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Half-Life 2

Half-Life 2

 

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Von: Vivendi Universal Interactive

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Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 300 Rezensionen

Plattformen: Windows 98, Windows Me, Windows 2000, Windows Xp
Bewertung: Freigegeben ab 18 Jahren
Medium: Computerspiel
Betriebssystem: Windows 98
Versandgewicht: 0.3
Maße (innen): 7.3 x 5.4 x 0.6

EAN: 3348542180345
ASIN: B00009P50P

Veröffentlichung: November 15, 2004
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: 1 Mal durchgespielt

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Zusatzgeräte:

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Kundenrezensionen:   Gelesen 295 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Erfüllt die hohen Erwartungen   November 17, 2004
weblaui
65 aus 67 fanden die folgende Rezension hilfreich

Was lange währt wird gut. Dieser Spruch passt perfekt zu Half-Life 2. Über 4 Jahre Entwicklungszeit und etliche Terminversprechungen später ist der Nachfolger zum preisgekrönten Half-Life endlich da. Als Fan des ersten Teils habe ich natürlich besonders hohe Erwartungen an das Game gelegt. Im Vorfeld haben ja viele PC-Magazine das Spiel ja mit bis dahin unbekannten Wertungen á la 96 % überhäuft. Da war ich natürlich besonders stutzig, ob ein Spiel solchen Wertungen überhaupt gerecht werden kann. Das Verrückte ist jedoch es kann,wenn man denn die notwendigen Hardwarevoraussetzungen mitbringt. Nur vorweg eine Warnung, damit niemand entäuscht ist: Wer das Spiel mit der Mindestanforderung ( 1,2 GHz, 256 MB, Geforce MX 440 ) spielen will muss entweder rigoros auf alle Details verzichten oder läßt es. Auf einem guten Mittelklassesystem wie meinem ( Athlon XP 2,4 GHz, 1024 MB Dual Channel RAM von Corsair, Geforce 6800 @ 400/900 MHz mit 16 Pipelines, 6 Vertex Shader, ATA 133, XP pro ) läuft das Spiel zwar auch in 1024x768, 32-bit und 4fach Antialising gut, aber es gibt ständig kurze Nachladezeiten. Ach ja und 4,5 GB Festplattenspeicher braucht das Game mindestens.

Doch warum ist Half-Life 2 trotz dieser Einschränkungen so spielenswert? Ganz einfach es ist die Mischung aus spannender Story, genialer Grafikengine und hervorragender Physik. Was einem technisch bei Half-Life 2 geboten wird läßt einem so manchmal die Kinnlade runterklappen. Das geht schon los mit der Umgebung. Man spielt in riesigen postapokalyptisch anmutenden Städen mit gigantischen Außenarealen. Jede Wand und fast jedes Objekt ist mit hochauflösenden Texturen verzogen und überall sieht man feinste Spiegelungen und Reflexionen. Besonders gelungen sind z.B. die hervorragenden Wassereffekte. Im Wasser selbst spiegelt sich die Umgebung, taucht man darin sieht man die Oberfläche realistisch verschwommen und schießt man spritzt es ordentlich. Die Charaktere im Spiel sind mit Bump Mapping verfeinert und sind mehr als hervorragend animiert. Valve ( die Entwickler des Spiels ) haben jedem Charakter ein spezielles Gesichtsanimationssystem verpasst, das es ermöglicht, dass lippensynchron gesprochen wird, Emotionen über die Gesichtsmimik dargestellt werden und der Blick der Figuren positionsbezogen ist.
Aber damit nicht genug der technischen Finessen. Herzstück von Half-Life 2 ist die neuartige Physikengine. Bretter krachen bei Beschuss zusammen, Soldaten fallen von Häusern herunter, Wasserleichen steigen zur Oberfläche auf, ganze Brücken stürzen ein, Türen können verbarikadiert werden usw. usw. Ja selbst eine Waffe ( die Gravity Gun ) gibt dem auch spielerisch Bedeutung. Mit dieser Waffe ist es möglich größere Objekte physikalisch zu manipulieren. Als besonderes Gimmik kann man z.B. einen bestimmten Maschinengegner somit als Kreissägen-Geschoss einsetzen. Selbstverständlich hat man beim Sound keine Abstriche gemacht. Wer will bekommt feinsten Dolby Surround-Sound mit positionsbezogener Akkustik. Die Charaktere sind professionell vertont und die Stimmen erzeugen eine gewissse Kinoatmosphäre.

Doch das Wichtigste: Wie spielt sich Half-Life 2? Nun, die Steuerung geht sehr flüssig von der Hand, auch wenn man sicherlich je nach Geschmack die Sensivität der Maus anpassen muss/kann. In den ausufernden Actionszenen hat man trotz der Hektik immer das Gefühl Herr der Lage zu sein und die Kontrolle zu behalten. Selbst die Steuerung von Fahrzeugen geht genauso leicht von der Hand wie die Steuerung des Hauptcharakters Gordon Freeman. Wer Egoshooter kennt oder bereits den ersten Teil von Half-Life gespielt hat kommt sofort zurecht. Dennoch finde ich es ein wenig merkwürdig, wenn nicht gar unverschämt, das Valve auf ein gedrucktes Handbuch verzichtet hat. Das Spiel wird zwar hauptsächlich über den Online-Dienst Steam vertrieben, aber man hätte hier ja wohl ein bischen mehr erwartet als ein DIN A5 Blatt mit den wichtigsten Befehlen. Ein bischen frech finde ich auch, das man einen Internet-Zugang benötigt, um die Offline-Variante spielen zu können, da man sich online registrieren muss. Das müsste normalerweise auf den Mindestanforderungen stehen, tut es aber nicht.

Ein Plus hingegen ist jedoch die beigelegte neue Source-Version von Counterstrike, die wirklich gelungen ist ( und das sage ich, obwohl ich kaum Online-Spiele mag ) und die man vor Allem ohne Online-Gebühren spielen kann. Genug und funktionierende Server sind jedenfalls vorhanden.

So das soll jetzt aber genug Information sein. Wer Half-Life 1 mochte oder Ego-Shooter mag wird sich das Spiel eh zulegen. Wer nicht, dem sei es dennoch wärmstens ans Herz gelegt.


5 von 5 Sternen Bestes Spiel aller Zeiten?   Dezember 3, 2004
Patrick Bach (Germersheim, Rheinland-Pfalz)
58 aus 60 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wir erinnern uns an den großen Vorgänger Half-Life: Mehr oder weniger bekamen wir am Ende des ersten Teils ein nicht gerade erfreuliches Angebot durch den "Mann im mysteriösen Anzug", G-Man präsentiert, das uns nicht gerade freundlich stimmte: Da haben wir gerade das Black-Mesa Forschungszentrum vor den bösen Xen- Aliens gerettet und nun müssen wir uns entscheiden, ob wir uns dem G-Man anschließen und einen Auftrag annehmen, oder falls wir dies nicht tun, dann sollten wir eben durch die eben genannte Alienrasse sterben. Na ganz toll... Das Spiel beginnt also genau dort, wo der Vorgänger endete. Logisch, das die Entwickler davon ausgehen, das Gordon das Angebot des G-Manns damals angenommen hatte. Insgesamt erstreckt sich die Story auf 15 Kapitel, den Abspann mitgezählt. Es ist unglaublich wie abwechslungsreich diese im Leveldesign sind! Jedes Kapitel bietet andere Aufgaben, Spielideen und Locations. Überhaupt schafft dieses Spiel etwas, das vorher wohl noch keiner geschafft hat: Die Levels kloppen spielerisch die Konkurrenz in Grund und Boden: Den Revenholm Level kann aus Leveldesign-Gründen noch nicht mal Doom 3 toppen! Im vierten Level haben wir mehr Action und Spannung erlebt, als es ein Far Cry je bieten könnte. Im fünften Level werden sanft einige Charaktere vorgestellt und wir fühlen uns dank der Interaktion wie mittendrin und dabei! Ein Gefühl das es normal nur im Kinosaal gibt! Sie wollten schon immer mal ein richtig dreckiges düsteres heruntergekommenes Gefängniss sehen? Spielen Sie den Nova-Prospekt Level! Sie wollen Action alla "Krieg der Welten"? Spielen sie den Häuserkampf-Level gegen die meterhohen spinnenartigen Strider! Das ist Action und Spannung wie Sie es noch nie erlebt haben glauben Sie mir! Fazit: Jeder Level zeigt, wie heutzutage ein Spiel aussehen muss. Und verstehen sie mich nicht falsch: Ich selbst finde, das Far Cry und Co. geniale Spiele sind! Aber HL 2 toppt sie tatsächlich alle! Und wer nach der Hälfte des Spiels immer noch denkt, das Game ist nicht der Hammer (was normalerweise nicht vorkommt), der muss die letzten beiden Level gespielt haben! Etwas besseres hat man sogar in Kinofilmen kaum gesehen: Es ist unglaublich wie es die Entwickler schaffen, die Spannung bis zum letzten Level aufrecht zu erhalten! Das ist fast schon mörderisch, wie man schwitzend dem letzten Levels entgegenfiebert. Wahnsinn! Der Zitadellen-Level am Ende ist so was von genial inszeniert... einfach anschauen und genießen! Der nächste Aspekt ist die neue Grafiktechnologie, die bei HL 2 zum Einsatz kommt. Die so genannte Source-Engine hätte man realistischer nicht machen können und verhelft dem Ziel Realismus in Spielen ähnlich wie damals Teil 1 und Max Payne 2 zu einem Quantensprung! Hier sieht Feuer aus wie Feuer, hier bewegen sich Menschen wie Menschen und sehen eben aus wie Menschen, Sonnenuntergang wie Sonnenuntergang, der Himmel ist auch auf Postkarten nicht schöner. Auch die Waffen sehen einfach nur verdammt gut aus. Noch nie sah Wasser besser und realistischer aus! Sogar Spiegelungen sind im Dunst der Sonne erkennbar. Die Texturen verschwimmen gekonnt unter Wasser und alle Objekte sehen dementsprechend verwaschen aus. Wie in der Realität eben! Auch die Combine Soldaten sehen furchteinflösend aus mit ihren geschmeidigen Animationen. Auch die alten Gegner haben nun grafisch zugelegt. Es gibt aber auch Schattenseiten... zum Beispiel die Schattendarstellung. Schade das man wie in Doom 3 oder Far Cry nicht die Lichter ausschießen kann. Das erzeugte gespenstische Schattenspiele. Dies trübt etwas den Realismus. Zeigt aber das auch die bis jetzt beste Grafikengine ihre Schwächen hat. Auch einige Texturen sind verwaschen. Allerdings war sich Valve dessen bewusst. Sonnst hätte man, inklusive Schattenberechnung und nur Hochauflösenden Texturen einen protzenden Höllenrechner gebraucht. Denn Doom 3 hat zwar diese Gimmicks aber es gibt ja dort nur kleinere Innenlevel! Hier kann man diese Features in die Engine einbauen. Aber HL 2 hat vor allem große und weitläufige Innen und Außenareale. Und hätte man damit auch noch die Source-Engine mit Schattenberechnungnen und nur hochauflößenden Texturen bereichert, dann muss der PC der HL 2 flüssig darstellen soll, erst noch erfunden werden! Deswegen darf man ruhig ein paar Abstriche machen. Trotzdem bleibt immer noch die zur Zeit beste Grafikengine auf Erden, die auch auf älteren Rechnern gut läuft. Pflicht für alle hohen Details und Grafikfetischisten: Eine der neuen X800 Radeon oder eine der GeForce 6800 Grafikkarten. Für flüssigen Spielablauf sind 512 MB RAM Pflicht besser jedoch das doppelte! Eine CPU ab 2,0 GHz sollte reichen. Vorteil: Auf DirectX 7/8.0/8.1 sieht das Spiel zwar schlechter aus, läuft aber schneller als auf High End Karten (logisch, da diese den DirectX 9.0 Renderpfad benutzen.) Auf jeden Fall wird man mit etlichen "Kinnlade nach unten" Momenten belohnt. Diesen Moment hatte ich vor allem im Zitadellen-Level... meiner Meinung nach zeigt hier die Engine am besten was sie alles kann! Und lässt Doom 3 alt aussehen und alles was davor kam... sie glauben es mir nicht?? Kein Wunder sie haben den Level wahrscheinlich noch nicht gespielt... Soundtechnisch setzt auch hier HL 2 neue Maßstäbe. Was einem da in der 5.1 Soundkulisse um die Ohren fliegt ist der helle Wahnsinn! Sie können Einschläge von Granaten etc. tatsächlich präzise orten. Auch alle Waffengeräusche klingen sehr authentisch und real. Schön auch der Funkverkehr zwischen den Combine, die auf ihre Taten dementsprechend reagieren. Genial: Das Zombieröcheln! Da läuft es einem den Rücken runter. Fasziniert hat mich vor allem der coole Soundtrack. Die Musik ertönt in unterschiedlichen Situationen: z.B. haben wir gerade ein paar Rebellen vor Combine gerettet, schon ertönt ein ruhiges klassisches aufmunterndes Stück. Erwartet uns ein harter Kampf erwartet uns treibende elektronische Musik, ähnlich wie im Matrix- Soundtrack... der Herzschlag wird schneller!

Fazit: Es soll das beste Spiel aller Zeiten sein!? Stimmt! Hoffentlich dauert HL 3 keine weitere 6 Jahre. Mittlerweile habe ich schon so viele offene Fragen ich kann sie nicht mehr zählen. Ein Meisterwerk!


5 von 5 Sternen Meist erwartetes Spiel aller Zeiten   Dezember 27, 2004
58 aus 60 fanden die folgende Rezension hilfreich

Nach dem gewaltigen Erfolg des Vorgängers wird von Half-Life 2 so viel erwartet wie von keinem anderen Computerspiel. Valve hat das fast unmögliche vollbracht und mit dem neuen Shooter nur alle denkbaren Wünsche der Fans von Half-Life erfüllt und damit einen weiteren Meilenstein im Ego-Shooter Genre geschaffen.
Ähnlich wie im Vorgänger erfährt ihr Protagonist Gordon Freeman zu Beginn von Half-Life 2 keine Action. Sie fahren gemächlich in einer Art futuristischem Zug durch eine Stadt namens City 17 und bewundern die erwartungsgemäß fantastische Grafik. Diese wirkt nicht wie in Doom 3 oder Far Cry zu plastisch und glänzend, sondern außergewöhnlich realistisch. Spezialeffekte wie z.B. Bump Maps wurden nur dort verwendet, wo sie auch wirklich Sinn machen. Highlight der neuen Source Engine sind mit Sicherheit die Charaktere. Sie sind nahezu perfekt animiert und schaffen eine unglaubliche Atmosphäre durch ihre wirklichkeitsnahen Gesichtszüge. Dabei wurde auf jedes Detail geachtet. So drehen sich die NPCs immer in ihre Richtung und schauen sie an, wenn sie mit ihnen reden. Außerdem kann man ihre Stimmungslage an der Mimik erkennen.
Die realistische, beklemmende Atmosphäre bleibt über die gesamte Spielzeit von ca. 15 Stunden erhalten. Wenn sie zu Spielbeginn nicht den Anweißungen der Combine-Soldaten folgen, gehen diese mit Elektroschockern auf sie zu. Nebenbei treffen sich auch auf den beliebten Charakter Barney, der schon aus Half-Life 1 bekannt ist. Zusammen mit ihm bestreiten sie einige Kämpfe auf Seiten einer Rebellen-Truppe in City 17.
Genau diese Situation ist der Ausgangspunkt für die filmreife Story des Spiels. Ein ehemaliger Kollege von Freeman, Dr. Breen, spielt Diktator und unterdrückt die Bevölkerung. Das lassen natürlich nicht alle Bewohner der Stadt über sich ergehen und eine Rebellentruppe lehnt sich gegen Breen auf. Sie stoßen zu dieser Truppe hinzu und gelten als eine Art letzte Rettung im Kampf gegen den Diktator.
Neben der fantastischen Grafik spielt ein weiterer Technik-Aspekt eine große Rolle in Half-Life 2. Die Physik wird an fast jedem Gegenstand realistisch simuliert. Fässer, die eine Treppe hinunterrollen, kennt man schon aus Max Payne 2, aber dass man Leuchtschriften von Häusern reißen kann, oder jeden Gegenstand vom Backstein bis zur Heizung nun als Wurfgeschoss einsetzten kann, das hat man vorher noch nie gesehen. Bestes Werkzeug für solche Aktionen ist dabei ihr Graviton.
Neben den aus den ersten Teil bekannten Waffen wie Schrotflinte, Revolver oder Armbrust, gibt es nun ein Gerät namens Graviton, mit dem man Gegenstände an sich heranziehen kann, und sich auch wieder wegschleudern lassen. Damit ergeben sich spielerisch völlig neue Möglichkeiten, die das Spiel extrem abwechslungsreich machen. So werden Fässer schnell zum Tragbaren Schild umgewandelt, oder Farbeimer zu ungeahnten Waffen umfunktioniert. Auch lassen sich mit Hilfe des Graviton und der korrekten Physikengine interessante Rätsel aufstellen. So müssen z.B. Holzkisten so gelegt werden, dass sie durch den Auftrieb, den sie im Wasser erfahren, ihr Körpergewicht halten, damit Gordon problemlos übers Wasser kommt.
Abgesehen von den Rätseln bietet Half-Life 2 weiter spielerische Elemente, die es so abwechslungsreich machen. Z.B. ist man nicht immer nur zu Fuß unterwegs. Über einen längeren Abschnitt hinweg fährt man in einem Hovercraft durch die Kanalisation von City 17 und darf dabei Stunts vollführen, auf die sogar James Bond neidisch wäre. Außerdem gibt es eine Menge Team-Kämpfe in denen ihnen bis zu vier Mitstreite im Kampf gegen die Vielzahl der Gegner hilft.
Neben den Aliens und den Combine Soldaten, die es auch schon in Half-Life 1 gibt, kommen nun z.B. die riesigen Strider hinzu. Diese überragen sogar die Hochhäuser der Stadt und sind schwer gepanzert, ähnlich wie eine Art moderner Helikopter, der ihnen ab und zu nach dem Leben trachtet.
Die KI der Gegner sowie der Rebellen ist äußerst gut gelungen. Die Combine-Soldaten sind z.B. in der Lage, Deckung zu suchen, Grantaten zu werfen oder sich gegenseitig zu Unterstützen. Auch ihre Mitstreiter stehen nie sinnlos neben ihnen oder blockieren sie sogar, sondern agieren erfreulich eigenständig und sind daher immer eine Hilfe.
Über den Multiplayermodus kann eigentlich auch niemand meckern. Wer Counter-Strike mochte wird auch gerne Counter-Strike Source spielen. Die Spielgefühl ist das gleiche geblieben, die Grafik ist natürlich deutlich besser, auch die Physik Engine wurde in CS S übernommen. Lediglich die höheren Latenzen dürften den ein oder anderen ISDN Spieler stören.
Klingt doch eigentlich nach dem perfekten Spiel oder? Nun, nicht ganz. Die Vertriebssoftware Steam könnte jedem Käufer den letzten Nerv rauben. Wenn man Half-Life 2 spielen will, ist man gezwungen sich im Internet über Steam zu registrieren. Das klappt mittlerweile zwar schon deutlich besser als noch beim Start von Steam und CS 1.6, aber vor Abstürzen und Verbindungsabbrüchen ist wohl keiner geschützt. Und wer sich den Lizenzvertrag, den man bei der Installation akzeptieren muss, genau durchliest, wird merken wie Valve versucht, dem Kunden im Bezug auf Half-Life 2 auch die letzten Rechte wegzunehmen. Wer keinen Internet Anschluss zu Hause hat, muss also auf das Spiel verzichten und wer wie ich nur über einen ISDN Anschluss verfügt, muss Stundenlange Downloads in Kauf nehmen. Lässt sich nur hoffen, das möglichst wenige Entwickler dem Beispiel Steam folgen.



5 von 5 Sternen Spiel einfach Klasse, aber...   November 16, 2004
15 aus 15 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wie gesagt das Spiel ist der hammer die Physik, Grafik, Atmosphere eigentlich alles ist Perfekt an dem Spiel.
Das Böse erwachen kommt für einge bei oder nach der Installation,
eine Internetverbindung wird benötigt, man muss bei Steam einen Account anlegen, dann muss man das Spiel per CD-Key Aktivieren.
doch wer denkt das wars, denkt falsch jetzt müssen die Spieldaten freigeschaltet werden dauerte bei mir ewig.

Der Stress nur wegen eines Kopierschutz wahns, das hätte man anderst lösen können oder VALVE!

Für das Spiel Half Life 2 gibts die 5 Sterne für den Service 0.


5 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger!   Dezember 14, 2004
3st (Niedersachsen)
37 aus 39 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich habe auf dieses Spiel beinahe 6 Jahre (Half-Life Erschien im November 1998) lang gewartet und das Warten hat sich gelohnt. Wie schon der Vorgänger ist der Shooter richtungsweisend und setzt die Messlatte für alle kommenden Spiele wiedereinmal ein gehöriges Stück nach oben.

Neben einer grandiosen Grafik-Engine, die trotz der harten Konkurrenz von ID Software und Crytec ihres Gleichen sucht, überzeugt vor allem die Story. Man schlüpft wieder in die Rolle von Dr. Gordon Freeman; man weiss nicht genau, was seit der Invasion der Aliens auf der Erde passiert ist, aber jedenfalls sind sie nicht besiegt worden, wie man es nach dem Ende von Half-Life angenommen haben mag. Das Geschehen betrachtet man dabei stets aus den Augen von Dr. Freeman. Die in naher Zukunft angesiedelte Story rund um Aliens, Unrechtsregime und alte Bekannte führt einen durch 14 sehr große, komplett unterschiedliche Level.

Die Waffen sind teilweise aus dem 1. Teil übernommen, ähneln den Waffen des 1. Teils oder sind komplett neu. Zu den neuen Waffen gehört die Gravity Gun. Mithilfe dieses Gerätes lassen sich herumliegende Objekte (Heizkörper, Fernsehgeräte, Autoreifen, explosive Fässer, Waffen, Sägeblätter, Granaten und später sogar Gegner) greifen und mit einem Druck auf die Linke Maustaste "wegschiessen". Dank der sehr realistischen Havok Physik Engine macht das einen Heidenspass.

Für den Multiplayermodus stehen neben Deathmatch und dem Nachfolger des beliebtesten Online-Shooters aller Zeiten, Counter-Strike, aller Wahrscheinlichkeit nach in Zukunft wieder viele Mods (von Fans programmierte Erweiterungen) zur Verfügung, für Langzeitmotivation ist also gesorgt.

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