Gutes Adventure mit mässigem EndeNovember 28, 2008 Verena Riedl(Uetersen, Schleswig-Holstein Deutschland) 2 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
So ganz nachvollziehen kann ich die vielen sehr negativen Rezensionen hier nicht. Mir hat das Spiel grossen Spass bereitet und ich empfinde es auch als eine klare Steigerung zum Vorgängerspiel "Die Kunst des Mordens". Die Atmosphäre ist hier stimmiger, man erfährt einiges über die Vergangenheit der Hauptfigur, die Rätsel sind stimmiger geworden, auch die Grafik ist etwas besser, und zu guter Letzt kommt durch den Papagei auch ein bisschen Humor ins Spiel. Ein bisschen kurz ist es zwar, aber lieber kurz und knackig als lang und langweilig.
Die Geschichte wurde nach und nach immer spannender und ich hatte mich auch schon auf ein grosses Finale gefreut, aber zumindest in diesem Punkt wurde ich leider enttäuscht. Das Ende kommt viel zu plötzlich und ist auch viel zu knapp. Es werden längst nicht alle Fragen beantwortet und der Spieler wird dann doch etwas enttäuscht zurückgelassen. Bis dahin hatte mir das Spiel richtig gut gefallen und ich war drauf und dran, dem Spiel (wenn auch knappe) 5 Punkte zu geben, aber mit diesem Ende sind mehr als knappe 4 Punkte leider nicht drin.
Für City Interactive ist also noch genug Luft nach oben für das nächste Spiel, hoffentlich machen sie bei "Die Kunst des Mordens 2" dann wieder einiges besser. Zumindest ein stimmiges Ende wäre da mal wünschenswert, denn das war nun mal eine der Schwächen von Teil 1 und die Hauptschwäche von "Testament of Sin".
Ordentliches AdventureNovember 30, 2008 Pol Deknam(Geislingen) 1 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die STORY ist recht interessant, doch wegen den verhältnismäßig kurzen Dialogen [was manche vielleicht als Vorteil ansehen würden] kann sie sich nicht völlig entfalten und die Wendungen erscheinen daher etwas abrupt.
Die GRAFIK ist der Höhepunkt dieses Spiels. Es ist wirklich sehr detaillverliebt und schön animiert. Die Zwischensequenzen passen gut zum Spiel und zur Grafik, sind jedoch wie die Dialoge nur auf das nötigste beschränkt.
Die RÄTSEL sind nichts außergewöhnliches. Es gibt keine großen Innovationen, ein (einfaches) Kisten-Schiebe-Rätsel in guter "Baphomets Fluch 3"-Manier und einige Dokumente und Manuskripte, die man nach Hinweisen durchforsten muss. Alles in allem sind sie jedoch stimmig und nachvollziehbar.
Insgesamt ein ordentliches Adventure mit einer spannenden Geschichte um das biblische Sodom und Gomorrha, welche wissenschaftlich betrachtet nur auf "Dan Brown"-Niveau liegt.
Klasse Adventure das viel Spass machtNovember 14, 2008 S. Diehl(Schlitz) 3 aus 22 fanden die folgende Rezension hilfreich
Testament of Sin hat eine schöne Grafik und Rätsel die auch Anfänger lösen können.
Ich kann dieses Spiel nur empfehlen, da es kein Ressourcenfresser ist und auf meinem 2 Kern Prozessor mit 2 GB Ram und einer 8800 GTS perfekt läuft.
Was bitte war denn das???November 15, 2008 Armand(Stuttgart) 18 aus 21 fanden die folgende Rezension hilfreich
Gleich das nötigste Vorweg: Grafisch sehr schön, Steuerung klassisch, aber jetzt der Irrsinn: Nach zirka 3,5 Stunden, wo ich dachte, jetzt geht die Geschichte richtig los....war es einfach AUS!!! ZU ENDE, nach etwas über drei Stunden und einem gefühlten Mittendrin!!! Die Geschichte selbst mag zuendeerzählt worden sein...irgendwie...aber vom Gefühl her mußte man einfach denken, so, jetzt gehts spannend weiter. Nein, tat es nicht, das wars tatsächlich! Für mich unfaßbar, ich kann es immer noch nicht glauben, habe es gerade erst beendet...
Anhang: Es mag sein, daß andere für dieses Spiel etwas länger brauchen, kann mir aber nicht vorstellen, daß sie die 5-6 stundengrenze überschreiten werden. für mich einfach zu kurz für ein Vollpreisspiel.
Einzig die Grafik überzeugt den SpielerNovember 16, 2008 floeli 15 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich
Gespannt hatte ich nach den zahlreichen und vielversprechenden Previews auf die Erscheinung von "Das Vermächtnis - Testament of Sin" gewartet und es auch direkt vorbestellt. Schon der erste Eindruck war allerdings mehr als ernüchternd: Der Vorspann war kurz und ohne jede Logik, machte irgendwo aber auch Interesse auf Mehr. Die veröffentlichten Previews waren fast die einzigen Orte, an denen die Adventurefigur agierte. Die Rätsel sind für erfahrenere Adventure-Fans sehr leicht und meist auch ohne große Überlegung zu lösen. Auch wenn die Rätsel zum Teil schon logisch sind, ist die Handlung alles andere als das: Sie ist durchweg eher langweilig, kurzatmig und zudem mit keiner Logik verbunden. Als gerade ein kleines bisschen Spannung aufkommt, ist das Spiel zu Ende. Die Orte im Spiel, an denen der Spieler agieren kann, sind eher düster, aber wenig spannend. Die Geschichte wirkt aufgezwungen und wenig durchdacht. Das Spiel erweckt an vielen Stellen den Eindruck, als hätte man sich an dem Adventure-Neuzeit-Klassiker Geheimakte 1 + 2 orientiert, gerade durch die Verwendung der mit dem Adventure bereits etabilierten "Snoop-Key-Funktion", auch "Rätselhilfe" genannt. Hierbei handelt es sich um eine Funktion, die durch Drücken auf das Fragezeichen neben dem Inventar der Spielfigur aktiviert wird und sofort alle Szenen zeigt, an denen man agieren kann. Das Spiel kommt aber lange nicht an Geheimakte Tunguska bzw. Puritas Cordis dran. Einzig für die sehr naturgetreue und detailierte Grafik vergebe ich einen Punkt.
Fazit: Ich würde dieses Adventure nicht noch einmal kaufen und werde auch von einem möglichen Nachfolger entschieden Abstand nehmen. Gerade für eingefleischte Adventure-Fans, die schon zu Amigazeiten Monkey Island & Co. gespielt haben, ist dieses Spiel einfach eine Lachnummer.
Mit einer Spielzeit von bei mir ca. 5 Stunden ist es sein Geld auch nicht wert.