln mit, sondern übertrifft diese zum Teil sogar, was vor allem für die Spielumgebung gilt: Die riesige Endzeitwelt von Fallout 3 ist in jeder Hinsicht beeindruckend: Mit viel Wert auf das Detail erstellte, zerfalle Brücken, verlassene und zerstörte Schauplätze, das große Wasteland mit seiner kargen Vegetation, aus Schrott wiederaufgebaute Siedlungen, ausgebrannte Autos und andere Fahrzeuge sind dabei noch die Standardsettings, auf die man regelmäßig trifft, die aber in ihrer individuellen Erscheinungsform nie nur Kopien von schon Gesehenem sind. Die zahlreichen Gegner, flüssig animiert und vielfältig in ihren merkwürdigen bis grotesk-mutierten Erscheinungsformen und die durchdacht-glaubwürdigen NPCs, denen man im Verlauf des Games begegnet, tun ihr übriges, um das authentische Spielgefühl in der post-apokalyptischen Welt vollends zu komplettieren. Selbst Nostalgiker, die sich eine kleine Träne aus dem Augenwinkel wischen werden wegen der Abwesenheit der alten 2d-ISO-Ansicht (optional kann man in einer Ansicht von hinten umschalten, die Ego-Perspektive bleibt aber die beste Option), können hier nicht anders, als anzuerkennen, wie beeindruckend und kunstvoll diese fantastische, postapokalyptische Endzeitwelt umgesetzt wurde. Auch der schön in Szene gesetzte Sound, auf Wunsch untermalt von Musik aus den 50ern, die mit einem authentisch rauschendem Sound und unterbrochen von Moderatorenankündigungen aus den im tragbaren Computer eingebauten Radiosendern heraustönt, passt mehr als gut zum Flair des Games. Die Sprachausgabe kann ebenfalls als gelungen bezeichnet werden, auch in der deutschen Synchronisation. Die vielen unterschiedlichen Sprecher erledigen ihren Job mit viel Professionalität und hörbarer Begeisterung.

Fazit: Mit Fallout 3 ist den Entwicklern von Bethesdas ein Rollenspiel mit vielen Action-Elementen gelungen, dass nicht nur die Fans der Fallout-Reihe komplett zufriedenstellen wird und damit das große Erbe würdig verwaltet, sondern dass auch für Neueinsteiger in die Serie ein echter Leckerbissen ist. Das originelle Kampfsystem, die nicht-lineare Story und die Kombination von RPG-Elementen mit richtigem Shooter-Feeling machen Fallout 3 in jedem Fall nicht nur zu einem der heißesten Kandidaten für den Titel des Games des Jahres 2008, sondern vielleicht zum besten RPG aller Zeiten, an dem man, wenn man nicht gerade ein Hardcore-Gamer ist, sicherlich monatelang spielen kann. Grandios.

PS: Ein Wort vielleicht noch zur modifizierten deutschen Version. Die absurde Over-the-top-Brutalität der EU-Version und die Tatsache, dass diese in der deutschen Version etwas gekürzt wurde, mag für viele ein Grund sein, lieber zu einer Import-Version zu greifen, aber mich hat es überhaupt nicht gestört, dass einige der Szenen nicht drin waren, die ich vorher in den Preview-Videos gesehen hatte, denn zum einen lebt das Game im Kern von ganz anderen Elementen, andererseits läuft die Sache sogar etwas flüssiger ab, wenn einem nicht bei jedem Kampf auch noch irgendwelche Körperteile um die Ohren fliegen, so zumindest mein Eindruck davon, vielleicht kann das ja jemand bestätigen.



5 von 5 Sternen Ein Meilenstein   November 8, 2008
Rammar (Orkland)
2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Bethesa hat das geschaft was die Leute von S.T.A.L.K.E.R nich hinbekommen haben haben ein RPG Shooter ohne grenzen.
Wer schon ein damales ein Fan von Fallout war und Oblivion gut fand wird es bestimmt nicht bereuen dieses spiel gekauft zu haben,da es in alter Fallout manier immer wieder durch Kuriositäten in der verrückten Endzeitwelt überrascht und es doch mehr die Nebenquests sind und der Enddeckerdrang der einen immer wieder dazu drängt die immer unterschiedlichen dungeons zu erkunden die nie gleich aussehn.


Der einzigste Minuspunkt der hier zu vergeben ist , ist das der Editor nicht mit dabei ist.



5 von 5 Sternen Krieg, Krieg bleibt immer gleich...   November 9, 2008
Martin Herzog (Chemnitz, Sachsen)
2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Fallout 3 bietet eine Welt, in die man förmlich hineingesogen wird. Ich habe mich noch nie so sehr in eine Spielumgebung vertieft wie hier, am nächsten kommt KotoR (aber auch nur mit einigem Abstand). Das Spiel startet mit der Geburt des eigenen Charakters und der kindlichen Entwicklung bis zum Heranwachsenden (~18-Jährigen), als aufeinmal aus dem beschaulichen Alltag im Vault blutiger Ernst wird, man gezwungen ist sein Heim samt Freunden zu verlassen und hinaus in die verstrahlte Ödnis tritt. Die Geschichte dahinter ist ein Erwachsenen-Märchen voller Charme, Hoffnung, Aufopferung aber auch brutaler Gewalt und sollte absolut nicht in Kinderhände geraten. Die Gewalt dient in diesem Spiel allerdings nicht als Selbstzweck, wie leider in zu vielen anderen Spielen, sondern als überspitzter Gegensatz zur naiven Weltanschauung und Reflexion des Amerikas der 50iger Jahre (bis heute). Man findet Anspielungen subtilerer Art überall verteilt, sei es z.B. als Ladeschirm oder Radiosendung. Das Szenario eines verwüsteten Amerikas ist wahnsinnig gut getroffen und sehr glaubhaft umgesetzt.
Von der technischen Seite bin ich ebenfalls angetan, sowohl Grafik als auch Sound (mit allen jeweiligen Facetten) fügen sich zu einem künsterlischen Gesamtwerk zusammen.
Überrascht bin ich von dem sehr gelungem Kampfsystem, bei welchem man zum einen in Echtzeit Gegner unter Beschuss nimmt (FPS-Manier) oder, wenn genügend AP (Angriffspunkte) zur Verfügung stehen, in alter Fallout-Gewohnheit rundenbasiert (VATS-Modus) die Feinde zerlegt. Die beiden Systeme ergänzen sich sehr gut, wobei der VATS-Modus eindeutig vorteilhafter ist, da sich die Gegner mitunter sehr schnell bewegen, Schutz suchen und eine reale (kleine) Hitbox haben. AP regeneriern so lang man sich in Echtzeit fortbewegt.
Negatives habe ich kaum entdeckt, bis auf Kleinigkeiten, die in Anbetracht des Ganzen nicht der Rede wert sind. Für alle Rollenspiel-Freunde gebe ich für dieses einzigartige Spiel eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Besitze selbst die Collectors-Box, der Inhalt ist den Aufpreis meiner Meinung nach wert.



5 von 5 Sternen Überzeugenste Welt(reste) und Atmosphäre seit langen   November 10, 2008
Melot
4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Da es hier im die Collector's Edition geht, kurz zum Anfang die Bewertung der Besonderheiten:
Die Lunchbox sieht klasse aus und die Tatsache dass man ihr auch im Spiel genauso begegnet und benutzen kann um Minen zu bauen (bitte nicht im realen Leben probieren) gibt einem das Gefühl wirklich ein Stück des radioaktiven Ödlands in der Hand zu halten. Die Wackelpuppe ist von der Qualität her ok und macht sich ganz lustig auf dem Schreibtisch - auch sie ist in das Spiegeschehen eingebunden.
Für den Rest - das Buch und die DVD - kann ich micht nicht so sehr erwärmen, es ist sicher einen Blick wert aber nichts sonderlich beeindruckendes.
Ob einem die CE den Aufpreis Wert ist, muss natürlich jeder wissen, aber ich denke das Angebot ist durchaus fair. (Wäre ich der Publisher hätte ich jedoch die DVD und das Buch weggelassen, die Edition 5-10 EUR günstiger gemacht und als Standard-Edition verkauft, so dass sich niemand zwischen hohen Aufpreis und billigen DVD-Case entscheiden muss).

Bei der kurzen Rezssion zum Spiel selber werde ich mit den Punkten beginnen die mir eher negativ aufgefallen sind:

Da wäre zu erst das Ende was leider nicht mehr soviel vom Spielgeschehen reflektiert wie in den voherigen Titeln. Klar es gibt unterschiedlichen Endsequenzen je nachdem ob man "gut oder böse" war und wie die letzte Entscheidung ausgefallen ist, aber man erfährt nichtmehr wie die einzelnen Orte die man beeinflusst hat sich dadurch entwickelt haben. Ich fand das in Fallout 2 und co. ziemlich genial und finde es etwas schade, dass Fallout 3 dies nicht weiterführt.
Als nächstes wäre die "Hauptstory" zu nennen, die leider ziemlich flach, kurz und vorhersehbar geraten ist (im Vergleich zu allen anderen Aspekten des Spiels). Sie dient wirklich nur dafür den Spieler in die Welt zu führen wo er dann eigene Abenteuer erlebt, aber weniger dazu selber eine spannende Geschichte zu bieten.
Etwas nervend ist auch die Levelbegrenzung, die man bei etwas ausführlicheren Abenteuern schon sehr früh erreicht und dann die letzte Hälfte des Spieles ohne "Erfahrungsbelohnung" auskommen muss, was zuerst etwas auf die Motivation schlägt. Klar ist es verständlich dass der Charakter kein Gott werden soll, aber hier hätte eine bessere Lösung gefunden werden können.
Zum Kopierschutz: Ja Fallout 3 nutzt Securom und ja das ist schlecht. Allerdings ist es eine andere Dimension als die Einschränkungen, die andere Spiele derzeit einführen, wie limitierte Anzahl von Installationen, Onlineaktivierungen usw. Fallout 3 führt mit Securom ausschließlich einen DVD-Check durch und das ist für mich noch akzeptabel.
Als letztes sei noch die Zensur erwähnt, die einfach übertrieben wurde. Ich brauche keine Gewalt in Spielen und störe mich daher selten an solchen Sachen, aber in einer Welt wie Fallout nicht ein Tropfen Blut zu sehen wirkt einfach lächerlich. Glücklicherweise lässt sich das relativ leicht mit Patches umgehen.

Nun endlich zum positiven: Der gesamte Rest. Die Spielwelt ist so perfekt, überzeugend und interessant gestaltet dass sie noch lange eine Referenz darstellen wird. Es gibt hunderte Orte zu erkunden und JEDER fühlt sich einzigartig an. Keine generischen Dungeons wie in Oblivion wo alles den Anschein hat von einem Zufallgenerator erschaffen zu sein, jeder Ort erzählt seine eigene kleine Geschichte, sei es durch NPCs, Tagebücher, Aufgaben oder einfach nur die Gestaltung des Ortes. Wenn ich eine kleine verlassende Hütte vorfinde mit einem winzigen RAD-Kakerlakenkäfig, Ofen, Tisch mit rostigen Knochenmesser und dreckigen Bett mit Teddybären muss ich einfach grinsen. Es wirkt einfach so perfekt stimmig und dieses Gefühl hat man an fast allen Orten. Es macht endlos Spaß zu entdecken, mit der Welt zu interagieren und sich durch das Ödland zu kämpfen. Der Bewegungs- und Entscheidungfreiheit sind fast nie Grenzen gesetzt.
Alle anderen Aspekte sind soweit auch sehr gut gelungen wie das Kampfsystem, die SPECIAL-Charackterentwicklung usw. aber sie vervollständigen nur das Erlebniss und bilden nicht die Grundlage.
Ingesamt habe ich wohl um die 90 Stunden im postapokalyptischen Washington DC zugebracht, was eine durchaus beeindruckende Unterhaltungszeit für ein Spiel darstellt.
Kurzum: Fallout 3 ist ein Pflichtkauf für alle Rollenspieler oder angehenden Bunkerwohner. Falls es doch noch zum nuklearen Showdown kommen sollte ist man mit diesem Spiel (und etwas RAD-Away) bestens für die neue Welt gerüstet.


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